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Wann ist es Zeit zu gehen!??

 

Vom richtigen Zeitpunkt des Loslassens

Vor einigen Tagen musste ich mich von meiner geliebten Katzenomi Flo trennen, die mich fast 19 Jahre meines Lebens durch Dick und Dünn begleitet hat.

 

Ihre Abwesenheit schmerzt, sie fehlt an jedem Ort, in jeder Minute.

 

Das Haus ist zu still, die Couch zu leer, die Zeit zu lang.

Ich finde ein wenig Trost in dem Gedanken, den richtigen Zeitpunkt für ein friedliches Dahingleiten meiner Flo in den Tod gefunden zu haben.

 

Woran erkenne ich, wann es Zeit ist, mein geliebtes Tier gehen zu lassen?

Meine Beobachtungen, meine Sachkenntnis über den Sterbeprozess, meine Vertrautheit mit meinem Tier ließen in mir ein Gefühl reifen, das mich ganz ausfüllte: Es ist so weit, es gibt keine Hoffnung mehr, keine Schmerzfreiheit, keine Lebensqualität mehr, also beende ihr Leid!

Das tat ich und bin meiner Tierärztin, die zu uns nach Hause kam, unendlich dankbar für ihre Empathie und die Möglichkeit, Flo einen friedvollen Tod ohne zusätzlichen Stress, ganz zu schweigen von Schmerzen und Angst, zu gewähren.

Eine Überdosis Narkosemittel reichte, ihren geschwächten Körper sanft einschlafen zu lassen; dieser Vorgang hatte nichts Grausames, nichts Beängstigendes an sich, sodass ich mit friedlichen Bildern vor Augen auch an ihr Sterben denken kann.

Vielleicht hast du, die du diesen Text bis hierhin gelesen hast, auch schon einmal oder sogar schon mehrere Male vor dieser Entscheidung gestanden (oder wirst es in Zukunft): Wann ist der Zeitpunkt gekommen, mein geliebtes Tier gehen zu lassen?

 

Möglicherweise machst du dir im Nachhinein noch Gedanken darüber, ob deine damalige Entscheidung richtig war oder machst dir gar Vorwürfe.

 

Daher möchte ich dir aus meiner ganz persönlichen Erfahrung und meinem Wissen heraus einige wertvolle Tipps an die Hand geben, die dir bei deiner schweren Entscheidung helfen können.

 

Veränderte Verhaltensweisen

Drei Tage vor ihrem Tod beschloss meine kluge Flo, die Treppe zum Dachboden zu erklimmen, sich auf das Gästebett zu legen und diesen Raum nicht wieder zu verlassen.

Sie rief nicht mehr lautstark nach mir, wenn sie Hunger hatte oder schmusen wollte.

Sie trank Wasser, wenn ich es ihr anbot, nahm Fleischstücke aus meiner Hand und verschlang sie gierig.

Nur einmal pro Tag stand sie auf, um vorschriftsmäßig  in ihr eigens für sie aufgestelltes Katzenklo zu urinieren - Kot setzte sie keinen mehr ab.

Nur mit Opiaten gelang es mir, ihr relative Schmerzfreiheit zu ermöglichen. In guten Momenten rollte sie sich halb ein, präsentierte ihren Bauch, kniepelte mit den Augen und genoss schnurrend mein Streicheln.

Die Nacht verbrachten mein Kater Sisko und ich bei ihr auf dem Bett - meine körperliche Nähe tat ihr sichtlich gut und meist schlief sie, an meine Brust geschmiegt, ihr Köpfchen auf meinem ausgestreckten Arm, einige Stunden am Stück durch.

Die Verhaltensweisen, die sie zeigte, sind ganz typisch für das 1. Stadium des Sterbeprozesses:

Die Katze sucht sich einen ruhigen Ort, oft einen, an dem sie sonst kaum zu finden ist, und verlässt diesen nicht mehr.

Der Stoffwechsel wird zunehmend gedrosselt, Niere und die Verdauungsorgane arbeiten nur noch sehr eingeschränkt; normalerweise verlangsamen sich auch die Atmung und der Herzschlag. Bei Flo verstärkte sich die Atemfrequenz, was damit zusammenhing, dass sie zeitweise unter Schmerzen litt. Dennoch frisst das Tier selbstständig.

Die aktive Teilnahme am Geschehen um sie herum nimmt stark ab und die Katze schläft viel.

Wie kann ich meine Katze in diesem Stadium unterstützen?

Sorge dafür, dass sie keine Schmerzen erleiden muss und lass dich von der Tierärztin deines Vertrauens beraten, welche Schmerzmittel in Frage kommen.

Akzeptiere den Platz, den sich dein Liebling ausgesucht hat und versuche auch nicht, die Liegeposition deines Patienten zu verändern. Natürlich kannst du ihm ein Kissen oder Decken hinlegen, die er nach Bedarf benutzen kann.

Sei einfach da! Leg dich zu deiner Fellnase, ohne sie zu bedrängen, lege ihr eine Hand auf den Rücken, streichele sie, wenn du das Gefühl hast, sie genießt es. Meine Flo kugelte sich dann wie in alten Zeiten ein, blinzelte mich an und schnurrte leise. Ich weinte nicht oder zeigte ihr meine Verzweiflung, sondern agierte  so normal wie möglich. Sie sollte weder beunruhigt sein noch Anlass zu Angst haben.

Bitte versuche auf keinen Fall, wenn deine Katze schwächer wird und selbtsttätig keine Nahrung mehr zu sich nehmen möchte, sie zwangszuernähren. Es gibt einen guten Grund, warum todkranke Lebewesen keine Nahrung und später auch keine Flüssigkeit mehr zu sich nehmen: Der Körper schüttet dann vermehrt Endorphine ("Glückshormone") aus, die den Schmerz reduzieren und für mehr Wohlbefinden sorgen. Und genau das möchtest du doch, oder!?

Ich rate dir auch, dich mit dem natürlichen Sterbeprozess auseinanderzusetzen, damit du weißt, was auf dich zukommt und was du für deine Katze tun kannst.

Stelle dir auch die Frage, wie hoch die Lebensqualität deines Lieblings  noch ist - reicht es tatsächlich, wenn er zwar noch ein wenig frisst, aber den Rest der Zeit unter starken Medikamenten steht und von seiner Außenwelt nichts mehr mitbekommt, sich nicht mehr freuen oder am Leben aktiv teilhaben kann?

Auch ich musste mir diese quälenden Fragen stellen und eine ehrliche Antwort darauf finden, wobei ich mich manchmal überfordert fühlte und mir wünschte, jemand mit mehr Erfahrung würde mir diese schwere Entscheidung abnehmen.

Wie tröstlich wäre es für mich gewesen, Flo wäre friedlich in meinen Armen gestorben, aber leider kam es dazu nicht.

Den Ausschlag für meine Entscheidung, sie von Ihrem Leiden zu erlösen und ihren Verlust für mich in Kauf zu nehmen, gab zum einen ein neuer Tumor, der sich innerhalb von drei Tagen in ihrem Mäulchen manifestierte und zum anderen der Umstand, dass auch die Schmerzmittel langsam ihre Wirkung verloren und Flo zusehends unruhiger wurde.

Ist deine Katze einfach "nur" alt und versagen ihre Organe langsam, sodass sie zwar fast rund um die Uhr schläft, aber keine Schmerzen hat, überleg dir, ob du es aushältst, sie "einfach" sterben zu lassen. Erkundige dich, ob es in deiner Nähe Sterbebegleiter gibt, die dich in dieser schwierigen Zeit unterstützen können.

Du hast dich entschieden - und nun?

Schon vor einigen Monaten, als Flo ein körperliches Tief hatte, fragte ich meine Tierärztin, ob sie, wenn es soweit sei, auch zu uns nach Hause komme, um die Euthanasie vorzunehmen, was sie - welch eine Erleichterung - bejahte.

 

Auch du solltest dir, wenn möglich, darüber Gedanken machen, wo du deine Katze einschläfern lässt, wenn es nötig ist. Erkundige dich bei deiner Tierärztin, ob sie Hausbesuche macht oder du mit dem todkranken Patienten in die Praxis fahren musst. Lass dir vorher erklären, wie eine Euthanasie abläuft, damit du einigermaßen vorbereitet bist.

Verabschiede dich von deinem geliebten Tier und versuche dennoch, gefasst zu bleiben; bleib auch bei deiner Fellnase, wenn es so weit ist und rede beruhigend und liebevoll mit ihr, streichele sie, halte Körperkontakt. Signalisiere deiner Tierärztin, wann du bereit bist, lass dir Zeit, setze dich nicht unter Druck.

 

 

 

Ob du deine Katze lieber beerdigen oder verbrennen lassen, ob du die Asche in einer Urne aufbewahren möchtest, wie lange du für den endgültigen Abschied brauchst - das liegt in deiner Hand und du wirst es so umsetzen, wie es sich für dich richtig anfühlt.

 

Meine Flo wird Teil meines Gartens werden und bleibt für immer in meinem Herzen.


Über die Autorin:

Mein Name ist Katja Henopp und ich bin Katzenpsychologin, Tierheilpraktikerin und Kursleiterin.

Ich helfe dir dabei, deine Katzen besser zu verstehen und individuelle Lösungen für die Verhaltensprobleme deiner Katze zu finden.



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Danke an dieser Stelle allen für ihren Dank an mich, diesen Beitrag geschrieben zu haben, für das Teilen ihrer Trauer und das Erzählen ihrer eigenen berührenden Geschichte in den bereits so zahlreich niedergeschriebenen sehr persönlichen Kommentaren.

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Kommentare: 128
  • #1

    Diana (Mittwoch, 25 Juli 2018 17:19)

    Liebe Katja,

    auch ich musste diesen Schritt bereits einmal machen und meinen damals nierenkranken, gerade einmal 5 Jahre alten Kater einschläfern lassen. Ich kann gut nachfühlen, wie es dir jetzt geht.

    Mein Herzliches Beileid! Ich wünsche dir viel Kraft und auch für Sisko alles Gute.

    Und vielen lieben Dank für diesen wunderbaren, wenn auch traurigen Artikel. Er wird vielen Lesern helfen.

    Liebe Grüße, Diana

  • #2

    Willi (Dienstag, 27 November 2018 06:59)

    Moin und danke für den schön geschriebenen Text. Du hast es gut getroffen mit Worten auch das Gefühl zu beschreiben. Ich hab das Procedere schon mehrmals durch und finde es jedes Mal furchtbar Entscheider über Leben und Tod zu sein - bin mir aber meiner Verantwortung bewusst das ich Sorge dafür zu tragen habe den mir nahestehenden Vierbeinern jegliche Qual zu ersparen. Schlimm war es jedes Mal - ob beim Isländer mit Kolik oder Mieze mit Nierenversagen. Jetzt steht mir das gleiche wieder bevor - der umgerechnet 90Jahre alte Schmuser hat einen Tumor und bekommt nun Hospizmässig seine letzten Tage angenehm gestaltet. Mittlerweile sehe ich das Ganze abgeklärter weil ich auch im Sommer meinen Pa auf dem Weg des Abschiednehmens begleiten musste. So ist das Leben. ... und Tumor ist ein Arschloch �

  • #3

    Ruth fischer (Samstag, 08 Dezember 2018 18:22)

    Hallo zusammen
    Ich stehe gerade vor der entscheidung einschlaefern oder natuerlich sterben lassen.mein kater stanly hat tumor im unterkiefer er ist 18 jahre und von oktober bis heute der tumor ist sehr schnell gewachsen .stanly liegt gerade im sterben ��wir haben alles soweit vorbereitet.sein herz ist sehr stark nur der koerper nicht mehr .wir werden ihn wohl auch erloesen muessen wenn er es nicht alleine schafft. Er hat keine schmerzen frisst und trinkt seit drei tagen nichts mehr liegt im bad auf seiner decke..scheiss tumor.lg ruth fischer

  • #4

    Daisy / Niederlande (Donnerstag, 13 Dezember 2018 07:22)

    Hallo,
    danke schön für den wunderschönen, tröstenden Text. Am 11.12.2018 musste ich meine geliebte Katze Luna einschläfern lassen. Ich habe dies selbst entschieden, ich wollte ihr das Leiden ersparen. Der Tierarzt kam nach Hause und und es lief alles für Luna friedlich ab.
    Luna war laut der Tiervermittlung 9 Jahre alt, aber ich denke das sie schon älter war als ich sie vor 7 Jahren aus Griechenland bekommen habe. Sie litt letztendlich an einem Lebertumor und bekam in den letzten 14 Tagen mehrere erbsengroße Tumore hinter den Ohren und am Hals. Dazu kam ein akutes Nierenversagen.
    Sie zog sich zurück, suchte geschützte Orte auf, frass nichts mehr und trank nur noch Unmengen an Wasser. Irgendwann war sie zu schwach auf Katzenklo zu gehen und ich fand sie in ihrem Urin liegend. Das muss für sie, die immer absolut reinlich war, der reinste Horror gewesen sein. Ihr Blick verriet es mir das sie sich dafür noch entschuldigen wollte. Einen Tag vor ihrer Einschläferung hatte sie sehr oft ganz klagende Töne von sich gegeben und verabschiedete sich von mir indem sie ihre Vorderbeine mir entgegenstreckte, ich sie hochnahm (sie weinte wieder wegen der Schmerzen) aber sie rieb ihren Kopf an mir und schnurrte noch einmal. Danach lag sie nur noch apathisch in ihrem Katzentransportkorb und ihr Blick verriet mir das ich für sie jetzt die Euthanasie wählen muss.
    Ich danke einer so klugen Katze die eine derartige Verbindung mit mir hatte und sie wird auf ewig in meinem Herzen sein. Es war eine Ehre für mich mit Luna zusammenleben zu dürfen.
    Wir, Luna im Herzen und ich, wünschen allen Katzenbesitzern die Stärke und Kraft die richtige Entscheidung für ihren Liebling zu treffen und sie, wenn es Zeit ist, von ihrem Leiden zu erlösen.
    LG Daisy

  • #5

    Micha (Dienstag, 15 Januar 2019 15:54)

    Wir mussten diesen Schritt gestern machen - um das Tier (Kater) nicht länger leiden zu lassen
    Bin noch traurig:-(

  • #6

    Beate (Dienstag, 22 Januar 2019 21:26)

    Wir haben es morgen vor uns, mit Libella (die wirklich liebste und schönste Katze der Welt), knapp 20 Jahre, kaputte Nieren. Wir sind untröstlich.

  • #7

    Werner (Donnerstag, 24 Januar 2019)

    Ich sitze in der Stube und sehe gerade meiner Katze beim Sterben zu. Leider bin ich komplett überfordert. Soll ich die Tierärztin anrufen oder den Sterbevorgang natürlich ablaufen lassen? Ich weiss es einfach nicht. Meine Susi, 17 1/2 Jahre, hat bereits die Phase erreicht, in der auch kein Wasser mehr getrunken wird. Sie liegt einfach apathisch da. Wenn ich sie streichle, schnurrt sie noch. Eine Entscheidung, die ich nie treffen wollte. Mein Hirn quillt über vor Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit (Suschen ist seit August 2001 Teil meines Lebens) und ich möchte sogern das Rad der Zeit zurückdrehen. Diese Katze hat mir jeden Tag, der sie bei uns sein durfte, verschönert. Ungezählte Glücksmomente habe ich ihr zu verdanken. Noch am 13. Januar schien die Welt in Ordnung, Susi hat kein verändertes Verhalten gezeigt und hat noch jedes unserer tagtäglichen gemeinsamen Rituale mitgemacht. Einen Tag später habe ich bemerkt, dass sie plötzlich stark abgemagert und ihr Fell zum ersten Mal in ihrem Leben nicht mehr schön war. Die Diagnose war niederschmetternd: Tumor am Bäuchlein. Wie schnell das alles gegangen ist! Wir sind total bestürzt in der Familie. Und jetzt sitze ich da und es zerreisst mich.

  • #8

    Angelika (Samstag, 02 Februar 2019 20:23)

    Mich zerreist es auch gerade, meinen geliebten Mauzi beim natürlichen Sterbeprozess zusehen zu müssen. Er ist jetzt 17 Jahre und 9 Monate alt, und hat Nierenversagen. Seit gestern zweifle ich , ob ich es richtig gemacht habe. Er liegt nur noch apathisch da, frisst und säuft nichts mehr. Ausserdem ist er viel zu schwach. Ich mache gerade einen Online-Basiskurs für Tierkommunikation. Deshalb wollte ich ihm auch das natürliche Sterben zugestehen. Aber, was ich jetzt erlebe, bricht mir das Herz und ich weiss nicht, ob ich es bereuen soll, ihn nicht doch noch eingeschläfert zu haben. Jetzt ist kein Tierarzt mehr zu erreichen.
    Die Tierkommentatorin bat mich nur darum stark zu sein. Niemals hätt ich mir diesen Sterbeprozess so lange und so schrecklich vorgestellt. Hoffentlich habe ich meinem geliebten Freund kein Unrecht getan. Damit muss ich jetzt klarkommen....

  • #9

    conny (Sonntag, 03 Februar 2019 17:28)

    das habe ich gerade hinter mir...meine sheila ist am 19.1.2019 bei mir zuhause mit 18 jahre gestorben....sie hatte cni stadion 3...dazu hohen blutdruck der zuletzt zur erblindung führte....zudem hatte sie eine herzklappenverdickung..wo sie zum schluss wasser in lunge und herz hatte...lt röngen.....ich sollte sie noch paar tage zum abschied nach hause nehmen ehe sie eingeschläfert worden wäre...bis zum schluss hat sie gefressen...am 17.1 um 10.30 kippte sie hinter mir auf ihr lieblingsplatz um...schnappte nach luft...der moment war nicht schön...1 minute später ist sie über die regenbogenbrücke gegangen...letztendl.ist sie zuhause bei mir gestorben....hatte schon gehört das einschläfern bei tiere auch nicht ganz ohne sind....jedenfalls denke ich jeden tag an ihr und vermisse sie....bei fb unter conny weissnet habe ich ein album mit 18 jahre katzenleben reingestellt...zur erinnerung an die ganzen schönen jahre....danke meine maus...RIP

  • #10

    Volker Olczewski (Sonntag, 03 Februar 2019 20:58)

    Es ist soweit Paula wird gehen binnen 2 Wochen hat sich ein Tumor an ihrem Kopf entwickelt leider bösartig. Morgen ist dieser verdammte Termin, seit 3Tagen hat sich die Maus dem Futter verweigert, liegt auf ihrem Kuschelplatz auf dem Sofa und es scheint so zu sein das auch sie Abschied nimmt. Ich bin so unsagbar traurig kann mir nicht vorstellen ohne die kleine Maus zu sein die mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Und mit gerade mal 13Jahren viel zu früh dieser verdammte Krebs. Doch zur Verantwortung für ein Wesen das für mich soviel mehr bedeutet als ein Haustier gehört auch Sie gehen zu lassen. Und auch wenn Paula geht werden wir immer miteinander verbunden sein.

