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Ein Katzenparavant bei Oli P.

zu Gast bei der Fernsehsendung "Hallo Schatz"

Was ich in meinem Leben als Katzenpsychologin besonders schätze, ist die Vielfältigkeit meines Berufes: Hausbesuche, Onlineberatungen, Vorträge und Kurse, Videosessions, neue Menschen und Katzen im Saarland, in Rheinland-Pfalz und auch in Luxemburg und nun auch noch ein Auftritt vor laufender Kamera auf Burg Adendorf bei Bonn - total spannend!

Wie bin ich da nur hingeraten?

Radiobeitrag, der neugierig macht

Irgendwann im Sommer 2018 höre ich im Radio einen Beitrag über einen ominösen "Katzenparavent" (den Anfang bekomme ich nicht mit, weil ich zu spät einschalte), der aus alten Geographielandkarten (ihr wisst schon, denen aus dem Erdkundeunterricht,  die an Kartenständern herunterhingen und auf denen ich oft krampfhaft irgendwelche Flüsse oder Städte suchen und mit etwas Glück auch zeigen konnte), gesponsert von einer saarländischen Schule, zusammengebastelt sei.

"Cool", denke ich, "den will ich haben!", doch leider macht der nächste Satz des Moderators mir einen Strich durch die Rechnung: " Diesen Katzenparavent kann man nicht kaufen, sondern muss ihn ersteigern."

Das war's dann wohl...

Anfrage vom WDR: Käuferin für Katzenparavent gesucht

Anfang Dezember: Das Telefonklingeln reißt mich aus meiner Computerarbeit...die unbekannte Nummer deutet doch hoffentlich nicht auf einen Werbeanruf hin!

Mitnichten - ein Redakteur der Encanto Film- und Fernsehproduktions GmbH fragt mich, ob ich Interesse habe, als potenzielle Käuferin für das neue Fernsehformat "Hallo Schatz", moderiert von Oli P., dabei zu sein, wenn es darum geht, besagten Raumteiler zu ersteigern.

Ich muss lachen, denn nun habe ich die Chance, doch noch an meinen Katzenparavent (unter dem ich mir noch nicht viel vorstellen kann) zu kommen. Ich sage zu, denn Ulf, der Redakteur, klingt super nett und liebt Katzen, das Angebot wirkt seriös und ungewöhnlich und hey, das Leben bietet mir eine neue Herausforderung!

 

Drehtag auf Burg Adendorf

11.12.18

Es ist soweit - eine gute Freundin begleitet mich zum Drehort Burg Adendorf, einer beeindruckenden Kulisse.

Wir werden ungeheuer freundlich von Crewmitgliedern empfangen, die uns gleich das Gefühl von Normalität und Dazugehören vermitteln.

So vertreiben wir uns die Wartezeit mit essen, plaudern und ich lerne meine beiden "Konkurrenten" Lutz und Uschi kennen, die ebenfalls den Paravent ersteigern möchten.

 

 

Auch Oli P. erscheint irgendwann im Getümmel, begrüßt uns freundlich und eilt dann schnell weiter zu bereits laufenden Aufnahmen mit dem Schulleiter, der das Kartenmaterial zur Verfügung gestellt und keine Ahnung hat, welche Verwandlung seine Karten durchlaufen haben.

Die aufgeweckte Dackeldame von Oli P. wuselt herum und inspiziert auch schon mal meine Tasche, um etwas Essbares zu finden - doch Fehlanzeige!

Und dann geht's los - in einem Nebengebäude ohne Heizung - meine Gedanken hinsichtlich des Outfits waren gänzlich überflüssig; gedreht wird bei den eiskalten Temperaturen mit Jacke.

 

Die Versteigerung des Katzenparavents

Vor der Fernsehkamera zu stehen, ist absolutes Neuland für mich, auch bei einer Produktion dabei zu sein. Die Stimmung ist von Anfang an locker, Oli P.  sowie meine beiden Mitstreiter sind sehr sympathisch und humorvoll und die Crew professionell und hilfsbereit. Ich begreife im Laufe der drei Stunden, dass die Arbeit eines/-r Kamermanns oder -frau  wahrlich kein Honigschlecken ist, denn die Drehtage sind sehr lang und es ist eisekalt.

 

Der Katzenparavent entpuppt sich als sehr sorgfältig gearbeiteter aufklappbarer Raumteiler, hinter dem sich ein Katzenklo bequem verstecken lässt (auch ein größeres als auf dem Foto unten dargestellt). An dieser Idee gefällt mir, dass ein Katzenklo nun auch im Wohnbereich Platz finden darf (wo es die Miez bequem erreichen kann) und manch ein Halter vlt. auf diese aus Katzensicht unsäglichen Hauben verzichten kann.

 

In der Versteigerung (die auch mehrmals gedreht wird) gelingt es mir doch tatsächlich, Lutz und Uschi zu überbieten - der Katzenparavent geht in meinen Besitz über!

 

Mein Fazit: Es hat mega viel Spaß gemacht, aus seiner Komfortzone herauszukommen und einfach Neues auszuprobieren. Und das Fernsehteam hat es mir leicht gemacht, mich wohl zu fühlen.

 

Hier geht's zur Sendung vom 20.3.19:

Hallo Schatz - Katzenparaventund zum anschließenden Interview bei SR 1:

 

Interview mit Daniel Simarro

Saarländischer Raumteiler

 Dieses Kunstwerk gehört auch einfach ins Saarland - zeigt die Karte doch Ausschnitte aus dem Saarland und dem angrenzenden Frankreich.

 

Ich denke, ich werde dieses gute Stück als Anschauungsmaterial für meine Kunden, die mich wegen ihrer unsauberen Katze konsultieren, mitnehmen.

Weg mit den Haubenklos, her mit den selbst gebastelten Paravents😉!

 

 

Über die Autorin: Katja Henopp

Mein Name ist Katja Henopp und ich bin Katzenpsychologin, Tierheilpraktikerin und Kursleiterin.

Ich helfe dir dabei, deine Katzen besser zu verstehen und Verhaltensprobleme aufzulösen.


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