Clickertraining

Clickertraining – was ist das?

Es ist eine Methode zur Verstärkung erwünschter Verhaltensweisen (z.B. Kratzen am Kratzbaum und nicht an der Tapete; Warten auf einem Stuhl und nicht auf der Küchenarbeitsplatte; Krallenschneiden ohne Angst und Gegenwehr).


Was benötige ich dazu?


Einen handelsüblichen „Clicker“, einen Targetstab und Leckerchen (oder TroFu) als Belohnung/Motivationsanreiz. Eine stressfreie Umgebung ist genau so wichtig wie Fantasie, Geduld, Einfühlungsvermögen und Spaß an der Beschäftigung.


Was hat meine Katze davon?


Als intelligentes Säugetier möchten auch Katzen lernen, erst recht, wenn sie in einer verhältnismäßig reizarmen Umgebung (Wohnungskatzen!) leben und dort an Unterforderung leiden (was wiederum zu „Problemverhalten“ führen kann).

Clickern aktiviert das sog. Belohnungszentrum im Gehirn, d.h., der Botenstoff Dopamin wird ausgeschüttet, der der Katze ein Gefühl des Selbstvertrauens gibt. Ängstliche, scheue Katzen können daher an Selbstsicherheit gewinnen; allen anderen verschafft es ebenfalls Erfolgserlebnisse und verbessert die Beziehung zum Sozial- und Spielpartner Mensch. Und es macht Spaß – Ihnen und Ihrer Katze!


Mache ich meine Katze damit nicht zur Marionette?


Nein; wer einmal mit dem Clickern angefangen hat, merkt sehr schnell, dass es den Stubentigern gefällt und sie sich ihre „Lektionen“ regelrecht einfordern. Beim Clickern geschieht alles auf freiwilliger Basis – Ihre Katze kann jederzeit frei entscheiden, ob sie mitmachen möchte oder lieber gehen will; auch negative Konsequenzen gibt es beim Clickertraining nicht.


Probieren Sie es aus – Sie und Ihre Samtpfoten werden begeistert sein und diese Form der Beschäftigung und Kommunikation nicht mehr missen wollen.