  • #11

    Alex (Donnerstag, 28 Februar 2019 19:20)

    Unser Kati-Kätzchen ist heute Mittag nach einem erfüllten 20jährigen Leben von uns gegangen. Sie war seit einigen Jahren Schilddrüsenkrank und hatte als Folge mehrere Schlaganfälle. Bis auf die letzten Wochen ging es ihr immer gut. Sie ist dann zusehends dünner geworden und hat viel geschlafen, aber ihre Leckerlis hat sie immer noch eingefordert. Ich weiss, jeder sagt das, aber sie war die tollste und hübscheste Katze der Welt für uns. Ich bin dankbar, zu ihren Menschen gehört zu haben und wir werden sie niemals vergessen! Rest in peace kleiner Katzenschatz

  • #12

    Nicole (Sonntag, 03 März 2019 09:20)

    Ich weine gerade während ich die Kommentare lese. Meine über alles geliebte Booba liegt mit 17 Jahren im Sterben. Sie frisst noch ein bischen, trinkt noch und schnurrt auch noch, wenn ich sie streichele. Sie hat eine chronische Nierenerkrankung im letzten Stadium (Kreatinin bei fast 8) und der Arzt hat sie bereits aufgegeben. Vor einer Woche bekam ich die Diagnose und jetzt warten wir. Ich verbringe jeden Tag viel Zeit mit ihr und wir verabschieden uns. Wir spüren das beide, es tut sehr weh. Sie hat mich durch so vieles im Leben begleitet und kannte noch meinen Vater, der vor 8 Jahren starb. Ich bin untröstlich, ich wünsche mir sie schläft einfach ein, aber wahrscheinlich muß ich den Gang zum Arzt und zur Einschläferung machen. Ich liebe sie so, es bricht mir das Herz.

  • #13

    Inge ( Sonntag, 03. März 2019 12.00) (Sonntag, 03 März 2019 12:21)

    Ich lese die Kommentare, bin dankbar für den Artikel und weine. Ich habe alles versucht seit der Terarzt meinen Heinzipauz (11 Jahre) mit akutem Nierenversagen (keine Ahnung durch was,,,ist Hauskaterchen, nichts hatte sich verändert; hatte im Dezember ähnliche Anzeichen, aber Blut und Nierenwerte waren o.k., nur eine leichte Entzündung wurde erkannt. Der Tierarzt sagte damals lachend, der Kater sei wehleidig. Das hätte mich alarmieren sollen. Nun ist es zu spät.
    Ich habe subcutane Infusionen gemacht und SUC im Internet besorgt, da wurde es etwas besser, aber heute liegt er nur noch, gestern schwer gelaufen, sich eingepieselt, heute hat er krampfartige Zuckungen...; ich bleibe bei ihm und wenn er bis morgen nicht gegangen ist, werde ich wohl doch zum Tierarzt den schweren Gang gehen müssen.
    Ich habe erst vor 1 1/2 Jahren meine 18 Jahre alte Piroschka daheim begleitet,,,es war schwer, aber bis auf den letzten Atemzug friedlich. Sie war altersschwach und ist vom Schrank gefallen, dabei muss sich die Lunge verletzt haben, sie atmete immer schwächer, keuchte und verstarb, ehe ich zum Tierarzt fahren konnte. Und jetzt also mein Heinzi...ich kann es kaum fassen!! Er ist doch erst 11. Vor zwei Wochen war er noch mit seiner Freundin durch die Wohnung getobt. Lieber Gott, lass es schnell gehen und ihn einfach davon schlafen!
    So herrlich das Leben mit so vielen Tieren ist (6 Katzen, 3 Hunde, einige Vögel) so schmerzhaft ist der Abschied und die Frage: Wie mache ich es richtig? Was dient wirklich dem Tier?
    Ich wünsche euch allen eine gute Zeit der Trauer! Wer gläubig ist weiß, dass wir unsere Lieben wiedersehen. Sie gehen uns voran über den Regenbogen.

  • #14

    Conny (Sonntag, 03 März 2019 23:24)

    sitze auch gerade im Wohnzimmer und schaue zu wie mein geliebter Kater Barney immer schwächer wird.
    Er frisst seit Tagen nichts mehr und trinken tut er seit heute nicht mehr.
    Ich weiss vom Tierarzt das er eine Niereninsuffizienz hat, die sich drastisch verschlechtert hat. Barney kam vor vier Jahren als Streuner zu uns. Er war total ängstlich, abgemagert und krank. Mit wachsendem Vertrauen wurde er zu einem richtigen Schmuser, der uns ganz klar zeigte das wir seine Familie sind, so wie auch er zu unserer Familie gehört.
    Es ist traurig und schwer ihn so zu sehen, aber er hat es mir heute morgen ganz deutlich gezeigt dass es für ihn Zeit ist über den Regenbogen zu gehen. Ich wünsche mir für ihn dass er einschläft und ich morgen nicht vor die Entscheidung gestellt werde, rufe ich den Tierarzt damit er ihn hilft zu gehen oder nicht.
    Ich werde in Liebe an Barney denken und bin dankbar für all die schönen Momente die ich/wir mit ihm erleben durften.
    Mach es gut mein kleiner Kater und ich weis wir sehen uns wieder.

  • #15

    Bella (Freitag, 22 März 2019 07:33)

    Wir mussten am 7. Januar unsren geliebten Kater einschläfern lassen, das war eine der schlimmsten Entscheidungen die ich bislang treffen musste!!!! Es fing damit an ,dass Rocky so hieß mein Liebling anfing mit dem Hinterlauf zu hinken und anfing die Nahrung zu verweigerten. Ich wollte natürlich sofort zum meinem langjährigem Tierarzt da ich am nächsten Tag selbst eine Kopfop hatte. Leider hatte er keinen Termin mehr frei, also gingen wir zu einem anderen Arzt, der feststellte dass Rockys Nierenwerte sehr schlecht sind 8,0 . Rocky bekam von nun an täglich Infusionen. Da zwischen Weihnachten und Neujahr selten ein Tierarzt erreichbar war ließ ich mir vom Tierarzt zeigen wie man die Infusionen legt , da es mir wichtig war, dass er sie täglich bekommt um zu sehen ob sich die Nierenwerte verbessern! Nach einer Woche kontrollierten wir die Werte erneut, sie stiegen auf 11,9!! Rocky wurde immer schwächer er fing an zu stolpern, gefressen hatte er bis dahin schon 2 Wochen nichts mehr, sobald er Futter sah versteckte er sich im hintersten Eck, anfangs ließ er sich noch Wasser mit einer Spritze einflößen was er dann aber auch verweigerte! Rocky zog sich zurück und hat sein Versteck nur noch zum Spucken verlassen! Als er dich dann nur noch übergeben musste und auch starken Durchfall bekam, machten wir uns auf den Weg zum Tierarzt drehten jedoch wieder um, denn er sah mich mit großen fragenden Augen an und ich konnte es nicht. Tagsdrauf bereute ich meine Entscheidung sehr, es war Samstag und Rocky ging es sehr schlecht, er urinierte sich ein , spuckte ohne Ende und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten kippte ständig um! Montags beschloss ich es wird kein Tag länger gewartet, also legte ich ihn in sein Körbchen stellte ihn in den Gang, weil ich zuerst das Auto warm werden lassen wollte,da Rocky auch Untertemperatur hatte 36,4. Plötzlich hörte ich einen fürchterlichen Schrei von Rocky, dachte Wunder was passiert ist, aber er schaute mich nur mit seinen großen fragenden Augen an!! Es sah so aus als wusste er was auf ihn zukommt, er wollte nicht weg von uns!!! Wir fuhren dennoch zum Tierarzt ( Tierarzt kam nicht ins Haus, hatte ihn gefragt) Vor der Arztpraxis stieß Rocky noch 2mal diese herzzerreißende Schreie aus . Am liebsten wäre ich wieder weggefahren,aber das hätte Rockys Leid nur verlängert und das wollte ich nicht, hatte eh schon zu lange gewartet, aber wie heißt es so schön " die Hoffnung stirbt zuletzt" aber da war keine Hoffnung auf Besserung mehr! Im Wartezimmer war Rocky dann ganz ruhig er wollte seinen Kopf meine Hand legen. Als es dann soweit war ließ er sich auch von mir beruhigen wie immer beim Tierarzt mit den Worten " alles gut mein Baby" er vertraute mir blind und ich habe sein Vertauen so missbraucht und ließ ihn töten!! Das belastet mich sehr!!! Mein Verstand sagt mir dass es das einzig richtige war, aber mein Herz blutet! Ich rede auch täglich mit ihm, er liegt in unserem Garten,die ganze Familie hat sich von Rocky verabschiedet! Er hatte ein sehr schönes Leben bei uns, er wurde 15 Jahre alt! Er fehlt total, im ganzen Haus, in unserem Leben. Vielleicht hilft es etwas, dass ich es nieder geschrieben habe, Rocky war ein tolles treues, sauberes und sehr liebenswertes Tier und wir vermissen ihn schmerzlicher!!!

  • #16

    zecky (Freitag, 29 März 2019 00:39)

    Die richtige Entscheidung zu treffen ist sehr schwer. Ich sehe meiner 18 Jahre alten geliebten Hui seit zwei Monaten beim Sterben zu. Ich habe sie aus einem Hinterhof in Berlin vorm Verhungern und ewigen Gebären gerettet. Vor zwei Monaten kam bei einer Blutentnahme heraus, dass sie erhöhte Nierenwerte hat. Ich habe es bereut überhaupt noch einmal eine Blutentnahme vornehmen zu lassen. Es hat 20 Minuten gedauert, sie hat sich völlig verkrampft, es kam kaum Blut. Sie baut seit einem Jahr ständig ab..... wenn ich sie im Korb im Auto habe maunzt sie so tief, dass es in der Seele weh tut.
    Also muss ich sie begleiten und das aushalten. Denn sie will nicht zum Tierarzt.
    Es tut sehr weh und geht richtig unter die Haut. Ich hoffe, dass ich das selbst aushalte.....denn der Tod ist glaube ich meist nur für die Begleiter schwierig. Ich wünsche es mir und meiner geliebten Katze, dass ich es schaffe das durchzustehen und es als einen natürlichen Prozess zu akzeptieren. Ich hoffe, dass ich sie verstehe, dass ich ihre Mitteilungen verstehen werde wenn es soweit ist.

  • #17

    Bella (Sonntag, 31 März 2019 17:08)

    Hallo zecky wie geht es dir und deiner Katze....hat sie es geschafft??? Ja es ist sehr schwer die richtige Entscheidung zu treffen ..fühle mich immernoch scheisse...höre rocky sogar "rufen"...ich wünsche euch beiden sehr viel Kraft!!!

  • #18

    Sabine (Mittwoch, 03 April 2019 08:11)

    Hallo zusammen, ja ich habe das auch beobachtet, aber es war nicht begleitet von einer Krankheit, im nachhinein war dieses Zurückziehen sehr schleichend, über vier Wochen, viel schlafen, normal essen, im Kästchen war es auch ok, aber immer wieder ganz gezielt ein Platz Schlafzimmer vor dem Fenster, nur geschlafen, wenig Aktivität, das hat zunächst den Eindruck erweckt, es ist der Winterblues, dennoch habe ich in ihrem Blick gesehen, irgendetwas stimmt nicht. Ich habe sie gewähren lassen, bis sie am 6.1. die Probleme mit der Blase bekam, kein Absatz, Behandlung war zwar erfolgreich, aber die Blase an sich hatte nichts, der TA sagte mir, das Organ ist ok, Befund auch keine Steine, dann hat das Schicksal sich genommen was es mir geschenkt hat, eine zweite Darmlähmung... Da wußte und bestätigte sich mein Gefühl, welches ich vier Wochen lang gehabt habe. Die Ironie, 14 Tage vorher bekam sie hervorragende Werte im Nierencheck, das war ein Tag vor Weihnachten. Nach Absprache am 10.1. habe ich meine kleine gehen lassen, Prognose der Behandlung wäre gewesen, entweder stirbt sie an der Darmlähmung/genetisch bedingt oder an der Behandlung, da es nur ein Medikament gibt, mit dem so etwas behandelt werden kann. Leider ist sie nur 7 Jahre geworden. Aber die 5,5 Jahre bei mir leben in mir, in einem ganz eigenen Raum, wenn ich traurig bin, dann bin ich es, das hilft.. Liebe Grüße Sabine

  • #19

    Anke (Donnerstag, 04 April 2019 12:17)

    Ich bin gerade zufällig auf diese Seite gestoßen und ja, ein kleines bisschen hilft es.
    Heute Nachmittag wird der Tierarzt kommen und Löwi wird gehen. Vor 12 Jahren haben wir ihn halbttot im Vorgarten gefunden, völlig verwahrlost mit FIV+.
    Mit den Worten meines Partners „Wat is dat?“ -„Der wohnt jetzt hier!“ ist Löwi eingezogen und hat sich als der bekloppteste kleine Kater den man sich vorstellen kann entpuppt.
    Doppelt gesicherter Weihnachtsbaumschmuck, eiserne Hartnäckigkeit im Bezug auf alles was man irgendwo herunterwerfen kann, immer Lust auf spielen, immer Lust auf schmusen. Heimlich vermute ich, dass er irgendwelche Mentalo-Fähigkeiten hat und uns gezielt mit Nasenküsschen manipuliert hat.
    Ach ja- ROT. Natürlich mit zuckersüßen kleinen Handschuhen und mehr als einmal war ich froh, dass er nicht auch noch Daumen hat.
    Mein Freund ist der Meinung, dass er entweder von irgendwelchen Aliens abgesetzt wurde oder er eine NASA-Spezialkonstruktion sei...Gekommen um zu nerven.
    Aber auch um sich mit lautem Schnurren nachts auf‘s Gesicht zu legen, die Pfötchen auszustrecken und so viel Liebe zu geben.
    So lange es ihm gut ging, war er der fröhlichste, unverschämteste, liebste, lebendigste, angstfreieste kleine Kerl.
    Letztes Jahr ging es dann los, immer schneller kamen die Einschläge.
    Schritt für Schritt wurde er weniger, manchmal blieben wir etwas länger auf einem Level, aber dann kam etwas neues.
    Mit jedem Mal hat er sich auch ein Stückchen von uns entfernt. Und jetzt haben wir den Kampf verloren.
    Ein Schnupfen, ein verdammter Schnupfen....
    Ich weiß- wir haben alles getan, er hat alles gegeben. Manchmal habe ich das Gefühl gehabt, er lebt schneller als andere weil er weniger Zeit hat.
    Löwi hat aufgegeben, wir warten jetzt mit ihm. Er hat keine Schmerzen und er ist nicht allein.

    Danke das ich das hier posten darf. Es hilft mir etwas, zu akzeptieren, dass das jetzt so sein soll und wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Rational alles klar, wenn nur das Herz nicht wäre.
    Tschüss kleines Löwi. Ich liebe dich so sehr.

  • #20

    Gerlinde (Donnerstag, 04 April 2019 17:57)

    Ich habe alle Berichte gelesen. Es gibt Trost und auch wieder nicht. Unsere Sissi hat seit 4 Jahren chronische Bauchspreicheldrüsentzündung und ist in der Zeit von 3 kg auf jetzt 2,1 kg abgemagert. Es gab immer wieder Durchhänger die mit Kortison oder auch ein paarmal mit Klinikaufenthalten wieder einigermaßen aufgefangen wurden. Letzter Klinikaufenthalt vor drei Wochen, Infusionen legen ist blöd, da die Venen kaputt sind und sie dicke Pfoten bekommt. Die letzten Tage hat sie kontinuierlich abgenommen, gestern und heute Wasser gespuckt (wahrscheinlich zu viel Magensäure aber Medik. geben ist schwierig) jetzt frisst sie wieder ein wenig. Spritze gegen Übelkeit würde für ein oder zwei Tage weiterhelfen. Aber wohin spritzen sie ist so dünn. Wahrscheinlich hat sie auch schmerzen. Heute mit TA telefoniert, da er ins Haus kommen soll wenn es soweit ist, evtl. morgen. Was mach ich wenn sie jetzt wieder frisst? Wo ist die Grenze? Ich musste schon 3 Katzen gehen lassen (wegen Nieren, Tumor, Überfahren).

  • #21

    Nadine (Donnerstag, 04 April 2019 20:59)

    Noch nie in meinem Leben musste ich so eine schwere Entscheidung treffen. Meine wundervolle Katzendame Samba musste ich heute gehen lassen. Ich bekam sie als ich 12 war und sie begleitete uns nun 18 Jahre lang. So viele schöne Errinnerungen.
    Als mir die Tierärtzin alles genau erklärte war mir sofort klar,nein auf keinen fall möchte ich sie noch leiden lassen, so entschied ich mich. Ich blieb an ihrer Seite, sie schnurrte und presste ihren körper an mich, in meinen Armen auf meinem Schoss lag sie und gab ihr all meine Liebe mit auf ihren letzten Weg. Es ging so schnell und die Ärztin teilte mit, dass ihr Leiden ein Ende gefunden hatte. Ich jielt sie noch eine weile und dann verabschiedete ich mich und liess sie gehen. Zu Hause quälten mich die Gedanken, ach war dies wirklich richtig. Aber nachdem ich nun all diese Berichte gelesen habe, bin ich froh, dass sie nicht leiden musste und ich bei ihr sein konnte<3

    Euch allen ganz viel kraft!

  • #22

    Higgy (Donnerstag, 04 April 2019 21:37)

    Hallo....Unser Kater ist 16 Jahre alt. Bei ihm wurde eine nicht mehr heilbar Niereninsuffiziens festgestellt. Seit drei Tagen isst und trinkt er nicht mehr. Den Kontakt zu uns meidet er bis auf ein paar Ausnahmen. Ich war oder bin eigentlich entschlossen seinem Leid ein Ende zu bereiten. Dank der vielen Kommentare überlege ich ob wir ihn nicht auf dem natürlichen weg sterben lassen sollten. Aber wo ist die Grenze? Wann weiss ich das das Tier leidet? Ich bin total ratlos. Als wir jetzt nach Hause kamen konnten wir ihn nirgends finden. Ich würde mir für ihn wünschen das er ganz friedlich einschläft. Er ist schon total abgemagert, schnurrt ganz komisch und nimmt uns eigentlich nicht mehr richtig wahr. Meiner kleinen Tochter bricht es das Herz....Sie ist mit ihm gross geworden. Ich versuche ihr zu erklären das die Zeit nun gekommen ist wo wir loslassen müssen. Das ist nicht einfach. Allen denen das gleiche Leid erfahren wünsche ich ganz viel Kraft.

  • #23

    Müller Martina (Freitag, 05 April 2019 20:59)

    Hallo, ich habe meinen geliebten calimero einschläfern lassen. Er wäre im August 20 Jahre alt geworden. Schon als junges Tier litt er an struvitsteinen, die Nierenprobleme mit sich brachten.Jetzt zum Ende hin hatte er einen richtig verzweifelten und traurigen Blick....fast flehend
    Er zog sich von mir, meinem Freund und unserem anderen Kater zurück....saö immer alleine im kalten Raum :(( mein anderer jüngerer Kater fing an ihn zu mobben...rannte ihn um, versagte ihn teilweise sogar. Mein kleiner Opi wurde unsauber und zum Schluß hatte er starke Probleme mit seiner Motorik, zudem war er sehr schwach wog nur noch 2Kg. Ich entschied mich ihn zu erlösen und werde ihn nie vergessen. Lg und schon das Du hier ein paar Tips gibst. Ich bin der Meinung das viele Katzen-halter aus Egoismus ihr Tier nicht gehen lassen, dabei ist etwas wunderbarste einfach so problemlos einzuschlafen....friedlich! Für Menschen die am lebensmüde sind oder sterbenskrsnk wünschen sich Euthanasie.....Martina

  • #24

    Maria Andersen (Freitag, 12 April 2019 16:44)

    Heute um 15:15 starb mein Miro, die Diagnose Lebertumor bekam ich am 20.Februar, ich habe Miro damals in der Praxis nicht einschläfern lassen, weil ich das persönlich nicht überstanden hätte.
    Nun, heute starb er auf meinem Schoss, in meinem Arm. Er wäre im Mai 13 geworden. Euthanasie für Tiere sollte erweitert werden mit einem Einschlafmittel in Tropfenform bis 20 kg, damit Leute die nicht gleich euthanasieren wollen, ihren Liebling daheim versorgen, wenn er nicht mehr leben kann .....

  • #25

    Susanne Löffler (Montag, 15 April 2019 17:02)

    Am 11.4 habe ich meinen Fritz zuhause einschläfern lassen. Er hat 4 Tage nichts gefressen und nur schlecht getrunken, habe noch bei der TA 2x Depotspritze etc machen lassen. Er ist mit einem starken Katzenbuckel vorwärts " gestolpert", wollte ihn nicht weiter quälen. Aber die Vorwürfe bleiben.....doch noch ein paar Tage hoffen und bangen? Oder in Würde, gehen lassen?

  • #26

    Susanne Löffler (Montag, 15 April 2019 17:05)

    Ich vergaß, Fritz war 20 Jahre alt....

  • #27

    Alexandra (Mittwoch, 17 April 2019 10:08)

    Liebe Katja

    Deine Zeilen helfen mir ein Stück weiter...
    Gestern musste ich meinen gerade erst 1 jährigen Kater einschläfern und ich mache mir heute schon solche Vorwürfe.
    Vor ca.1Woche hat alles begonnen ,ich entdeckte eine kleine Wunde an der Seite ,war nicht entzündet als ob er irgendwo unterwegs hängen geblieben wäre.Ich weiss nicht genau ob dass schon vor 2 Wochen war jedenfalls fiel mir erstmalig vor einer Woche auf dass er nicht wie sonst im Bett bei meiner Mutter schlief sondern auf der Couch,am nächsten Tag lähmte er dann plötzlich an der rechten Vorderpforte,dachte sofort dass is vom Kratzer und bin gleich zum Tieratzt,beim Tierarzt lief er normal ,hatte ein bisschen Temperatur,sie gab mir ein Schmerzmittel mit,am nächsten Tag wurde es schlechter,er lähmte zwar nicht mehr aber er wurde immer mehr apathisch,ich suchte einen anderen Tierarzt,dieser spritze Antibiotika und Schmerzmittel, es ging im dann besser einen Tag,hat gefressen und getrunken,dann fiel mir aber auf dass er nicht aufs Klo geht,am Abend wieder zunehmend schlecht, wieder zum Tierarzt,sagte ich will ein Röntgen und Blutbild,dieser sagte ist kein Notfall weil es schon Abend war ,gab wieder ein Schmerzmittel,nächster Tag wieder schlechter ich wieder hin,endlich würde ein Röntgen und Blutbild gemacht...
    SCHOCK AM RÜCKENMARK IRGENDEINE VERLETZUNG, NIERENWERTE EXTREM HOCH,STUHL UND HARN KANN NICHT MEHR ABGESTZT WERDEN,sie rief angeblich noch einen Spezialisten an der sagte operieren geht nicht würde die Narkose nicht überleben und einschläfern wäre das beste,aber als ich dann dort war sah mich mein Kater so glücklich an mich zu sehen dass ich ihm wieder mitnahm,sie gab ihm was für die Schmerzen und nochmal Antibiotika, zuhause dann hat er zuerst geschlafen und war dann aufeinmal wieder munterer,wollte raus und hat auch ein bisschen mit mir gespielt und gejagt,fressen wollte er noch immer nichts,versuchte aufs Klo zu gehen aber es kam nichts,am späten Nachmittag dann wieder zunehmend apathisch ,jetzt dürfte ich ihm auch nicht mehr streicheln er ging immer gleich ein paar Schritt weg von mir und positionierte sich im vierfüssler Stand starr am Boden, reagierte kaum ,für mich war es dass er Grösse schmerzen hatte denke ich,es war Abend und ich dachte bevor er sich quälen muss ,Ruf ich den TA,dieser schläferte ihn dann ein.Sorry dieser ungemeine lange Text aber ich bin so verzweifelt war mein erstes Tier hätte nie gedacht dass es mir und meiner Mutter so nahe geht aber er war unser ein und alles,und jetzt mache ich mir Vorfürfe ob ich zu früh entschieden habe ,er war noch so verdankt jung,und ein so energiegeladener Kater

  • #28

    Bella (Donnerstag, 18 April 2019 18:24)

    Ich habe unsren Rocky am 7.1.19 einschläfern lassen müssen . Noch immer stell ich mir dieselben Fragen täglich.....war es das Richtige...hätte ich noch warten sollen?? Fühle mich schuldig meinem geliebten Rocky das Leben genommen zu haben!!!!..Ich bitte ihn täglich um Verzeihung..hört sich komisch an ich weiß, aber das belastet mich sehr..Mein Verstand sagt mir dass es das einzig richtige war ...Es ist schwer wenn man nach so langer Zeit .....15 Jahre war er bei uns ...einen so treuen Begleiter verlieren muss!!! Ich schaue mir täglich die letzten Videos von ihm an ,die mir zeigen dass jeder andere Weg der falsche gewesen wäre!!!... Ich mein schlechtes Gewissen erleichtern kann..ich denke auch das wird noch ne ganze Zeit dauern bis man damit klar kommt!! Ich vermisse ihn vorm Haus im Haus ..denn wenn niemand da war mein Rocky ..war immer bei mir...er fehlt einfach überall...Ruhe in Frieden mein Baby� Ich wünschen allen die dieselbe Bürde zu tragen haben viel Kraft!

  • #29

    Vroni (Sonntag, 21 April 2019 11:29)

    Wir mussten am Donnerstag den 18.4.2019 unsere liebe Mausi einschläfern lassen. Sie konnte kein Kot oder Urin mehr ablassen. Voriges Jahr im August musste ihr ein Ohr abgenommen werden wegen Krebstumore, sie war eine weiss-graue Katze mit sehr hellen Ohren. Der Tierarzt hat ihr Einläufe gegeben und ein Katheter in der Blase, es war furchtbar! Sie hat mir so leid getan. Er hat ihr einen Spritze gegen die Schmerzen gegeben und Antibiotika. Das große Blutbild war ganz schlimm, wahrscheinlich Bauchspeicheldrüsenkrebs oder ein Tumor im Darm. Mausi wäre im Juli 15 Jahre alt geworden. Nochmal operieren und ihr noch mehr Schmerzen zufügen hätte ich nicht gewollt. Sie war eine so liebe, saubere Katze. Wir haben sie mit drei Monaten bekommen. Ich fühle mich so schuldig und ich bin so traurig. Ich weiß, dass es richtig war sie einschläfern zu lassen aber sie fehlt überall und daran wird sich nichts ändern! Wir haben sie Karfreitag im Garten begraben. Mein Mann versucht mich zu trösten und sagt wir haben sie erlöst damit sie nicht mehr leidet, aber mein Herz ist schwer und ich muss immer an sie denken und weinen. Ruhe in Frieden meine kleine Mausi, vergessen werden wir dich nie.

  • #30

    Angela (24.02.2019) (Mittwoch, 24 April 2019 22:16)

    Ich habe alle die Berichte gelesen und mir stehen die Tränen in den Augen., da mir das loslassen auch sehr schwer fällt. Mit meiner Katze Tapsi, sie ist 11 Jahre alt, war ich gestern beim Tierarzt. Ich wollte nur eine Abklärung des ständigen Erbrechens (mal mit Futter, mal ohne Futter nur Schleim, auch einmal mit Blut) Ihr Verhalten hat sich auch geändert, saß auf einmal unter der Küchenbank, begrüßte einen nicht mehr beim Nachhause kommen, schlief viel auf dem Schrank oder im Schrank, schaute auch teilweise traurig drein. Das machte mir große Sorgen,denn hier stimmte was nicht. Und genau das ist der Punkt. Der Arzt untersuchte Tapsi am Bauch und meinte, ihm gefalle was nicht, es könnten die Nieren sein und er möchte sie röntgen. Nach dem Röntgen zeigte er mir die Aufnahme von ihr. Nieren waren ok, jedoch ist der Magen von Tapsi von einem Tumor befallen. Der Magen hat eigentlich eine kleine Magenwand, bei Tapsi ist diese jedoch so dick, das der Magen nur noch klein und schmal ist. Man könnte es operieren, der Magen würde verkleinert werden, was er aber nicht für sinnvoll hält und ich möchte ihr diese OP nicht zumuten. Er meinte, der Tumor kommt nicht sehr oft vor. Entstanden könnte er vielleicht vor einem Vierteljahr sein. Da meine Tapsi aber noch frist, trinkt und ihre Toilette benutzt, habe ich sie wieder mit nach Hause genommen. Er gab ihr noch eine Spritze, damit sie Ruhe vor dem Erbrechen hat und etwas zum einnehmen, um die Schmerzen zu lindern. Jetzt liegt sie hin und wieder in meiner Nähe und geniesst die Streicheleinheiten, liegt am offenen Fenster um die warme Luft zu geniessen. Ich bin zwar den ganzen Tag arbeiten, jedoch wenn ich zu Hause bin bekommmt sie die volle Liebe zu spüren und das geniesst sie.
    Ich bin noch nicht bereit sie einschläfern zu lassen. Wann es dann sein wird, weiss ich nicht, aber eins weiss ich, es tut verdammt weh. Nur bei dem Gedanken daran kommen die Tränen gekullert.
    Ihr Partner Willi (8 Jahre) muss nun hin und wieder im Temperament gebremst werden, damit Tapsi in Ruhe gelassen wird. Ich kann nicht sagen ob er das mitbekommt, das es Tapsi nicht so gut geht.

  • #31

    Bellla (Samstag, 27 April 2019 18:42)

    Ich weiß nicht ob ich jemals mit dem leeren Haus und meinem schlechten Gewissen klar kommen werde, noch komm ich nicht damit klar...hatte vor paar Wochen hatte
    ich'Rockytag' so nannte ich den Tag..zuerst fiel mein mein Kopfkissen wie eingebettet auf sein Grab..dann kamen mir büschelweise sein Haare( die noch unter einem Schrank lagen und zum Schluss kam auch noch ne Karte von unserer letzten Tierärztin....Rockys Impfung wäre fällig...
    Das war Rockytag! Es kam mir vor als ob er sich verabschiedet hätte...ich vermisse ihn sehr und ich hoffe er hat seine Ruhe gefunden!!! Ich bin froh dass ich so tolle Mädchen habe die mich in dieser Zeit so tatkräftig unterstützt haben und mir auch jetzt noch zur Seite stehen wenn ich sie brauche...danke meine Mädels!!!!

  • #32

    Kerstin (Donnerstag, 02 Mai 2019 12:59)

    Mein Püppchen ist heute Morgen gestorben. Sie hat sich schon mehrere Tage lang unter dem Schrank zum Schlafen hingelegt. Seit vier Tagen hat sie schlecht Luft bekommen, sie hatte eine Schilddrüsenzyste. Gestern mussten wir den Notdienst rufen, er hat ihr eine Spritze gegeben und sie hat sie so doll gewehrt, dass sie danach völlig erschöpft war. Heute morgen gäbe ich sie in ihrem Urin gefunden, sie war ganz nass und hatte überall Katzenstreu im Fell. Sie war immer ganz sauber und hatte ein ganz seidige Fell. Heute morgen lag sie also unter dem Schrank und ich stellte ihr frisches Wasser vor ihr Mäulchen, sie schaut mich an, steht auf und kommt unter dem Schrank vor. Ich hatte ihr eine Decke hingelegt, dort hat sie sich drauffallen lassen, hat sich noch mit den Pfötchen verheddert. Ich habe vor ihr gekniet, ihr geholfen und sie am Hals gestreichelt. Sie hat mich angeschaut, die Augen waren irgendwie trüb, sie hat leicht gezuckt und ist auf die Regenbogenbrücke gegangen. Ich weine nur noch, es ist so schlimm. Ich habe sie als kleine Katze gefunden, halb tot, angefahren und habe die nun bis heute Morgen 161/2 Jahre geliebt. Sie hat vor 7 Jahren den Tumor im Kopf meines Mannes gespürt, die Stelle jeden Abend geleckt, stundenlang, lange, bevor wir davon wussten. Sie war meine sanfte, immer liebe kleine Püppie! Nun schläft sie seit heute Morgen 6.00 Uhr unter dem Flieder neben der Terrasse. Ich kann mir gar nicht vorstellen, morgen in die Küche zu kommen und keine Mietzi zu sehen, die vor dem Kühlschrank sitzt, wo das Futter drin wohnt.

  • #33

    Bella (Dienstag, 07 Mai 2019 21:08)

    Ist so schlimm das geliebte Tier fehlt überall...hat eine riesige Lücke hinterlassen...ich rede jeden Tag mit ihm ..er fehlt einfach nur!!!!!!

  • #34

    Mike (Mittwoch, 08 Mai 2019 21:53)

    Hello. Meine Macy war 12 Jahre alt, als sie plötzlich eine dicke backe bekam. Ich fuhr sofort zum Tierarzt. Sie bekam im Vorfeld schon Schmerzmittel, weil sie mal ein zahnleiden hatte U ihr die Zähne gezogen wurde. Es wurde bei ihr ein Erbsen grosses Loch im Zahnfleisch entdeckt. Man sagte mir, das es besser sei, sie zu erlösen. Ich willigte ein U man gab ihr eine Spritze, damit sie ruhig wurde. Sie hatte aber die Augen weit auf U atmete ganz ruhig. Ich verabschiedete mich von ihr, man gab mir Zeit, U dann wurde sie erlöst.
    Ich hoffe, dass sie nicht gelitten hat. Sie war zu mir gekommen mit elf Wochen u war ihr ganzes Leben lang an meiner Seite.

  • #35

    Bella (Freitag, 10 Mai 2019 21:35)

    Hey mike...rocky ist nun schon über 4 Monate tot...und ich stell mir immernoch die gleichen Fragen...ohne Antwort!! Und nein ich denke nicht dass sie leiden ..ich denke eher sie können nicht loslassen...mein rocky hätte es unter Schmerzen und nicht wohl fühlen ausgehalten bis sein Körper versagt hätte...aber das ist doch auch für katze nicht mehr lebenswert...ich habe 3 Wochen lang zugeschaut mit ärztlichen Beistand...und er hat gekämpft...er wollte nicht weg ...aber es war besser so...nein sie spüren keinen Schmerz beim einschläfern...sie schlafen und wachen nicht wieder auf.....leider...aber besser fürs Tier!!! Fühle dich ganz fest gedrückt!!

  • #36

    Stefan (Donnerstag, 16 Mai 2019 13:36)

    Ich habe auch alle Berichte gelesen, bin untröstlich und mir geht es ähnlich wie Bella. Gestern haben wir unsere Katze Lissy unter großer innerer Not beim Tierarzt einschläfern lassen und es war wohl der schwerste Schritt, an den ich mich (58) je erinnern kann. Nach quälenden Wochen und Monaten hatten wir uns schließlich zu dem Weg entschieden, um das Leiden unseres Lieblings zu beenden. Wir wollten ihre Erlösung über unseren Abschiedsschmerz stellen. Unsere Katze war uns vor 10 Jahren zugelaufen (im Alter von ca. 1,5 Jahren) und hat damals 3 Tage lang vor unserem Haus gewartet, miaut und quasi "um Aufnahme in unsere Familie gebeten". Wir haben nie erfahren, woher sie kam (trotz Nachfrage bei Tierärzten, Tierschutzverein, etc.). Unsere dreifarbige Glückskatze hat uns dann 10 Jahre lang eine sehr große Freude bereitet, sah wunderschön aus, war sauber, sehr klug und hat nie irgendetwas umgeworfen oder beschädigt und sie war nie krank. Es war für uns wie ein Wunder, dass ausgerechnet eine solch wunderbare Katze sich uns als neue Heimat ausgesucht hatte. Wenn wir das Haus zu Fuß verlassen haben, ist sie uns immer hinterher gelaufen und hat uns begleitet. Das war so süß. Dann plötzlich Anfang dieses Jahres haben wir bemerkt, dass sie beim Absetzen von Kot Probleme hatte. Der Tierarzt hat festgestellt, dass der Kot im Darm sehr hart war und deshalb auf natürliche Weise nicht mehr ausgeschieden werden konnte. Es folgten unzählige Tierarztbesuche und ergebnislose Untersuchungen. Als einziger tauglicher Ansatz wurde in Abständen zwei mal der Darm unter Narkose gespült/geleert und auf Anraten des Tierarztes haben wir ihr täglich Laktulose mit der Spritze in den Mund gespritzt, was sie nur widerwillig ertragen hat. Damit ging es dann einige Wochen, weil dadurch der Kot sehr weich wurde. Schließlich mussten wir aber mit ansehen, dass der gesamte Analbereich immer mehr von Geschwüren blutig und angeschwollen wurde. Das hat sich dann stetig weiter gesteigert. Nun konnte sie -bereits stark geschwächt- seit letzter Woche weder Kot, noch Urin absetzen und lief immer mehr mit einem gekrümmten Rücken vor Schmerz. Sie drückte dann immer verzweifelt, jedoch vergebens. Durch die Geschwüre war alles wie "zubetoniert" und es gab keine Aussicht auf Besserung. Dann hat sie auch nichts mehr gefressen und getrunken und sich häufig zurückgezogen, kam aber immer wieder zu uns und wollte sich streicheln lassen. Es kam uns vor, als wollte sie sich verabschieden. Unser Tierarzt hat uns erklärt, dass sie dadurch verhungern würde und nur noch max. 2 Wochen leben könnte. Einziger Ansatz wäre eine OP mit künstlichem Darmausgang, bei fraglichen Erfolgschancen, was wir ihr nicht antun wollten. Als dann das Leiden immer größer wurde, haben wir unseren Liebling sehr schweren Herzens (wie in Trance) zum Tierarzt gefahren und dort einschläfern lassen und anschließend in unserem Garten begraben. Unsere Trauer ist riesengroß. Lissy war immer da und fehlt jetzt einfach überall. Sie sitzt nicht mehr auf der Fensterbank und kommt uns auch nicht mehr entgegen, wenn wir mit dem Auto kommen. Wir vermissen das Schnurren, wenn Sie auf uns lag und sich pudelwohl fühlte. Für mich war es auch am schlimmsten, ihr Vertrauen zu "missbrauchen", indem sie uns zum Tierarzt folgte und wir sie dort quasi "umbringen" ließen. In den Armen meiner Frau und unter Tränen ist sie nach einer Betäubungsspritze ganz ruhig eingeschlafen und nach einer weiteren Spritze schließlich friedlich gestorben. Der Verstand sagt, es war nach ca. 4 Monaten Leidenszeit und stark zugespitzter Situation die richtige Entscheidung. Den fragenden Blick von Lissy, als die Betäubungsspritze gesetzt wurde, werde ich aber nie vergessen. Ich hoffe inständig, dass wir richtig gehandelt und ihr damit ein weiteres schlimmes Leiden erspart haben und dass wir sie eines Tages im Himmel wiedersehen werden. Ihr Leiden hat nun ein Ende gefunden; wir dagegen leiden und trauern weiter und werden sie immer in wunderbarer Erinnerung behalten.

  • #37

    Livia (Freitag, 17 Mai 2019 15:26)

    Seit Wochen verbringe ich ganz viel Zeit mit Maja, sie ist gerade 18 geworden, und als ich sie und ihren Bruder das erste Mal sah, waren die beiden zwei Tage alt. Nun heisst es ständige Betreuung der kleinen Maus, vom Regen in die Traufe. An einigen Tagen bin ich voller Energie, an anderen kann ich nur weinen und mir den ganzen Tag den Kopf darüber zermatern, ob ich das richtige tue, sie natürlich sterben zu lassen :'( seit gestern frisst sie nicht mehr, seit heute ist sie in ihrer Höhle, die ich vor Wochen schon vorbereitet habe. Sie ist so ein tapferes kleines Mäuschen, bis gestern schaukelte sie noch fleissig zu ihrer Toilette. Vor drei Jahren musste ich Willi gehen lassen, auf Anraten der Ärzte hin. Nierenwerte miserabel, Wasser in der Lunge aufgrund Herzkrankheit. Der Arzt kam nach Haus. Der Kater ist beim ersten Spritzenversuch weggesprungen. Erlösen??? Vllt habe ich ihm zwei drei Tage Qualen erspart, vllt auch nicht... aber es fühlt sich bis heute soooo falsch an. Allein die Medikamente die ich drei Monate lang in ihn reingestopft habe. Nie wieder! Ich würde niemals ein vor Schmerzen leidendes Tier quälen und es nicht erlösen, aber man braucht doch ein Zeichen dafür? Bei Willi waren die Zeichen Ärzte, die dazu geraten haben. Sterben sollte doch, wenn möglich, wie die Geburt geschehen, im Einklang mit der Natur, ohne Spritze, ohne Arzt. Maja hat einen Tumor am Bein und Niereninsuffizienz, sie kam nun ein Jahr mit Homöopathie und CBD Öl sehr gut über die Runden, seit zwei Monaten wuchs er rapide. Ich kannte mal eine krebskranke Frau, sie wollte auch keine Spritze... Wenn das Tier es mir nicht sagen kann, muss ich auf mein Gefühl vertrauen. Aber ich habe so sehr Angst davor mich zu täuschen, und am Ende passiert doch etwas schreckliches, mit Schmerzen verbundenes :-( hätte mir jemand vor 18 Jahren gesagt was da auf einen zukommt, puh, vielleicht hätte man sich zumindest mit dem Thema befassen können, damit es einen nicht niederschmettert wie eine Walze, und so hätte man ein wenig mehr Kraft dafür. Hätte hätte... Es ist wunderbar so viele ergreifende Beiträge zu lesen, von Menschen die das gleiche durchleben und das Tier genau so lieben wie ich es tue. Fernhalten muss man sich von denen, die kaum Mitgefühl zeigen und die erste Frage lautet 'hat die Katze Schmerzen? Du musst sie erlösen' und schon bist Du aus deinem Gleichgewicht und grübelst was ist richtig und was nicht... Ich würde mir niemals anmaßen, anderen so etwas zu sagen, ohne das Tier und die Situation zu kennen. Wir lieben - und wir quälen nicht, wir tun alle unser Bestes für das Tier und die Seelen werden es uns danken mit all ihrer Liebe, die niemals vergeht. Willi und Maja werden bald wieder zusammen sein, das tröstet mich. Sie hat so geweint vor drei Jahren <3

  • #38

    A. Katze (Freitag, 17 Mai 2019 23:55)

    auch unsere geliebte Katze ist heute nach 15j. gestorben :..-(
    Es ist einfach nur traurig... Wir haben sie in einem Tierfriedhof begraben lassen ..❤️
    Sie fehlt uns sehr..

  • #39

    Maria Andersen (Sonntag, 19 Mai 2019 07:07)

    Ich schrieb am 12. April, nachdem Miro gestorben war, von einer Hilfe der Tierärzte für Menschen und Katzen, die eben nicht voller Angst und Panik wieder in eine Praxis gefahren werden wollen. Man könnte nach kg/KG ein flüssiges Sedativum dem Katzenhalter aushändigen, damit er der Katze die letzten 2 oder 3 Tage des Lebens erspart. Die letzten 2 Tage seines Lebens waren für Miro eher qualvoll, nicht lebenswert, aber ich brachte es nicht fertig, ihn noch einmal über die schadhafte B199/Nordstraße zur TÄ zu fahren. Spurrillen und deren Geräusche, das ertragen gesunde Katzen kaum, kranke erst recht nicht. Ein Sedativum passend zum KG wäre ein Segen gewesen ..... Das sollte diskutiert werden.

  • #40

    Babett (Montag, 20 Mai 2019 20:42)

    Wir stehen auch gerade vor der Frage, ob wir unseren 14jährigen Kater einschläfern lassen müssen oder nicht, und wir wissen wirklich nicht, was richtig und was falsch ist. Seit 2 Wochen frisst das Katerchen nicht mehr bzw. anfangs noch etwas, die letzten Tage überhaupt nichts mehr. Er ist so dünn, es zerreißt uns das Herz! Es wurde ein Darmtumor sowie Verdacht auf Lymphom geäußert. Und ich hatte die Hoffnung, er habe nur Zahnprobleme! Aber habe ich ein Recht, ihm das Leben zu nehmen, nur weil ich/wir unseren Schmerz lindern wollen und das langsame Sterben nicht ertragen können? Der Kater geht noch raus, legt sich auf dm Grundstück unter eine Hecke und genießt sichtlich die Zeit draußen. Wenn wir ihn streicheln schnurrt er, nur auf den Arm darf ich ihn nicht mehr nehmen. Er meidet uns nicht, sondern legt sich auch noch für einige kurze Momente auf meine Beine, danach dann neben mich aufs Sofa. Und andererseits habe ich das Gefühl, ich ließe ihn mit Absicht verhungern und würde nichts unternehmen. Aber haben Tiere nicht natürliche Instinkte? Wir halten immer Fressen und Leckerlis für ihn bereit, dann kommt er an, riecht daran, dreht sich um und geht. Er macht noch nicht einmal den Versuch, etwas zu fressen. Wir werden ihn einäschern lassen wenn es soweit ist, und uns die Urne (es gibt welche, die nach Deko aussehen und nicht wie die typische Urne) ins Wohnzimmer stellen. Das ist unser Wunsch, dann ist er immer bei uns. Und für uns steht fest, ein weiteres Tier wird es nicht mehr geben. Ich werde ihn nicht ersetzen können, er ist mein Schatz, nie hätte ich gedacht, dass man so viel Liebe für ein Tier empfinden kann. Wir haben ihn seit 13,5 Jahren. Wir sind alle unglaublich traurig, versuchen aber, den Kater das nicht spüren zu lassen. Manchmal habe ich das Gefühl, wenn ich einmal anfange zu weinen kann ich nie wieder aufhören :-((

  • #41

    Bella (Dienstag, 21 Mai 2019 19:03)

    Ohja was ist richtig und falsch...man steckt in einer Zwickmühle..man möchte seine Lieblings aber auch nicht leiden lassen. Unser Rocky ging nicht mehr raus als es ihm sehr schlecht ging , er wollte im Haus bleiben Er benutzte dann sein Katzenklo...was er sonst nie machte, sogar noch mit letzter Kraft..Er war ein total sauberes Tier,deshalb fand ich es auch noch schlimmer für ihn als er anfing in seinem Urin zu liegen...Es ist sehr schwer die richtige Entscheidung fürs Tier zu treffen ....wünsche allen viel Kraft das zu überstehen!!! Und nein ein Ersatz für mein rocky wird es bei uns auch nicht geben...außerdem möchte ich nie wieder so eine Entscheidung treffen müssen...viel Kraft

  • #42

    Babett (Donnerstag, 23 Mai 2019 21:23)

    Unser Kater hat es geschafft, wir mussten uns nicht entscheiden, ob wir sein Leben beenden oder nicht. Heute mittag hat mein Mann unseren Schatz noch im Garten fotografiert, wie er mit gespitzten Ohren sein Spiegelbild im Teich betrachtet, drei Stunden später war er tot. :-( Wir sind sehr traurig, aber auch erleichtert. Nächste Woche bekommen wir die Urne in Pyramidenform, dann ist er ja wieder bei uns. Aber ein weiteres Tier gibt es definitiv für uns nicht !!!

  • #43

    Bella (Freitag, 24 Mai 2019 13:50)

    Das tut mir sehr leid !!!

  • #44

    hessenpower1960 (Montag, 27 Mai 2019 22:15)

    Ja ich habe gerade die Berichte gelesen, das tut scjon sehr weh.
    Kater Carlo ist der 1u Jähriger süsse Rot Weisser Kater, meine Ältere Vermieter sind in der Reha, und schon oft habe ich Carlo betreut, es ging alles gut, seit 1 Woche frisst Carlo fast nichts mehr, ist Arpatisch, schau traurig, es tut mir weh.Selbst ansonsten ungesunde Sachen wie Butter und Süße Sahne lässt Er stehen, es tut so weh, im Garten liegt Er nun fast den ganzen Tag geschützt, kaun noch ein Miau zu hören, ich bin fraurig.

  • #45

    Laura miau (Freitag, 31 Mai 2019 11:50)

    Hallo
    Als ich diese Zeilen las, war es so, als würde ich das lesen, was uns gerade in diesem Moment noch bevor steht..
    Meine Kika ist seit November 18jahre alt..& die letzten Monate waren wirklich ziemlich schrecklich...
    Mein Vater, schwer krebskrank
    (lymph,- & Knochen Metastasen etc.)
    Wurde letzten Juli pflegebedürftig & ab Dezember/Januar auch bettlägerig..
    Er kam Ende Februar ins Krankenhaus, wo er Anfang März (nach 2wo) verstarb..
    Für die Katzen, Kika 18 & Nala 17 war es spürbar ein tragischer Verlust..
    Nala ist für ihr Alter noch wie ein junges Kätzchen gewesen, die einem lauthals mit ihren Ansprüchen nach Zuwendung usw. In den Ohren lag -
    & zwar dann, wenn es madame verlangt.�
    Kika ist da eher ,, bescheidener" & macht nur äußerst lärmend auf sich aufmerksam, sobald es heißt, Hunger! los Dosenöffner! ^^

    So oft wie damals liegt & schläft sie schon lange nicht mehr bei mir..
    Ich weiß noch dass sie sich immer bei mir mit aufs Kopfkissen legte, an meine Brust, die Beinchen nach unten & mit zugedeckt.
    Zu der Zeit hatte sie auch die "liebevolle" Angewohnheit einem mal kurz in die Nase zu beißen sobald sie ihr i.wie "im Weg war" oder einfach nur um daran zu erinnern dass sie der Chef ist.

    Sie hatte als Winzling schon die mütterliche Rolle übernommen bei unserer Boxer Hündin xena, die zsm mit ihr aufwuchs ein paar Jahre bevor Nala dazu kam..

    Aber ich schweife ab..diese 18jahre könnte man immer was erzählen ..
    Nun ja..
    Mir fiel schon auf, dass sie sich mehr zurück zog ins Schlafzimmer & mehr schlief.
    Mittlerweile hat sie auch ihre eigenen Wege um aufs Bett zu kommen oder einen Karton von dem sie aufs Sofa oder mein Bett klettern kann..

    Aber durch die Umstände die herrschten war natürlich allgemein die Stimmung etwas gedämpft ..
    Rückblickend denke ich mir natürlich, in dieser Zeit hat auch bei ihr ein schleichender prozess stattgefunden, der nun innerhalb von nur 2-3 Tagen eine dicke Beule an der linken Wange erkennen ließ, die sich zu einer kompletten Schwellung mit verschleimumg am auge entwickelte....

    Sie fährt sich ständig (meistens nach dem essen) mit der Zunge durch den Mund, mit der Pfote ins Gesicht & keucht als würde sie versuchen etwas störendes heraus zu würgen..

    Ich weiß, man soll sich angemessen ruhig verhalten um das Tierchen nicht unnötig in Aufregung zu versetzen...
    Aber jedes mal wenn ich ein bisschen bei ihr bin & sie ansehe..
    Zerbricht in mir etwas so unbeschreiblich schmerzhaft dass ich kaum noch Luft bekomme...

    Als mein Vater starb, merkten die zwei natürlich was los war & waren sichtlich verstört ..
    Ich weinte natürlich bei der Nachricht am Telefon & normaler weise, ist das etwas, was die Katzen nicht wirklich ertragen können & sich zurück ziehen
    Aber kika kam zu mir miaute tief seufzend & leckte mir die Wange..in dem Moment war ich völlig ruhig.
    Ich glaube kein Mensch hätte mir ansatzweise so etwas beruhigendes geben oder sagen können..
    Ich muss auch dazu sagen, dass mit meinem dad, so ziemlich alles gegangen ist was in meinem Leben i.wie einen Sinn ergab & wofür ich jeden Tag neue Motivation hatte egal wie wenig Schlaf ich hatte..

    Ich bin jetzt auch in der Situation, wo ich entscheiden muss was passiert.. & ich muss los lassen können..was ich wahrscheinlich niemals schaffen werde..
    Aber Leiden, dass kommt nicht in Frage..mein Vater litt so sehr dass er sich nichts sehnlicher wünschte, als endlic sterben zu dürfen.. & man konnte nichts tun außer hoffen dass er es bald geschafft hat, auch wenn man insgeheim nicht möchte dass er stirbt.. (was egoistisch ist)
    & in der Hinsicht hätte ich auch niemals in diesem Sinne handeln können, wäre es erlaubt oder nicht...
    Bei meiner kleinen ist es natürlich was ganz anderes ...
    Es ist ne krasse schmerzhafte sch*** in der man sich für ,,das richtige" entscheiden muss/will...

    Mir macht es auch solche Sorgen, wie sie den Stress überwinden soll, eine fremde Person im Haus die sie gegen ihren Willen auch noch untersuchen will usw...
    Ich weiß, dass das der absolute Horror für die 2 ist. & hab echt Angst, dass da schon so viel Aufregung in ihnen aufkommt & sie daran kläglich u grunde gehen...beide vllt sogar..

    Seit gestern ist nala auch relativ niedergeschlagen & gleicht einem Häufchen Elend...

    Die beiden haben wirklich alle überlebt mit mir ...
    Meine Mama vor Jahren, kurz darauf der Hund..mein dad.
    Jetzt kommt der liebste Schatz..die fürsorglich liebevolle kika.♡ 25.11.2000

  • #46

    Emma (Samstag, 01 Juni 2019 22:14)

    Unser Födi, mein 18 Jahre alter Seelenkater liegt im sterben. Wir haben ihn, als er 3 Wochen alt war als Nottier bekommen. Damals waren die T-Shirts mit den Taschen am Bauch modern, da hat er die erste Zeitverbracht, wie ein Kängurujunges im Beutel seiner Mama.
    Erst haben wir ihn gerettet, später hat er uns durch einige schwere Zeiten gerettet. Er ist unser Engel, unser Kotzer, unser heiliger Kater, unser Prinz und unser Störenfried wenn er uns jeden Morgen anderthalb Stunden bevor der Wecker klingelte wachmeckerte und meinem Mann in die Zehen biss. Ich kann nicht glauben dass wir ihn sehr bald nicht mehr bei uns haben. Es ist so schlimm und traurig dass es kaum auszuhalten ist. Er frisst und trinkt nicht mehr, liegt nur auf dem Boden und macht inzwischen unter sich.
    Streicheln lassen, mag er sich auch nicht mehr.
    Aber er hat keine Schmerzen, ist ruhig und friedlich und wir sind uns einig das wir ihn ganz in Ruhe sterben lassen wollen.
    Und wir hoffen dass es auch so kommen wird. Es ist schwer dies auszuhalten, die Schilderungen hier sind sehr tröstlich und man fühlt sich nicht mehr so allein mit seiner Trauer und Angst.
    Ich wünsche allen hier viel Kraft.

    Manche Engel haben keine Flügel sondern Schnurrhaare.
    Jetzt bekommen sie ihre Flügel zurück.

    01.06.2019

  • #47

    Sylvie (Mittwoch, 05 Juni 2019 15:44)

    Vorgestern mussten wir unseren Kater zum Katzenhimmel schicken - er war knapp 18 Jahre und baute innerhalb von 4 Tagen radikal ab......es war so traurig das mit ansehen zu müssen. Treu hat er uns in allen Lebenslagen zur Seite gestanden, hat sensibel auf Geschehnisse reagiert und manchmal "gewarnt" - ein absolut toller Kater! Auch ich habe mir gewünscht, dass er selbst einschläft, dass ich keine Entscheidung treffen muss aber das ist ja mein Problem und nicht seines. Er leidet und das hat er nicht "verdient", also sind wir Montagmorgen schweren Herzens zum TA gefahren, der sich viel Zeit genommen hat noch einmal alles mit uns zu besprechen, die Krankheiten aufgezählt hat und dann doch letztendlich uns die Entscheidung leichter gemacht hat. Vom Kopf her weiss ich: es war richtig und wichtig, ihn gehen zu lassen, der Bauch aber streikt. Was mir hilft ist die Ruhe, die unser Kater ausgestrahlt hat - da durfte ich ihn wieder anfassen und Streicheln (was er in den Tagen zuvor abgelehnt hat), ich habe ihm nochmal all die wichtigen und schönen Dinge erzählt und er ist ganz friedlich eingeschlafen. Nun warten wir auf seine Rückkehr in der Urne und er wird einen schönen Platz bekommen. Und noch sind hier im Haus Geräusche, die eigentlich der Kater verursacht hatte........ich weiss gerade nicht ob es in der Trauer hilft oder ängstigt.

  • #48

    Diana (Mittwoch, 05 Juni 2019 15:56)

    Unsere Maus ist uns vor ca. Vier Jahren in einer Oktobernacht, sitzend an einer stark befahrenen Straße begegnet oder besser gesagt, wir sind ihr begegnet. Ich fragte Sie wie sie sich so fühlt nachts so allein und wo ihre Kumpels sind. Sie lächelte uns an und beschloss uns zu folgen entlang der Strasse an vielen Autos vorbei.
    Wir haben einen Fischladen und Sie hat sich ziemlich schnell in ihre doch recht gut riechende Umgebung, verliebt. Sie verbrachte ihre Nächte im Schuppen und früh begrüsste Sie uns oder viel mehr den Schlüssel der klapperte und Fisch ankündigte.
    Weihnachten 24.12. auf den Tag am Abend kratzte es an unserer Tür ( wir wohnen eine Strasse weiter im 3.OG eines Mehrfamilienhauses) also wurde uns wohl 2 Monate nachgestellt, geschickt auf leisen Pfoten. Da lag Sie nun und hat Sich, UNS zum Weihnachtsgeschenk gemacht.
    Hier bin ich. Ich würde gern ne Weile bleiben.
    So sollte es sein.
    Sprotte ein halbes Jahr alt und fertig.
    Herzlich willkommen in unserer Familie, ja auch der Hund erlag ihrem Charme zwangläufig( Ihre Krallen waren poliert)
    Jeden Tag mit uns los und abends wieder heim außer im Winter. Eine richtige Diva die die Stassen regierte. Sogar Autos haben für Sie angehalten damit sie die selbige in Ruhe überqueren konnte.
    2 Sommer lang, einsperren Sie? NIEMALS. Sie hat ihre Freiheit eingefordert.
    2017 war sie 2 Wochen weg und kam abgemagert zurück in ihr Paradies. Alle Happy und ja. Sie hatte ein tolles Leben in den letzten 3 Jahren.

    Am 3.06. 7.30 Uhr kam ihr die Liebe zu ihrer Freiheit zum Verhängnis.
    Wir haben sie noch schreien gehört und Autoreifen quitschen. Sprotte saß auf dem Gehweg.
    Eine Frau stieg aus nahm sie auf den Arm und dann auch in ihrem Pkw, mit. Wir rannten hinunter. Niemand da.
    Ich habe mediale Aufrufe gestartet und den ganzen Tag telefoniert mit Tierärzten, tierheimen etc.pp.
    Diese Frau und unsere Maus waren weg. Die Ungewissheit hat mich fertig gemacht.
    Am nächsten Vormittag also gestern bekam ich die traurige Gewissheit.
    Diese Frau hat sich rührend um Sie gekümmert. Sie hat noch einen Tag gekämpft und ist schließlich Eingechlafen.
    Was ich damit sagen möchte das ich keine Wahl hatte selbst zu entscheiden und dies eine für mich fremde Person übernahm.
    Ich hätte sie gern bei mir gehabt und sie begleitet.
    Es gibt solche Momente im Leben die man nicht selbst entscheiden darf und es am Ende ziemlich anrührend ist, wenn dies jemand für Dein Tier tut, was er nicht kennt und eine Entscheidung mit dem Herzen getroffen hat.

    Ich danke dieser Frau das Sie bei ihr geblieben ist Und sie sanft unter Schmerzmedikation, gehen ließ.
    Sie war knapp 4 Jahre jung und es waren gute 4 Jahre für Sie.

    RIF meine Lieblingsdiva. Ich liebe Dich.

  • #49

    Nadine hütges (Mittwoch, 05 Juni 2019 17:22)

    Meine katze hat einen mamatumor.frisst seit Samstag kaum bis gar nicht.jetzt soll ich sie zwangsernähren,weiss aber nicht was richtig oder falsch ist der tumor ist richtig größer geworden. Will aber auch nicht sie quälen.hätte ich ihren Beitrag gestern gefunden hätte ich das nicht gemacht.weil ich weiss das sie krank ist und nicht mehr zu retten ist und ich liebe sie deshalb will ich sie nicht länger quälen Danke für ihren Rat der mir sehr geholfen hat

  • #50

    Franzii (Samstag, 08 Juni 2019 20:36)

    Mein Kater (19jahre) zieht sich seit 3-4 Tagen nur zurück, frisst nicht mehr, trinkt nicht mehr und putzt sich auch nicht mehr. Ich mache mir natürlich sorgen und ob es nicht doch zu voreilig war eine Baby Katze in unsere Familie zu bringen.
    Wir haben Milow heute seit 7 Tagen, und der Pitti (19jahre) passte das von Anfang an nicht das der kleine hier ist und zog sich zurück und fauchte den kleinen wenn überhaupt nur an.
    Heute geht Milow nach Pitti Nase an Nase und Pitti macht nichts und das finde ich für ihn sehr ungewöhnlich ich mache mir riesige sorgen, wir haben leider erst für Dienstag einen Termin beim Tierarzt bekommen ich/wir hoffen das er es bis dahin noch aushält.
    Immer wieder traurig wenn Tiere dem Ende nahe kommen :(

  • #51

    Andreas (Montag, 17 Juni 2019 04:32)

    Ich bin auf diese Seite gekommen weil ich immer noch suche ob ich was Falsches Entschieden habe!
    Mein Giggi mein Baby er ist mir mit 3 Wochen in unserem Garten in die Hand gesprungen,
    wir haben ihn mit der Flasche gross gezogen er war immer mein Baby und bester Freund
    wir hatten so viele glückliche Tage zusammen gehabt am Letzten Sonntag kam er vom nächtlichen Ausgang zurück, war aber nicht so wie immer, darauf ich mit Ihm zum Tierarzt!
    Da wurde ein Glaukom festgestellt ok wir in die Augenklinik die an diesem Sonntag Dienst hatte Augentropfen bekommen das war schon schwer Ihm die zu verabreichen nächster Tag auch das zweite Auge. Wieder in die Tierklinik, da musste er dort bleiben, er wurde immer schwächer, man hat uns da zu einem MRT geraten da man die Befürchtung hatte das es was neurologisches ist und zur Liquor Untersuchung aber Giggi wollte nicht behandelt werden das mochte er noch nie und es musste alles immer unter Sedierung gemacht werden, das wollte ich ihm nicht mehr zumuten, ich holte ihn Heim. Die Nacht war Furchtbar er konnte nicht mehr essen selbstständig, ich habe es klein gedrückt und habe ihm die Schüssel hoch gehalten und das Futter mit den Fingern zugeschoben!
    Die Nacht haben wir im Wintergarten zusammen verbracht er hat ohne Ende gespeichelt die Zunge hing nach Draußen und das Atmen viel ihm schwer und die Augen wurden immer schlimmer ich habe die ganze Nacht ihn auf mir gestreichelt und mit ihm gesprochen das hat ihn beruhigt. Ich hoffte auf Besserung der Morgen war dann so schlimm das er im Garten gelegen hat, ich habe ihm das Fell das beim Putzen an der Zunge geklebt hat mit den Fingern von der Zunge abgestreift. Ich hatte beschlossen ihn zu erlösen. Das war die schwerste Entscheidung für mich ihm ganzen Leben, ich mache mir solche Vorwürfe ob es richtig war, diese Entscheidung zu fällen für mein Giggi, wir habe den Vormittag dann zusammen mit meiner Familie im Garten verbracht bis die Tierärztin gekommen ist. Sie erlöste ihn dann, er ging ihn meinen Armen! Trotzdem mache ich mir vorwürfe ob meine Entscheidung falsch war es Zermartert mich ob ich zu schnell gehandelt habe jeder sagt mir es war besser so aber trotzdem bleibt der Zweifel mir ist nur zum Heulen und er fällt mir so, mir wird jetzt schon komisch wenn ich nachher vom Nachtdienst komme und er ist nicht mehr da! Ich hoffe es war die richtige Entscheidung aber das Gefühl kann mir keiner nehmen.

  • #52

    Lara (Montag, 17 Juni 2019 19:15)

    Es ist wirklich schön zu lesen das man egal in welcher Situation nicht alleine ist. Meine Katze Mitlerweile 20 Jahre alt hat mich mein ganzes Leben begleitet und ich habe solche Angst ohne sie zu sein.

  • #53

    Christiane (Mittwoch, 19 Juni 2019 19:29)

    Ich habe einen herrenlosen,misshandelten Kater vor 6 Jahren bei mir aufgenommen bzw.kastrieren lassen weil er mit einmal da war und nicht mehr ging.Es hat 5 Jahre gedauert bis er rein kam und hat seinen ersten Winter bei uns und den anderen 2 Katzen verbracht,anfassen durfte ich ihn jetzt schon aber nicht halten bzw auf den Arm nehmen.Frühwr aks er draußen lebte musdte ich ihn mit der Katzenfalle holen und zum Arzt bringen jetzt ging es schon mit dem Korb.Im Herbst bevor er rein kam musdte er alle Zähne lassen,alles war kaputt......weis ja niemand wie er gelebt/was er gefressen hat in seinem vorherigen Leben.Vor 2 Tagen sibd wir zum Tuerarzt ....weil ichvfand dasver komisch war und wenig gegessen hat die Ärztin tippte auf kaputte Nieren und spritze ihm etwas gegen Magenschmerzen.....ect.Zu Hause fraß er gleich,blieb die Nacht drin und jetzt kommt er nicht wieder.....er ist im Garten.....will alleine sein....läuft weg wenn man kommt......er leidet.....ich bekomme ihn nicht zu fassen.....kann nicht helfen.....ihn erlösen.....er tut mir so leid�

  • #54

    Pia (Donnerstag, 20 Juni 2019 22:26)

    Mit Tränen in den Augen lese ich hier gerade eure Berichte. Unsere Katze Lotte ist schon fast 17 Jahre bei uns und liegt nun im Sterben. Ihre Nieren sind krank. Seit 2 1/2 Wochen frisst sie nichts mehr und trinken tut sie so gut wie auch nichts mehr. Sie liegt nur noch da, manchmal eine paar wackelige Schritte auf einen anderen Platz. Wenn ich sie streichle schnurrt sie noch ein wenig. Ihre Augen sind kaum noch geöffnet. Wenn ich auf den Rat der Tierärztin gehört hätte, wäre sie schon tot. Ich bringe es nicht übers Herz sie einschläfern zu lassen. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Ich fühle nicht, dass sie Schmerzen hat oder schlimm leidet. Sie miaut nicht, schläft nur noch. Ihr Fell glänzt noch so schön, aber sie hat deutlich weniger Gewicht. Ich wünschte, sie würde ruhig auf ihrem Lieblingsplatz einschlafen. Danke für die vielen Berichte hier, sie helfen ein wenig über die Trauer. Ich bin noch nicht soweit, die Entscheidung der Euthanasie zu treffen. Es ist eine schlimme Zeit - diese Zeit des Sterbens, machtlos zusehen zu müssen. Ich möchte es ihr so angenehm machen wie nur möglich, habe aber das Gefühl, dass sie ihre Ruhe haben möchte. Sie tut mir so leid, mein süßes kleines Lottchen.

  • #55

    Pia (Freitag, 21 Juni 2019 09:54)

    Heute morgen ist sie friedlich eingeschlafen. Bin so froh, dass es ohne Spritze geschehen ist und dass ich bei ihr war. Nun ruht sie sanft. Ihr Grab wird in unserem Garten sein an einem schattigen Platz.

  • #56

    Nicole (Samstag, 22 Juni 2019 22:50)

    Hallo liebe Katja,

    Unsere Katze ist über 14 Jahre alt. Natürlich musste sie vor 2 Jahren Schildrüsen Tabletten bekommen, bis Heute. Wobei sie seit etwa 4 Tagen keine gefressen hat. Sie liegt sehr viel und frisst kaum Nassfutter. Das Trockenfutter rührt sie kaum an. Ich befürchte das sie langsam aufgibt. Mir ist es klar das sie nicht ewig leben kann. Aber ich gebe sie nicht gern ab. Sie ist ein Familienmitglied. Damals war sie auch mit uns im Urlaub. Ihr gefiel es sehr. Sie ist eine Katze und kein Mensch mit Erinnerung. Damals sagte ich zu meinem Mann das wir die solange behalten, bis sie nicht mehr lebt. Ich glaube das der Zeitpunkt näher rückt als uns lieb ist. Deine Geschichte öffnete mir die Augen mehr und ich danke dir dafür.

  • #57

    Katrin (Sonntag, 23 Juni 2019 21:01)

    Ich befürchte, dieses Problem wird innerhalb des nächsten halben Jahres auch auf mich zukommen. Paula ist 20. Bisher war sie noch immer recht fit, aber in der letzten Zeit bemerke ich doch, dass sie nun abbaut. Sie ist schwerhörig, kotet immer häufiger neben ihrer Toilette. Zunächst hatte ein Streuwechsel geholfen, aber jetzt habe ich das Gefühl, dass sie ihre Toilette einfach nicht mehr schnell genug erreicht. Ich kenne diese Symptome schon von einem ihrer Vorgänger. Dieser Kater baute mit 18 Jahren ebenfalls sehr schnell ab, war zunehmend dement und schlief dann sehr bald einfach ein. Ich hoffe, es bleibt mir erspart, Paula einschläfern lassen zu müssen. Es ist noch nicht lange her, dass meine Eltern verstorben sind. Ich glaube, ich habe einfach nicht mehr die Kraft, um Paula ruhig und gefasst auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

  • #58

    juttaschuettig@gmail.com (Montag, 24 Juni 2019 08:52)

    Dein Beitrag ist sehr hilfreich. Danke. Ich habe meine Omi Liesel seit Juli 2018 aus einem Tierheim in Pflege. Sie waere damals nach vielen Qualen fast verstorben und hatte noch ein schönes Jahr bei mir bevor ich sie gehen lassen muss. Sie zeigt einige beschriebene Verhaltensweisen und ich muss mich darauf einstellen sie gehen zu lassen. Ich werde sie nie vergessen wenn sie gegangen ist. Liebe Gruesse Jutta, Neumuenster.

  • #59

    Lina (Montag, 24 Juni 2019 18:11)

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich bin gerade unendlich traurig weil ich heute erfahren habe, dass mein 11-jähriger Geliebter Kater sterben muss. Er hat einen riesigen Tumor im Bauch der bereits gestreut hat und ihm wurde noch ca. eine Woche gegeben. Ich werde ihn so sehr vermissen.

  • #60

    Gerlinde (Mittwoch, 26 Juni 2019 20:26)

    Ich hatte im April schon mal über unsere Sissi geschrieben. Ich hatte schon den Tierarzt gefragt ob er kommen kann, dann aber doch wieder abgesagt, da Sissi wieder angefangen hat zu fressen. Das ist jetzt 12 geschenkte Wochen her. Damals war die Absage richtig. Aber seitdem ging es trotz teilweise sehr gutem Fressen stetig mit dem Gewicht bergab. Vergangenen Samstag nichts gefressen, Sonntag 40 g, Montag nichts, Dienstag bis Mittag 40 g und etwas Milch, wenig getrunken. Bis jetzt nichts mehr gefressen nur noch etwas Milch. Am Montag abend gab es nochmal eine Cortisonspritze höher dosiert (weg. chron.Bauchspeicheldrüsenentzündung, und zum Appetitanregen). Gebracht hat es nichts mehr. SEit ca. 3 Monaten kann sie den Durchfall immer wieder mal nicht halten. Läuft dann unkontrolliert raus. Seit ein paar Tagen noch mehr. Wenn das in ihrem Häuschen passiert, merkt sie es nicht und legt sich beim herumdrehen rein. Ich glaube nicht dass das schön für die Katze ist, wenn Sie hintenrum dreckig ist. Die Tierärztin vermutet dass sie u.U. noch eine chronische Darmentzündung hat. Die beiden Krankheiten kann man zwar eine zeitlang mit Cortison unter Kontrolle bekommen, machmal gehen Sie ganz weg, bei anderen ist aber irgenwann die Zeit gekommen, wo die ganzen Medikament nicht mehr helfen. Sie putzt sich zwar manchmal noch aber soviel kann sie nicht putzen. Wenn sie nicht herumläuft, weil es im Bauch gerade grummelt bevor sie "muss" (meistens nicht ins Katzenclo) dann schläft sie den Rest. Vor vier Jahren wog sie ca. 3 kg. jetzt nur noch 1.720 g. Ich werde morgen die Tierärztin anrufen. Ich denke auch ein Tier sollte noch in Würde gehen können. Wenn ich überlege jetzt zusehen zu müssen wie sie immer weniger wird, nichts mehr isst und trinkt und sich dreckig macht, vielleicht sogar beim Hochspringen abrutscht. Ich frage mich auch, wie kann ich entscheiden, wann mein Tier sterben muss! Ich denke unter Tränen es ist doch der letzte Dienst den ich ihr geben kann. Sie hat es nicht verdient, dass die letzten Tage nur noch schlecht sind. Im Grunde ist es die Krankheit die sie getötet hat, nicht ich. Es tut so weh. Sie ist die Letzte, drei sind schon vor ihr gegangen.

  • #61

    Gerlinde (Donnerstag, 27 Juni 2019 17:58)

    Ich melde mich heute nochmal. Ich habe Sissi heute gehen lassen. ja es tut wahnsinnig weh, vor kurzem noch im Bett zusammen geschmust-und ja es war die richtige Entscheidung. Sie hätte kein Leben mehr in Würde gehabt. Jetzt liegt sie noch bei mir auf dem Schoß. Ich habe ihr nochmal den ganzen Garten gezeigt und die Plätze wo sie immer war. Ein schwerer Teil liegt noch vor mir - wenn ich sie nachher begrabe. Dann ist sie ganz weg. Ich kann Sie nicht mehr streicheln. Ich höre ihre Krallen nicht mehr wenn sie läuft. Und ja es war die richtige Entscheidung. Vielleicht hilft das anderen Tierbesitzern wenn sie meinen Bericht lesen. Wenn du dir selbst sagst es tut so weh meine Katze (Haustier) so zu sehen, dann ist es Zeit los zu lassen. Danke auch an die die vor mir hier geschrieben haben. Es war eine Hilfe.

  • #62

    Bella (Freitag, 28 Juni 2019 08:26)

    Liebe Gerlinde
    Ich musste mit meinem Rocky denselben Weg gehen..Mehrmals hatte ich Anlauf genommen und wieder abgebrochen.. aber irgendwann ging es dann garnicht mehr..ich ging den Weg den ich niemals gehen wollte...ich fühle mich heute noch schlecht deswegen und es ist schon 6 Monate her. Fühle mich schäbig da ich sein grenzenloses Vertrauen so missbraucht habe...und ich hoffe ich kann mir das jemals verzeihen!!!
    Er hatte fast 3 Wochen nichts mehr gefressen oder getrunken...er kippte zum Schluss immer wieder um ..konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten..spuckte nur noch Galle mehrmals am Tag..hatte Durchfall ohne Ende lag oftmals in seinem Kot..denn putzen konnte er sich selbst nicht mehr ..ich half ihm wo ich konnte ..was für ihn sehr schmerzhaft war !!! Er urinierte sch ein und seine Nierenwerte stiegen täglich trotz Infusionen....Es war kein Zustand mehr für unsren Rocky!!!! Mein Verstand sagt mir klar ...es war der richtige Weg für Rocky...denn er hätte sich gequält bis zum letzten Atemzug !! Es ist sehr schwer diesen Weg zu gehen...Heute noch geh ich wenn ichzu Bett gehe aufstehe oder heimkomme zuerst an sein Grab oder seine Bildergalerie und rede mit ihm...Er fehlt mir sehr ...15 glückliche Jahre streicht man nicht einfach ab. Rocky war ein tolles treues anhänglich und liebevolles Tier!!!! Er war ein Familienmitglied unserer Familie!!
    Viel Kraft Allen!

  • #63

    Gerlinde (Samstag, 29 Juni 2019 12:22)

    Liebe Bella, bitte ganz schnell diese Schuldgefühle vergessen. Sie haben es selbst erkannt: wenn Sie nicht gehandelt hätten, er hätte sich nur noch gequält. Die letzte Zeit war für ihn ja auch schon nicht leicht. Und auch ein Tier sollte seine Würde bis zum Schluss haben dürfen. Ob Sie ihn jetzt erlöst haben oder noch eine Woche weiter gemacht hätte. Er wäre gegangen. So auf jeden Fall friedlich. Und ich denke er hat es genau wie meine Sissi verdient, dass die letzten Tage nicht nur ein Kampf sind. Ich habe mir heute das letzte Video und die Fotos vom Donnerstag angeschaut. Auf diesen sieht man noch deutlicher, dass es der Katze nicht gut geht und es auch keine Besserung mehr gegeben hätte. Leider geht die Zeit mit unseren Vierbeinern so schlnell vorbei. Versuchen Sie, sich auch die letzten Bilder anzusehen wo es ihm gar nicht mehr gut ging und zu sagen, es war richtig. Ihn noch mehr leiden zu sehen, hätte Ihnen das Herz noch schwerer gemacht als jetzt. Denken Sie mir Freude und Dankbarkeit zurück dass Sie ihn hatten und ihm ein schönes Leben geben durften. Im Endeffekt haben nicht Sie Ihre Katze getötet sondern die Krankheit!! Verraten hätten Sie ihn nur, wenn Sie noch weiter zugeschaut hätten.
    Sissi fehlt mir auch wo ich hinschaue. Aber wie gesagt, die letzten Bilder haben mir im Nachhinein bewiesen dass der Entschluss richtig war.
    Liebe Grüße Gerlinde

  • #64

    Bella (Samstag, 29 Juni 2019 18:52)

    Danke Gerlinde
    Ja das mache ich auch..habe auch viele Videos von Rocky und seiner Krankheit...ja schaue ich mir sehr oft an ....hilft mir schrittweise..aber anmein schlechtes Gewissen ändert sich leider noch immer nichts...viele Dank für nette Worte!!

  • #65

    Britta (Montag, 01 Juli 2019 10:17)

    Hallo liebe Katzenmamies
    Eure Berichte schockieren mich ziemlich. Wie lange Ihr die kranken Tiere noch habt leben lassen, obwohl sie sich nicht mehr ernährten, putzen oder gar gehen konnten.
    Solange konnte ich dann doch nicht zusehen. Mein Kater Charlie hatte Blasenkrebs....erst wurde er nur dünner....dann pinkelte er neben die Toilette....nach Tierarztbesuch waren die Werte aber soweit ok. Letztendlich gab aber eine Ultraschalluntersuchung die Ursache preis....
    Ich habe noch div. Kliniken mit ihm aufgesucht... keine Chance. Man hätte es mit Chemotherapie versuchen können....klang aber nicht überzeugend...
    Ich habe die Tierärztin letzte Woche zweimal bestellt und dann doch wieder abgesagt....er hatte wieder ein wenig gefressen. Also will er doch leben !
    Für mich hängt die Entscheidung des Erlösens sehr mit der Futteraufnahme zusammen .....als er aufhörte zu fressen wurde er auch wacklige. Über 30 Grad Aussentemperatur waren auch nicht förderlich. Aber er ging immer wieder die Treppe zum Obergeschoss rauf und runter....schlief unterm Bett wo er sonst nie war. Zwei Nächte kam er zu mir...krabbeln, schmusen, schnurren. Wie soll ich da das Tier einschläfern?
    Man soll sich ja möglichst normal verhalten, damit die Tiere nicht noch damit beschäftigt sind, ihr Frauchen zu trösten. Aber es war trotzdem ein Abschied nehmen. In der letzten Nacht ist er nicht mehr zu mir gekommen. Als er die Treppe runter kam ist er die letzten Stufen nur noch gefallen. Ich hatte wirklich Angst, dass er sich auch noch ein Bein bricht.
    Ich wollte ihn sowieso heute Abend erlösen lassen....denn mein Kopf sagte mir, dass das nicht mehr lebenswert ist. Mein Herz raste aber bei dieser Entscheidung.
    Auch ich will eigentlich nicht über Leben und Tod entscheiden. Aber immer wieder habe ich gelesen, dass man das seinem Tier schuldig ist...da zu sein..ihn nicht elendig eingehen zu lassen.
    Er lag in einer Ecke. Die Augen starr und gescheite vor sich hin. Ich habe gestern den Tiernotdienst gerufen und um 18 Uhr wurde mein Charlie nach 17 Lebensjahren von dieser Welt geholt.....
    Heute nun werden wir ihn in unserem Garten begraben. Ich muss schon weinen, wenn ich dran denke.....der entgültige Abschied. ...und auch er war SOOO ein toller Kater.
    Nun habe ich noch seine Schwester Zuhause...sie ist auch todkrank....hatte eine n Tumor an der Schilddrüse...bösartig. ich habe ihn raus operierenlassen. Aber richtig gut geht es ihr dennoch nicht. ....
    Ein Hoch auf alle Katzen, die u s so wundervolle Begleiter in diesem Leben sind und waren !!!!!!

  • #66

    Günter Gottfried (Montag, 01 Juli 2019 13:13)

    Stehe auch kurz davor, meinen Siam-Kater nach 14 Jahren zu erlösen. Nieren und Bauchspeicheldrüse. Wird immer dünner, kann nicht mehr laufen, fällt um . . . Morgen wird es soweit sein. Was Du geschrieben hast kann ich alles nachvollziehen . .

  • #67

    Britta (Montag, 01 Juli 2019 22:38)

    Lieber Günter
    Alles Gute für diesen letzten Schritt...
    Unfassbar wird es sein.
    Ich liege nun allein und vermisse meinen Schmusekater. Er war ein Gottesgeschenk. Ich bin so dankbar und so unsagbar traurig.
    In ewiger Liebe

  • #68

    Kiki&Sushi (Dienstag, 02 Juli 2019 17:59)

    Liebe Gerlinde, Dein letzter Beitrag gibt mir ein kleines bisschen Trost. Denn mir geht es wie Bella, ich weiß das ich meine liebe Sushi erlösen musste damit sie nicht mehr leiden muss aber gleichzeitig fühle ich mich wie eine Mörderin. Ich habe sie gestern einschläfern lassen und es zerreißt mich und hat mir mein Herz gebrochen. Sie hatte Krebs und wurde schon zweimal am Ohr operiert, jetzt kam er zurück dieser verdammte Krebs, auf der Zunge. Der TA sagte vor zwei Wochen schon das er sie gerne erlösen würde aber ich konnte nicht, das war ein Freitag und ich wollte sie wenigstens noch übers Wochenende bei mir haben. Es begann ein Wechselbad der Gefühle einen Tag ging es ihr ganz gut und sie hat mir sogar noch eine Maus gefangen. Den nächsten Tag wieder nicht so, sie hat nur noch unregelmäßig bis gar nicht mehr gefressen, und dolle gesabbert dabei. Wollte aber immer noch raus, hat sich aber nur noch nahe am Haus und Garten aufgehalten. Samstag und Sonntag hat sie sich in die Hecke zurück gezogen.Gestern waren wir wieder beim TA und er sagte das der Mundraum ganz schlecht aussieht und er vermutet das inzwischen auch innere Organe befallen sind. Er könnte ihr jetzt noch mal Antibiotika geben aber dadurch würde es nur herausgezögert werden, falls sie überhaupt noch anschlagen. Und da sie auch einige Symptome für Schmerzen zeigte, dachte ich jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Wir haben noch zwei Wochen geschenkt bekommen um uns zu verabschieden. Und trotzdem Zweifel ich jetzt und habe ganz dolle Schuldgefühle.
    Lg Kerstin

  • #69

    Sarah (Freitag, 05 Juli 2019 16:39)

    Ich musste heute Morgen meine über alles geliebte Tiana gehen lassen. Vor 2 Tagen schien es ihr noch gut zu gehen, gestern zum TA weil sie Gelb wurde und nicht mehr richtig frass heute morgen die Schockdiagnose FIP, der ganze Bauchraum war voll Flüssigkeit. Wir brauchten nicht zu überlegen was wir tun. Mein Mädchen ist in meinen Armen eingeschlafen und ich kann kaum in Worte fassen wie es mir nun geht. Der Schmerz ist kaum zu ertragen. Sie war meine Seelenkatze, da wo ich war, war sie auch. Der Gedanke dass ich sie nie wieder sehe... ich weiß nicht wohin mit mir. Mach’s gut mein kleiner Engel. Ich liebe dich unendlich und werde dich immer vermissen

  • #70

    Minder Tom und Renate (Freitag, 05 Juli 2019 19:11)

    Leider mussten wir heute unser über alles geliebtes Katerchen Puck von seinen Leiden erlösen und ihn auf die Regenbogenbrücke begleiten. Lieber Schatz, wir danken Dir für deine grenzlose Liebe zu uns, machs gut Kleiner Mann. Du bist immer in unseren Herzen und wir werden Dich ewig lieben. Deine Katzeneltern

  • #71

    Britta (Samstag, 06 Juli 2019 19:37)

    Seufz....so wie sich das alles liest
    Wenn wir auch alle richtig handeln , es ist so unendlich traurig �❤

  • #72

    Kiki&Sushi (Sonntag, 07 Juli 2019 18:02)

    Morgen ist es eine Woche her, sie fehlt mir so sehr. Ich weine jeden Tag und funktioniere irgendwie....wie soll ich das nur durchstehen ?

  • #73

    Britta (Montag, 08 Juli 2019 20:29)

    Ich kann es noch gar nicht glauben !!
    Gestern vor einer Woche musste ich meinen geliebten Kater einschläfern lassen. Vielleicht hätte er noch eine Woche irgendwie durchgehalten. Aber das Irgendwie erschien mir so traurig, nicht lebenswert wie er es verdient hätte !
    Und nun , heute....ich wollte mit seiner Schwester zur Blutkontrolle, da sie eine anstrengende KrebsOP hinter sich hatte....da kollabierte sie auf einmal fast auf dem Behandlungstisch. Die Tierärztin hat noch so viel versucht, aber Kira hat sich nicht mehr erholt. Offensichtlich war ihre Lunge stark angegriffen. Zuhause in Ruhe ging es noch, aber im Rahmen der Behandlung war die Anstrengung zu groß. Wir konnten ihr nur noch helfen, den Erstickungstod nicht bis zuletzt erleben zu müssen. Leider waren ihre letzten Lebensminuten so grausam. Das tut mir unendlich leid. Das hat sie nicht verdient. Sie war immer eine ganz liebe Kuschelmaus.
    Arme arme Kira. Es tut mir so leid. Ich wollte Dir mit der OP nur helfen, aber .....
    Nun werden wir sie am Mittwoch neben ihrem Bruder begraben. Dann sind sie wieder vereint. Ich hoffe, ihre Seelen haben sich gefunden.
    Ich liebe Euch auf ewig. Ich danke für Eure Liebe in den letzten 17 Jahren. Ihr habt mich immer glücklich gemacht.

  • #74

    Bella (Freitag, 12 Juli 2019 19:45)

    Liebe kiki& sushi
    Das wird noch lange dauern ...mein rocky ist jetzt 6 mon. schon tot ..und er fehlt mir noch immer im ganzen Haus..in unserem Leben! Mein schlechtes gewissen würde auch nicht besser seit dem 7.januar es ist kaum auszuhalten...aber da muss man durch ..ich schau mir noch immer täglich seine schönen und kranke Videos an ...hilft ein bisschen ...bin ja schon froh ,dass meine Panikattacken nachgelassen haben ...bei dem Gedanken an den 7 Januar bekam ich immer Platzangst und Atemnot war ganz schlimm ist jetzt besser...Schritt für Schritt nach vorne ..mein rocky hätte nicht gewollt dass ich so leide...aber er wollte auch nicht gehen!!!
    Sein Freund cicco hatte sich letzte Woche mit ner anderen Katze geprügelt...aber wie!!! Weil die andere Katze rockys Grab..(liegt sand drauf ..über der Erde...rocky liegt 1.40 m tief) als Katzenklo benutzte...Gott sah unser Garten am nächsten Tag aus...überall ciccos Fell.
    Ja so waren sie die beide einer für alle alle für einen!! .cicco musste zum Tierarzt gebracht werden....Freunde für immer!! Gib dir Zeit das dauert!!!!!glg bella ...fühlt euch alle ganz fest gedrückt. .jeder dieser Berichte tut in der Seele weh!!!

  • #75

    Daniela (Samstag, 13 Juli 2019 21:51)

    Genau heute vor vier Wochen musste ich meinen Kater Titus erlösen lassen. Er war ein rot-weißer Stromer, der alle Nachbarn besuchte und die Kleingartenanlage im Griff hatte. Alle kannten und liebten ihn, weil er so schlau und zutraulich war. Für mich war er ein sehr enger lieber Begleiteter 16 Jahre lang. Leider wurde bei ihm vor 6 Jahren Niereninsuffizienz diagnostiziert. Damit konnte er lange Zeit mit der richtigen Therapie noch sehr gut leben. Nun hat aber die Krankheit ihren Tribut gefordert, und er ist trotz intravenöser Infusion nach wenigen immer weniger geworden. Er hat einfach aufgehört zu fressen. Ich mache mir Vorwürfe, weil ich ihn für zwei Wochen in einer Katzenpension unterbringen musste, da ich dienstlich im Ausland unterwegs war. Dort haben sie ihn leider nicht subcutan infundiert. Das gab ihm schließlich wohl den Rest. Obwohl es nun schon vier Wochen her ist, vermisse ich ihn jeden Tag und mache mir ständig Vorwürfe, ihn so lange allein gelassen zu haben. Dieser liebe Kater war mein bester Freund. Ich weiß nicht, wie ich je mit diesem Verlust fertig werden soll.

  • #76

    Daniela (Samstag, 13 Juli 2019 23:00)

    Ich bin mit mir auch bis heute nicht im Reinen, ob ich ihn zum richtigen Zeitpunkt einschlafen lassen habe, Es zermürbt mich. Er liegt jetzt begraben in seinem Lieblingsgarten, dort, wo er immer durchgegangen ist, wenn er draußen war. Dieser Kater war bekannt wie ein bunter Hund. Noch heute berichten mir Leute aus der Nachbarschaft, wie er einfach so zu ihnen in die Wohnung kam und dort übernachtet hat. Und ich suche ihn unten wie verrückt, währenddessen er seelenruhig irgendwo im Warmen schläft, der kleine schlauer Verräter. Er fehlt so sehr. Besonders nachts, da er immer bei mir im Bett geschlafen hat. Wie kommt man damit klar? Hat jemand von euch einen Tipp?

  • #77

    Konstanze Sonntag 14.Juli 2019 (Sonntag, 14 Juli 2019 18:27)

    Heute ist meine Kati gestorben. Sie ist 18 Jahre alt geworden. 17 Jahre hat sie mich begleidet. Ich bin unendlich traurig. Sie war ein ruhiges und freundliches Tier. In den letzten 3 Wochen hat sie immer weniger gefressen . Sie hat sich immer mehr zurückgezogen und mir gezeigt das es für sie Zeit wird zu gehen und für mich sie loszulassen. Es tut sehr weh. Auch wenn ich weiß, das sie sehr alt geworden ist und ein schönes Katzenleben hatte. Sie ist wohl an Altersschwäche gestorben. Sie hat mein Leben sehr bereichert und ich bin sehr dankbar dafür. Sie wird wohl meine letzte Katze sein gewesen sein. Morgen werde ich sie im Garten begraben. Ich bin so traurig. Es ist so leer und still ohne meine Kati. Leider lässt sich das Leben nicht festhalten.

  • #78

    Schmitt Jo (Mittwoch, 17 Juli 2019 22:13)

    GOTT segne Dich für diese tiefergreifende Worte. <3
    Meine Katze ist Freigängerin,6 Jahre jung und zieht sich seit 3 Tagen sehr zurück,obwohl ich schon 2 Mal beim Tierdoc war,Morgen ist "Nachsorgetermin"wurde nicht mal Blut genommen.....jetzt liegt Sie hier neben mir,ich kann ncht zum Notdienst,bin über mich selbst verärgert,weil Sie Gestern erbrach und ich NICHT SOFORT nochmal hin bin,ich bete zu GOTT,dass Sie de paar Stunden übersteht und mein Herz nicht nocnmal bricht,ich kann Ihr nur Wasser anbieten und das Beste hoffen........Vielen herzlichen DANK nochmal für Deine Worte !!!!!!heerzliche Grüsse aus Ludwigshafn a.R. xxx Jo xxx

  • #79

    Hans (Donnerstag, 18 Juli 2019 17:03)

    Hallo Konstanze
    Mein Katze ist 19 Jahre alt und sie hat auch seit ein paar Tagen aufgehört zu fressen und trinkt nur noch ab und zu Wasser aus den Bechern, die ich in der Wohnung verteilt habe. Essen stelle ich aber immer noch jeden Tag bereit. Ansonsten schläft sie ( in meiner Nähe neben meinem Bett am Abend) und es scheint. dass sie eher an Altersschwäche leidet und so eine Art Alters-Demenz-Syndrom hat, wie es auch bei Menschen vorkommt. Das bedeutet, dass sie lange schläft und wenn sie erwacht, nach mir ruft und wieder ruhig ist, wenn sie mich sieht und erst zum Trinken geht, wenn ich sie dazu auffordere. Es hat auch keinen Anschein, dass sie an irgendeiner Krankheit leider. Sie ist einfach altersmüde. Sie geht in's Körbchen, um zu pinkeln und dann wieder zurück zu ihrem Schlafplätzchen. Ich lasse es so, und hoffe, dass sie ihren Frieden findet beim Schlafen, ohne ärztliche Beihilfe. Tiere in der freien Natur haben auch keinen Tierarzt und verkriechen sich auch irgendwie/irgendwo, wenn es soweit ist. Noch etwas: Mit dieser Katze habe ich gelernt, dass Katzen 999 Leben (oder mehr) haben können :-) und JA: Katzen bereichern Dein Leben absolut!

  • #80

    Konstanze (Freitag, 19 Juli 2019 20:47)

    Hallo Schmitt Jo
    hallo Hans,
    meine Kati lebt nun in meiner Erinnerung. Sicher ist sie im Katzenhimmel. Begraben habe ich sie an einem ruhigen Plätzchen im Garten. Das Leben geht weiter. Sie fehlt mir sehr. Ich bin dankbar dafür, dass sie so viele Jahre bei mir war. Kati hat mich vor 17 Jahren gefunden mitten in einem Waldgebiet und es war Freundschaft auf den 1. Blick. Sie war einmalig, mutig und gleichzeitig so sanft und voller Vertrauen.
    Bin das Wochende dorthin gefahren wo sie mich gefunden hat. Finde hier Ruhe und Trost.
    Viel Kraft und Mut für Euch und für Eure Katzen das Beste.
    Herzliche Grüße aus Thüringen.

  • #81

    Ramona (Freitag, 19 Juli 2019 21:57)

    Ich bin hier auf diese Seite gestoßen da ich Hilfe suche. Es sind wirklich bewegende Berichte die ich gelesen habe. Ich habe zwei 15 Jahre alte Katerchen und leider ist vor 6 Tage mein Knutibär zusammen gebrochen, konnte kaum noch laufen. Diagnose Nierenprobleme (2. Grad) und starke Diabetes. Er war schon in Behandlung wegen Atemgeräusche, daraufhin wurde Lunge und Wirbelsäule geröngt. Leider ist die Wirbelsäule geschädigt und soll wohl der Auslöser des Atemproblems sein. (wobei er trotz Medikamente immer noch Atemgeräusche hat)
    Er kann höchstens 4 Meter laufen und legt sich danach ab. Er frißt auch sehr wenig wobei er davor mein Staubsauger war. Ich habe die Katzentoilette ins Wohnzimmer gestellt, was er auch dankend angenommen hat, leider bleibt er, ( nach seinen Geschäft) zu 90 % in der Toilette liegen. Es schmerzt einfach Knutibär so zu sehen. In kurzer Zeit hat er 1 Kilo abgenommen, wobei das jetzt nicht noch weiter geht. Leider frißt er zu wenig damit wir das Insulin einstellen können. Ich bin gegen Zwangsernährung,( ich hatte es 1x durchgeführt, gaaanz furchtbar) , meine TÄ hatte es nochmal vorgeschlagen. Ich weiß nicht ob ich die falsche Entscheidung getroffen habe, aber ich bin nicht überzeugt das mein Kater es möchte. Mein TÄ meinte ich soll ihm noch Zeit geben. Aber wie lange?
    Das schlimmste ist, wenn man eine Entscheidung trifft, ob es die Richtige ist.
    Ganz liebe Grüße an Euch Alle

  • #82

    Indra (Mittwoch, 24 Juli 2019 10:13)

    Liebe Katja,
    auch ich danke Dir für Deine hilfreiche Schilderung, was Du mit Deiner Katze erlebt hast. Ich will es noch nicht wirklich wahr haben, aber ich stehe - viel schneller als mir lieb ist - vor der Frage, soll ich die Entscheidung für meine sanftmütige liebe 17 jährige Katze Cassy treffen oder nicht.
    Ich bin Yogalehrerin und mache mir sehr viele intensive Gedanken über das Wesen des Lebens und muss mehr und mehr den Gedanken zulassen, dass eine Euthanasie in diesem Fall ein Akt der Liebe sein kann. Das hilft mir etwas bei der Schwere der Entscheidung.
    Dennoch quält mich die Frage nach dem Zeitpunkt. Bin ich zu feige, die für Cassy erlösende Entscheidung zu treffen? Mache ich es mir zu einfach, während sie ihre schwere Krankheit - Tumor im Mund - zu tragen hat? Stabilisiert sich ihr Zustand doch noch einmal und ich nehme Cassy Lebenszeit weg, die sie noch genießen könnte?
    Der Krankheitsverlauf geht wie im Zeitraffer - was es zusätzlich erschwert, da ich vor wenigen Wochen noch nicht damit gerechnet hätte, so bald vor dieser Entscheidung zu stehen.
    Danke deshalb, dass Du hier schilderst, wie Du den Abschied von Deiner Katze erlebt hast. Das gibt mir ein wenig mehr Orientierung und Sicherheit, das Richtige zu tun.
    Alles Liebe

  • #83

    Britta (Mittwoch, 24 Juli 2019 20:05)

    Ja.
    Man muss es als Akt der Liebe sehen !!
    Auch ich habe so gehadert, den richtigen Zeitpunkt zu finden.
    Gesund würden meine Katzen nicht mehr. ...und letztendlich kam es so , dass ich sogar den Tiernotruf geholt habe anstatt noch einen Tag länger zu warten.
    Diese Quälerei habe ich bei meinem ersten Kater erlebt....er ist qualvoll gestorben. Das musste ich dieses Mal verhindern.....auch wenn ich im Nachhinein ein schlechtes Gefühl habe, über zwei Leben entschieden zu haben.
    Sie sind doch wie Kinder....

  • #84

    Bella (Donnerstag, 25 Juli 2019 18:41)

    Ist so schlimm all diese Berichte zu lesen das ganze Leid!! Aber es ist auch schön zu wissen dass man nicht alleine ist denn wir wollen alle nur das beste für unser Baby!!! Mein rocky ist nun 6 Monate tot . Er fehlt noch immer überall !!! Unser Louis ist ne 80 cm grosse Puppe fällt immer wieder mal um ...was zu Lebzeiten von rocky nie passiert ist!!! Jetzt aber regelmäßig...mein mann sagt immer rocky ist wieder da....ich weiß das hört sich komisch an ...aber ist so...vielleicht auch nur weil mich noch immer mein schlechtes gewissen plagt ,weil ich ihn einschläfern ließ...er hätte nur noch gelitten ...das wollte ich nicht...keiner von uns wollte das...ich werde definitiv kein Tier mehr zu mir nehmen den mein rocky einschläfern zu lassen war eine der schwersten Entscheidungen meines Lebens...vor so einer Entscheidung möchte ich nie wieder stehen müssen !!! Ich wünschen allen viel Kraft auf dem letzten Weg mit ihrem Baby!!

  • #85

    Konstanze (Donnerstag, 25 Juli 2019 21:04)

    Liebe Bella, ich weiß wie sehr Rocky Dir fehlt. Es ist sehr traurig eine liebe Katze gehen zu lassen. Ich selbst hatte 6 Katzen und einmal sogar Katzenbabys
    Jede war einzigartig. Geliebt hab ich sie alle. Meine letzt liebe Katze hieß Kati. Sie ist 18 Jahre alt geworden und war immer an meiner Seite. Gestorben ist sie an Altersschwäche. Es ist alles gut so wie es ist. Auch ich werde keine Katze mehr zu mir holen. Nur wenn eine kommt und bleiben will werde ich sie wohl nicht wegjagen. Die schönen Erinnerungen an Kati, Frieda, Mohrle, Bärchen, Mausi und Miki bleiben und der schlimme Schmerz wird eines Tages vergehen. Immer wieder wird es Tiere geben die zu uns finden und ein Zuhause suchen.
    Ich wünsche Dir Mut und Zuversicht und Hoffnung. Herzliche Grüße

  • #86

    Bella (Freitag, 26 Juli 2019 05:52)

    Guten morgen Konstanzer,
    Vielen Dank für deine lieben Worte!!

  • #87

    Bella (Samstag, 27 Juli 2019 19:08)

    Sorry konstanze natürlich ...entschuldige bitte !!!

  • #88

    Karin (Mittwoch, 07 August 2019 13:13)

    Ich musste mich am 31.7. von meinem geliebten Kater Gizmo verabschieden. Er war 15Jahre an meiner Seite. Ich komme gar nicht damit klar, dass ich diese Entscheidung treffen musste. Es war das allererste mal für mich und einfach nur schlimm �! Er war immer kerngesund, bis dieses Jahr im Mai, da fing er an auf einmal extrem viel zu fressen, nahm aber ständig ab..War dan beim TA - Blutuntersuchung, da war alles soweit ok. Dann fing er an immer weniger zu fressen, nahm noch mehr ab...Machte dan ein Röntgen, da sah man dass er luft im Darm hatte, sprich er hatte permanent blähungen. 2Wochen später kam dan ein Ultraschall mit verdacht auf Lymphdrüsenkrebs oder eine schwere Darmerkrankung. Hätte für klarheit eine Biopsie machen müssen, was ich meinem Katerchen ersparen wollte. Ich hätte ja nur Gewissheit gehabt,an seinem Gesundheitszustand häte es nichts mehr geändert. Nach dem Ultraschall ging es Gizmo immer schlechter...er zog sich zurück, frass nach wie vor kaum und lag meistens nur noch herum. Dann am 30.7. merkte ich dass er sehr schwer atmete..Am 31.7.auch immer noch. Er frass da zwar mal wieder sehr viel, hatte aber gleich danach alles wieder erbrochen �! Ich konnte dann um 16:00 noch zum TA. Sie machten nochmals ein Röntgen, worauf man gut erkennen konnte, dass er Wasser auf der Lunge hatte, der komplette Darm verstopft war (obwohl er kaum frass) und ein vergrössertes Herzchen. Da sein allgemein zustand sehr schlecht war konnte ich nichts mehr tun ausser ihn schweren herzens gehen zu lassen �! Mann hätte nit Wassertabletten evt.noch was machen können, aber ohne gewähr und es hätte sein können, dass er erstickt..Das brachte ich nicht übers herz! Trotzdem frag ich mich war es richtig, war es das was er wollte usw...Bin am Boden zerstört und endlos traurig! Obwohl der TA klar gesagt hat, dass ich mich absolut richtig für das Tier entschieden habe, da er sonst noch mehr gelitten hätte... Habe jetzt noch sein Brüderchen (auch 15Jahre alt), er hat Darmkrebs und wird mich wohl auch bald verlassen..Hoffe nicht dass er nun an einem gebrochenen Herzen stirbt �! Da ich so gar nicht klar komme mit diesem schweren Verlust, habe ich meine Geschichte hier geschrieben, in der Hoffnung wenn ich mir dies alles von der Seele schreibe, kann ich ein bisschen zur ruhe kommen...Vielleicht äussert sich ja auch jemand zu meinem Bericht, was mich sehr freuen würde...
    Traurige Grüsse Karin �

  • #89

    Britta (Mittwoch, 07 August 2019 19:35)

    Hallo Karin
    Ich musste Ende Juni und eine Woche später meine beiden Katzen (auch Geschwister) einschläfern lassen. Der Kopf sieht es absolut ein und rational war es notwendig und richtig. Aber mein Herz leidet. Oft bekomme ich fast Panikattacken, dass ich beide umgebracht habe. Letztendlich weiß ich aber auch, dass die Krankheit sie hätte umgebracht. Es ging so oder so nicht mehr. Irgendwann ist das Leben leider zu Ende.
    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft für jetzt und die kommenden Wochen.
    LG, Britta

  • #90

    Bella (Donnerstag, 08 August 2019 19:31)

    Hallo Karin
    Ich habe mir es auch von der Seele geschrieben..es wird nicht leichter dadurch aber es entlastet etwas
    Ich komme heute noch nicht klar damit...dass ich das blinde Vertrauen meines Tieres so missbraucht habe und ihn einschläfern lassen habe!! Ich hatte auch ganz schlimme Panikattacken. Atemnot und Herzschmerz....die Attacken haben nachgelassen aber weh tut es noch immer...und mein Schuldgefühl wird wohl immer bleiben...und trotzdem ich habe so viele schöne und auch weniger schöne Videos von meinem rocky und ich muss leider sagen...es war die richtige Entscheidung...er hätte nur gelitten...mein rocky ist nun 8 Monate tot und er fehlt noch immer im ganzen Haus in unserem Leben...
    Wir haben ne 80 cm große Puppe im Wohnzimmer stehen war rockys "freund"
    Seit rocky nicht mehr da ist fällt der Kerle immer um...oder fällt der Deckel von den Wattestäbchen einfach so runter...mein Mann sagt dann immer rocky war wieder da....er ist und bleibt in unserem Herzen..15 Jahre war auch mein Baby bei uns.. er hatte ein schönes Leben..zum schluss konnte er nicht mehr...bin überzeugt er hätte sich gequält bis zum letzten Atemzug..denn rocky wollte nicht gehen!!
    Es ist sehr schwer ...ich weiß das ...aber es wird auch erträglicher mit der Zeit!! Ganz viel Kraft...glg bella

  • #91

    Gerlinde (Donnerstag, 08 August 2019)

    Hallo alle zusammen,
    ich möchte mich jetzt doch auch noch einmal melden nachdem ich die ganzen Berichte nach mir (musste am 26.6. meine letzte Katze gehen lassen) gelesen habe. Ich hatte ja schon Bella geschrieben, dass sie das mit dem verraten und Vertrauen mißbraucht nicht mehr denken soll. Für mich war es auch schwer bei der nunmehr dritten Katze diese schwere Entscheidung zu treffen. Vor sechs Jahren bei Micky (13)(Nierenversagen) bis zum Schluss Futter sogar mit Pipette versucht zu geben. Aber mal ehrlich: eine Pipette Futter am Tag langt der Katze nicht und Medis gingen auch nicht mehr. Wieder an die Infusion um vielleicht drei Tage weiter zu kommen? Das ist für das Tier Quälerei. Luna (18 letzten Oktober) hatte einen Tumor der auf die Organe drückte. Sie konnte sich nur noch schlecht hinlegen. Bei ihr war es dann von einer Minute zur anderen akut. Sie hat mir die Entscheidung abgenommen. Es blieb nichts anderes übrig als den Tierarzt zu holen. Weiter zusehen wäre nur unnötiges Leiden. Das gleiche bei Sissi am 26.6.19 (Alter unbek. ca. 15, chron. Bauchspreicheldrüsenentzündung, chron. Durchfall, Schilddrüsenüberfunktion, mit Medis und ca. 1 mal im Jahr Klink für Infusionen haben wir noch vier Jahre gehabt). Aber am Schluss nichts mehr gefressen, man hat gemerkt es ist ihr schlecht, Durchfall nicht mehr in Katzenclo sondern wo sie gerade war. Man macht es ja gerne solange es der Katze noch einigermaßen gut geht. Am Schluss innerhalb kurzer Zeit auf 1,7 kg abgemagert. Dehydriert. Einer Katze kann man nicht sagen, wenn du isst und trinkst geht es dir besser. Infusionen gingen nicht mehr, da die Adern zu porös waren. Weiter zuschauen wenn die Katze Schmerzen hat und leidet? Jeden Tag den Tierarzt kommen lassen um Spritzen zu geben nur um noch 1, 2 oder drei Tage mit der Katze verbringen zu können? Die Entscheidungen waren jedesmal sehr schwer aber ja, es war richtig! Und wenn Bella sagt Rocky hätte sich gequält bis zum letzten Atemzug, dann war die Entscheidung richtig. Auch wenn die Katze noch nicht gehen will. Sie sind krank und irgendwann kommt man nicht mehr dagegen an. Dann sollte ein Tier auch mit Würde gehen können und sich nicht bis zum Schluss quälen. Mir tut es heute für alle auch noch weh. Aber es war trotzdem immer die richtige Entscheidung. Ein Kater wurde vor zwei Jahren überfahren. Bei den Verletzungen war er Gott sei Dank sofort Tod. Er hat nichts gemerkt. DAs ist auch sehr schlimm. Aber noch schlimmer wäre gewesen mit den Schmerzen zum Tierarzt zu müssen und nicht helfen zu können.
    Vielleicht hilft mein Beitrag hier Anderen, sich keine Vorwürfe zu machen. Es ist kein Mißbrauch des Vertrauens. Das wäre für mich, wenn ich das Tier leiden lassen würde nur um es noch ein paar Tage da zu haben.
    Liebe Grüße Gerlinde

  • #92

    Bella (Donnerstag, 08 August 2019 20:33)

    Hallo gerlinde
    Es ist so ...so schwer es einem fällt ..aber wenn ein Tier so krank ist muss man es mit würde gehen lassen ...und wenn ich die letzten Videos sehe ..war es allerhöchste Zeit! Ändert aber leider nichts an den Gefühlen...aber es wird besser ..Tag für Tag...und mir tut es unheimlich gut diese Seite gefunden zu haben...mir tut jedes Tier leid das gehen muss..aber was wir tun ...machen wir aus liebe zum tier....glg bella

  • #93

    Karin (Freitag, 09 August 2019 18:25)

    Liebe Britta & Liebe Bella

    Vielen Dank, für eure Worte. Schwer wird es immer sein, sein geliebtes Tier zu verlieren. Ich habe in meiner Verzweiflung gestern nochmals meiner TÄ gemailt und um Rückruf gebeten, was Sie dann auch tat. Wir haben nochmals über alles geredet und Sie hat mir versichert, dass man nichts mehr hätte machen können und es für Gizmo eine erlösung war so zu gehen. Ein kleiner Trost und meine Schuldgefühle sind auch nicht mehr so stark, aber der Schmerz bleibt tief im Herzen. Ich habe Ihn kremieren lassen & dann eine Urne ausgesucht, bei der er von Hand lebensecht darauf gemalt wird. Dann ist er irgendwie wieder bei mir, wobei er das ja sowiso für immer ist, nähmlich in meinem herzen und da drinnen wird er für immer weiterleben! Ich wünsche euch auch viel Kraft und sende euch ganz liebe Grüsse Karin

  • #94

    René + Verena (Montag, 12 August 2019 21:50)

    Auch wir mussten vor 3 Tagen unsere Glückskatze Mischa über die Regenbogenbrücke schicken. Sie wurde 18 Jahre und 2 Monate alt und war seit dem 4. Juli 2002 unser treuer Weggefährte und Familienmitglied. Die Krankheit kam mit voller Wucht und überraschend.
    Nicht die Nieren und auch nicht die
    Schilddrüse: Ihr Herz hatte einfach nicht mehr die Kraft, das Blut stark genug durch den Körper zu pumpen.
    Resultat: Ansammlung von Wasser in der Lunge mit entsprechender Atemnot und Panik wegen Ersticken. Nach Luft hecheln und Atmen durch das Mäulchen. Es war grauenhaft und wir konnten unserem Mädchen nur auf eine einzige Art helfen: Erlösung in der Tierklinik .
    Zum Glück bekamen wir am selben Tag noch einen Termin für eine Einzelkremation im Tierkrematorium und nach 2 Stunden konnten wir die Asche von Mischa in einem kleinen Holzkistchen mit nach Hause nehmen. Wir werden das Kistchen in nächster Zeit würdevoll im Garten an ihrem Lieblingsplatz vergraben.
    Das schlimmste ist, dass wir uns absolut nicht auf Mischa's Tod vorbereiten konnten. Alles kam so plötzlich und unerwartet !
    Mischa, Du fehlst uns unendlich und überall ist Leere im Haus wo Du warst!
    Jede geweinte Träne um Dich ist eine Liebeserkläung !

  • #95

    Andrea (Montag, 19 August 2019 07:53)

    Hallo an Alle die hier geschrieben haben :
    Ich habe das bereits x mal hinter mir , Katzen zuhause sterben durch Organversagen sowie Euthanasie beim Tierarzt und es ist jedesmal schlimm auch wenn ich mich an den Tod gewöhnt habe ( ebenso bei meinen Kaninchen , Meerschweinchen , Ziegen und Pferden ) ! Denkt bitte daran die Welt ist überfüllt mit Tieren die keiner haben möchte und die daher ein elendiges Leben führen ! Ich hatte die Katzen von der Straße , viele starben jung an FIP , andere unter Autorädern und die Nager aus Heimtierkäfigen geholt daher gebt den Platz eurer vorrausgegangenen Katzen an welche weiter die wegen Überproduktion beseitigt werden !
    Unsere Tierheime sind überlastet und im Ausland daher Tötungsstationen eingerichtet wo unschuldige Kreaturen ( auch Hunde ) ihr Leben lassen müssen weil sie nicht erwünscht sind !!! Gebt diesen Tieren bitte eine Chance !
    Mit den besten Wünschen !
    Andrea

  • #96

    Jeanny (Montag, 19 August 2019 21:38)

    Bei unserer über alles geliebten Maus die wir Anfang Juli 2005 als Katzenbaby von einem Bauernhof aufgenommen haben hat der Sterbeprozess nach nun über dreijähriger Krebserkrankung (Mamma Adenokarzinom) bei zwei Jahre sehr gut laufender Chemotherapie jetzt eingesetzt und ich bin unendlich traurig dass der von mir so gefürchtete Zeitpunkt des Loslassens jetzt gekommen ist.
    Sie ist jetzt über 14 Jahre alt und hat während der Zeit unter Chemotherapie (in Tablettenform) eine fast durchgehend sehr schöne und stabile Lebensqualität neben mehreren anderen chronischen Erkrankungen, die ebenfalls alle gut "im Griff" waren, gehabt.
    Die Chemo wurde im April abgesetzt und nachdem es ihr wieder sehr gut ging, hatten wir Mitte Juli nochmal einen Versuch mit wesentlich geringerer Dosis und in Absprache mit der sie langjährig betreuenden Onkologin gestartet, um den hochagressiven Tumor (der nach Absetzen der Chemo gewachsen ist) wieder in Schach zu halten. Leider hatten die Zellen im Körper "gelernt" und der erneute Versuch mit Chemotherapie musste nach einer Woche wieder abgebrochen werden.
    Meine Maus geht dennoch heute nach wie vor als -Zeit ihres Lebens Freigängerin- immer noch lange raus und kommt bis heute immer wieder zurück zu mir bzw. uns.
    Sie frisst seit mittlerweile einer Woche jedoch nur noch ein paar Bissen von Ihrem täglichen "Buffet" und trinkt kaum noch.
    Infusionen helfen kaum, da der Körper die Flüssigkeit nicht mehr richtig verarbeiten kann. Ohne ein Antiemetikum erbricht sie und hat trotz Immodium fast durchgehend Durchfall. Das sind vermutlich die Folgeerkrankungen von chemotherapierten Krebspatienten, die sich sehr häufig auch beim Menschen zeigen.
    Dennoch werde ich meine über alles geliebte Katze nicht "euthanasieren" bzw. töten, sondern werde sie bei ihrem Sterbeprozess mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten liebevoll begleiten.
    Hierzu -falls in diesen Blog erlaubt- ein Link, der für meine Katze und mich ein sehr nachdenkenswertes Statement beinhaltet.
    https://natürlich-sanft.de/warum-natuerliche-sterbebegleitung-so-wichtig-ist-fuer-die-tiere-und-ihre-menschen/
    Wir haben uns für den natürlichen Weg des Sterbens bei unserer Katze entschieden.
    Viele aber dennoch traurige Grüße
    Jeanny

  • #97

    Kerstin (Freitag, 23 August 2019 16:53)

    Liebe Katja,
    vorgestern mussten wir unsere geliebte Katze Lucky über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
    Sie kam erst mit 6 bis 8 Jahren zu uns, wir hatten sie aus einer furchtbaren Gefangenschaft befreit. Nur ganz langsam kam sie aus ihrer Depression und Hoffnungslosigkeit heraus. 5 Jahre durften wir miterleben, wie sie Vertrauen fasste und uns ihre Liebe und Dankbarkeit zeigte. Sie war taub, aber wusste immer sofort, wenn einer von uns in Richtung Futter oder Katzenmilch ging...
    Urplötzlich wurde sie sterbenskrank (wohl eine Embolie), rang nach Luft, übergab sich, wurde inkontinent und ihre Hinterläufe waren nicht mehr durchblutet. Eine Heilung stand nicht mehr zur Auswahl und sie hatte es verdient, in Würde gehen zu dürfen, so schwer es uns auch fiel.
    Leiden durfte sie nicht!
    Heute werden wir sie im Garten begraben. Wir sind unendlich dankbar, dass dieses wunderbare Geschöpf uns vertraute und unsere Liebe erwidert hat. Sie ist jetzt bei den Sternen, von wo sie immer auf uns herab und wir zu ihr hinaufsehen können. R. i. P. Lucky
    Danke Katja für deinen traurigen aber ergreifenden Artikel. Ich wünsche allen Lesern viel Kraft!
    Liebe Grüße
    Kerstin

  • #98

    Iris (Freitag, 30 August 2019 12:03)

    Hallo ihr Lieben,
    seot6 einer gefühlten Ewigkeit nun begleite ich meine Katze beim sterben. Lille ist 16 und lief mir zu als sie ca 8 Monate alt war.
    Nun liegt sie hier auf ihrem Platz. Sie frisst und trinkt seit Tagen nicht mehr. Ihr ist dauernd übel. Schilddrüsenüberfunktion, Probleme mit den Hinterläufem usw. Sie bekommt Schmerzmittel von mir. Wenn sei pinkeln muss kommt sie noch runter über viele Treppen die ich ihr von ihrer Bank aus gebaut habe.
    Vor drei Jahren habe ich meine andere Katze einschläfern lassen. Sie war in ihren letzten Zügen und dennoch Frage ich mich bis heute ob sie nicht bald von alleine gegangen wäre. Heute ist Freitag und entweder ich lasse sie heute Abend daheim einschläfern oder nicht. Ich werde nicht mit ihr zum Nottierarzt am WE fahren. Es ist eine ganz furchtbare Klinik.
    Sie liegt auf ihrer Decke und schläft. Mich zerreisst es fasst. Soll ich sie erlösen lassen oder soll ich sie von selbst gegen lassen. Leidet sie, wenn ich sie nicht einschläfern lassen? Nehme ich ihr das Recht ihr Leben selber abzuschließen?
    Wenn sie Atemnot hätte oder...irgendwas...ich weiß auch nicht. Sie liegt nichts mehr...mit hat sie seit Tagen nicht abgesetzt, aber wie auch bei dem bisschen was sie noch zu sich nahm und beim kotzen.
    Sie ist sehr schwach und wackelig. Aber wenn sie da so liegt sieht sie friedlich aus. Sie scheint keine Schmerzen zu haben...aber sie kann es mir ja auch nicht sagen.
    Schlussendlich muss ich es entscheiden. Alle habe unterschiedliche Meinungen.. der eine sagt, lass sie nicht leiden, Erlöse sie. Der andere sagt, jeder soll sein Leben zu Ende gehen dürfen..wenn Lille mir nur sagen könnte, was sie möchte...
    In mir ein ewiges Hin und Her, soll ich die TÄ anrufen oder nicjt7?
    Ich weiß, helfen kann mir dabei niemand.
    Es ist so anstrengend. Aber ich will nicht das sie leidet. Leidet sie denn? Ist das nicht der natürliche Prozess? Nicht essen, nicht trinken und irgendwann dann sterben?
    Es geht nicht um mich. Ich bi traurig und ich weiß sie wird gehen. Das darf sie auch, ich werde sie vermissen, aber sie darf gehen. Sie ist alt und es war eine schöne Zeit mit ihr. Ich bin sehr traurig.
    Ich wüsste nur zu gern, was die richtige Entscheidung ist.
    Vielen Dank, dass ich meine Sorgen hier los werden könnte. Danke für eure Texte, die es mir zwar nicht leichter machen, aber die mir zeigen es fällt allen so schwer ... Alles Gute

  • #99

    Britta (Sonntag, 01 September 2019 07:46)

    Liebe Iris
    Genau darüber habe ich auch gegrübelt. Man wird fast wahnsinnig, wann der richtige Zeitpunkt wohl ist. Aber mein erster Kater erhielt keine Hilfe und ist letztendlich jämmerlich miaunend in einer Nacht gestorben. Das wollte ich meinem letzten Kater nicht zumuten. Was hat die Katze davon, wenn sie natürlich stirbt ? Entweder ihr ist schlecht, sie kann nicht mehr laufen, pinkelt daneben oder hat gar Schmerzen....und liegt sterbend da. Ist das noch eine gute Lebensqualität? Die Aussicht war klar...besser würde es nie mehr werden. Was hilft dann eine Woche dahinsiechen ?
    Ich habe meinen Kater dann erlöst...
    Und ja. Es ist ein sehr schwerer Schritt, über ein Leben zu entscheiden. Dennoch denke ich, dass es ihm eine qualvolle Zeit erspart hat.
    Du wirst es spüren, was wann zu tun ist.
    Alles Gute

  • #100

    Monika Koch (Montag, 02 September 2019 11:25)

    Ich bin durch Zufällig auf diese Seite gelangt,weil ich etwas über den Sterbe prozess über Katzen wissen wollte.Unser Kater ,,Mäxchen ,, an 27.8.2019 mit Hilfe der TÄ und mit friedlich einschlief.Seine Diagnose von 19.7.19 Lymphom,CNi also sehr schlechte Prognose ,seine Therapie war palliativ mit Kortison die Überlebenszeit laut TÄ max.6Wochen oder etwas länger.Mein Kater wurde zwischen vom19.7 an wegen Thoraxerguss punktiert,mit Tabletten entwässert und bekam Medis wie Kortison,Sementra ,Thyronorm und wir nahmen in den sechs Wochen Abschied voneinander,er hatte dank der Medikamente noch eine gute Zeit.Am 27.8 war der Zusammenbruch (schrecklich) aufgewühlt wie ich war führen wir zur Tierärztin und er durfte. mit Hilfe friedlich einschlafen.Vor diesem Tag habe ich mich immer gefürchtet ,er ist friedlich bei mir und meiner Tochter eingeschlafen.Für mich war es ganz klar ,dass ich keine tödliche Krankheit und Leidensweg verlängere sondern unser Karterchen in Würde und ohne Leiden gehen lassen werde. Denn ich denke es ist was anderes ob eine Fellnase an Altersschwäche einschläft oder ob eine Mieze an einer Krankheit ohne Heilung wie Krebs,CNI stirbt . Unser Kater wäre nächstes Jahr 19 geworden und es tröstet mich ein wenig.

  • #101

    Sandy (Donnerstag, 05 September 2019 08:26)

    Ich bin momentan auch sehr hin und her gerissen. Meine 21 Jährige Katze ist die letzte die ich habe. Sie frisst noch, sie trinkt. Aber die Knochen wollen manchmal einfach nicht mehr so. Sie knickt hinten oft weg, oder ein Beinchen zieht sie hinter sich her. Sie ist sonst für ihr Alter noch sehr mobil. Und das sie mich morgen um 3 Uhr weckt, weil sie Hunger hat, macht mich glücklich.
    Sie hatte jetzt in den letzten 5 Wochen bereits schon mal zwei Schwächeanfälle, wo ich sie sozusagen freigesprochen habe. Die Atmung war ganz flach und sie lag friedlich da.
    Aber ich merkte, sie möchte noch nicht gehen.

    Wir mussten erst Ende März ihre Schwester gehen lassen mit fast 21. Blasentumor. Seit Januar 19 hatten wir es mit Kortison versucht, aber dann kam der Tag an dem sie nicht mehr essen wollen und trinken. Ich hatte meine Tierärztin angerufen, dass ich den nächsten Tag früh zu ihr komme... Wir haben noch einen schönen Abend und eine ruhige Nacht gehabt. Sie war sehr abgemagert. Aber als sie die Spritzen bekam, war ich schon fix und fertig.

    Ich habe meine Katzen seitdem sie drei Wochen alt sind. Eine sehr innige Bindung.
    Bei der jetzigen weiß ich allerdings nicht, wann es soweit sein wird. Ich bin auf jeden Fall vorbereitet und sie darf jederzeit gehen.

  • #102

    Iris (Donnerstag, 05 September 2019 13:58)

    Hallo Britta, hallo ihr alle,
    ich glaube ich habe genau vor einer Woche von Lille geschrieben. Sie ist immer noch da. Ich habe mich für den "natürlichen" Weg entschieden, wobei das nicht endgültig ist. Ich entscheide von Tag zu Tag. Es ist ein auf und ab. Sie maunzt seit gestern öfter und sucht dann Kontakt zu mir. Sie möchte plötzlich wieder ein bisschen fressen und trinken, wobei es ewig dauert, bis ihre Zunge es schafft zu schlecken.
    Vor drei Jahren habe ich ja meine andere Katze gehen lassen müssen, und damals rief ich den TA. Bis heute bekomme ich das Bild nicht aus dem Koof, wie das war. Sie war wirklich am Ende, aber als sie dann gegangen würde, da erschrak sie richtig.
    Ich habe halt ein bisschen gelesen. Und einiges erschien mir sehr logisch. Die Geburt dauert ihre Zeit und zu sterben auch. Es geht mir nicht um mich oder darum Lille noch einen Tag länger bei mir zu haben. Es geht mir darum, dass sie sich vom Leben verabschieden kann.
    Ich werde sehen, wie es weiter läuft. Gerade schläft sie auf ihrer Bank. Sie will nur da liegen. Habe ihr schon eine Höhle gebaut, aber sie möchte da oben liegen.
    Ich wünsche allen die gerade dabei sind sich zu verabschieden und eine Entscheidung zu treffen viel Kraft.
    Es gibt kein richtig und kein falsch.
    Lg

  • #103

    Nins (Mittwoch, 11 September 2019 13:25)

    Ich weiß nicht was ich machen soll..... Und habe Angst meiner Katze unnötiges Leid zuzufügen.
    Letzte Woche sind wir mit Ihr zum Nottierarzt gefahren, Maulatmung und Erbrechen.

    Seit dem ist sie in der Klinik, Bauchspeicheldrüsenentzündung mit Gallenbeteiligung. Essen tut sie wegen Bauchschmerzen nichts und hat eine Nasensonde :(

    Heute kam die Info, dass jetzt evtl. auch noch eine Lungenentzündung oder Herzprobleme dazu kommen. Die Info bekomme ich erst später.

    Sie ist jetzt 16 Jahre und war immer fit.... Ich will sie nicht wegen einer einfachen Entzündung einschläfern lassen. Aber so nach und nach kommen irgendwie immer mehr Organe dazu. Was soll ich nur tun.

    Ich schlafe nicht mehr und habe keinen Hunger, will einfach meine Katze wieder zu Hause haben. Und sei es nur, dass sie in ihrem zu hause sterben kann.

  • #104

    Andrea (Mittwoch, 11 September 2019 17:04)

    Ich liege mit meiner Paula im Arm auf dem Bett, lese die Berichte meiner Gleichgesinnten und weine vor mich hin. Meine geliebte Paula hat vor 3 Monaten ihre Schwester Paulinchen verloren. Sie litt einen Monat an epileptischen Anfällen und musste dann, trotz Medikamente, nach einem schweren Schlaganfall eingeschläfert werden.
    Seitdem ist Paula im Trauerzustand, mauzte viel und saß sehr oft vor dem Grab ihrer Schwester. Seit einer Woche verweigert sie nun auch noch jegliches Futter und schläft extrem viel. Es liegt keine Krankheit vor. Es zerreißt mir das Herz, dass weder ich, noch irgend welche Medizin, helfen kann den Lebenswillen meiner 15 jährigen Fellnase wieder zu erwecken. Sie stirbt mir weg, verhungert ohne Krankheit, sondern am gebrochenem Herzen.. Auch so etwas kann es geben. Ich hätte es nie geglaubt. Es ist einfach nur schrecklich. Und unendlich traurig, nun auch in Kürze die zweite Schmusekatze zu verlieren. Wir werden unseren Tierarzt zu uns nach Hause bitten um den letzten Weg gemeinsam zu gehen, bevor die Schwäche von Paula untragbar wird..

  • #105

    Maria Andersen (Donnerstag, 12 September 2019 04:13)

    Hallo Nins,
    ich schrieb es schon am 12.April. Meinem Miro hätte es sehr geholfen, wenn es vom TA ein Mittel gäbe (flüssig, einflössbar per Pipette), berechnet nach kg/Kgw, welches der Katzenhalter dann nach ermessen selbst geben kann. Barbiturat zum Beispiel.
    Oder eine entsprechende Praemedikation, damit die Katze keine Angst mehr hat vor der letzten Reise in der Box, im Auto.
    Es gibt mit Sicherheit all diese Möglichkeiten und ich werde beim nächsten Besuch danach fragen, denn mein Tim, 13J und 3 Monate, ist chronisch krank mit Arthrose und Sinusitis. Lebensqualität hat er wenig .....

  • #106

    Diana (Freitag, 13 September 2019 16:21)

    Hallo liebe Katja.
    Erstmal vielen lieben Dank für deine offenen Worte. Es tut gut zu lesen, dass man in solch schwierigen Zeiten und Situationen nicht alleine ist, sich die Frage aller Fragen zu stellen, WANN ist es so weit, sein geliebtes Tier gehen zu lassen...
    Ich bin erst heute morgen auf diese Seite gestoßen, nachdem wir uns gestern Abend entschieden haben, unsere Katze heute einschläfern zu lassen... Meine Nacht war sehr unruhig, habe eigentlich garnicht geschlafen. Immer wieder diese Frage, haben wir uns richtig entschieden ?? Was ist wenn sie doch noch n paar Wochen länger kann und das auch will ?? *horror*
    Gut, unsere Katze Namens Duffy ist jetzt über 18 Jahre alt und seit klein auf bei meinem Mann groß geworden, ich selbst bin erst vor mehr als 13 Jahren dazugekommen. Sie hat mich direkt akzeptiert und zeigte mir das auch. Ich kann euch sagen, und ich bin selbst mit Katzen aufgewachsen, SIE ist das beste was mir je passieren konnte...
    Leider schlug das Schicksal zu. Duffy hat einen bösartigen schnell wachsenden Tumor über der Nase zw den Augen.
    Zuerst hielten wir es für einen Schnupfen, weil sie auch ständig nieste und das Auge tränte (das war im Mai diesen Jahres). Beim TA wurde sie mit Antibiotika und Tropfen behandelt. Niesen wurde etwas besser und dachten, ach zum Glück doch nur ein Schnupfen gewesen.
    Leider nein. Ende Juni zeigte sich das erste mal eine kleine Schwellung im Stirnhöhlenbereich, niesen und schnupfen wurden stärker. Erneut zum TA und wieder Antibiotika bekommen. Diesmal ein stärkeres für ca 3 Wochen... es half aber nicht. Die Schwellung wuchs und wuchs... Da dachte ich mir, ich hole eine zweite Meinung. Anfang August sind wir zum anderen TA gefahren, er erkannte die Situation da das rechte Auge bereits anders aussah als normal. Er machte ein Röntgenbild, konnte aber so nix Genaues sehen, außer das der Bereich der Schwellung sehr verschattet war, da Duffy zum Zeitpunkt auch unruhig war. Im neuen Termin Mitte August wurde in leichter Narkose ein neues Röntgenbild erstellt und eine Punktion an der Stelle gemacht. Ergebnis eindeutig Tumorzellen.. jetzt war die Frage des TA ob wir sie überhaupt noch aufwachen lassen sollten. Auf jeden Fall haben wir uns gedacht, wir wollen uns in Ruhe verabschieden. Wir bekamen cortison. Dadurch fraß sie wieder mehr, trank auch mehr und war fast wieder die alte, aber der Tumor wuchs und wuchs.
    Mittlerweile war die Schwellung in einem Bereich angekommen, wo die Atmung erschwert wurde. Das war für uns ein Zeichen, weiter geht es nicht und wollen wir auch nicht und in 1. Linie tun wir das unserem Katzi nicht an..
    Ja... schwierige Entscheidung. In einer std kommt der TA zu uns nach Hause und wird erlöst.. heute zb. ist duffy sehr gut zurecht und atmet auch ganz normal, als würde sie sagen wollen, Leute, ich will noch nicht gehen. Aber es ist das beste was wir jetzt tun können.. die Situation ist nun mal da und nicht heilbar...
    Ich danke Duffy sehr, dass sie so eine Treue Seele an unserer Seite war und sonst gesundheitlich nie etwas hatte. Scheiß Tumor...
    (heul)
    ...
    Vielen Dank fürs lesen und vielen Dank für alle anderen Kommentare, die haben mich in unserem Vorhaben nur bestärkt, Duffy den letzten Liebesbeweis zu geben. Auch wenn es sehr schmerzt.
    Sie kommt in unseren Garten.

  • #107

    Sabi (Samstag, 14 September 2019 08:37)

    Ich begleite meine Lilli auch auf ihrem letzten Weg. Sie ist 20 und scheint irgendwie einfach keine Lust mehr zu haben. Sie liegt in ihrer Box die ich abgedunkelt habe und atmet ruhig vor sich hin. Fressen und trinken war in letzter Zeit nur noch sporadisch und die Leberwurst ist uninteressant geworden. Ich lasse sie in Ruhe und weiss das ich sie gehen lassen muss. Ich habe mich vor 4 Jahren schon von meiner Rina verabschieden müssen die auch bei mir zuhause von allein gestorben ist. Ich kriege den Horror zu lesen was manche Katzen in den letzten Momenten noch alles beim Tierarzt durchmachen mussten. Bevor sie dann gehen "durften". Ich wünsche allen traurigen Katzenbesitzern viel Kraft und alles Gute. Danke für diesen Beitrag es hat mir geholfen.

  • #108

    Diana (Samstag, 14 September 2019 14:45)

    Jaa�
    Nun ist es fast 24 std her, als Duffy von uns ging. Der TA kam zu uns. Sie guckte ganz erschrocken, "hmm, die Leute kenne ich doch, was wollen die hier??" Nach den Vorbereitungen, haben wir Duffy zu uns gewunken (hören war nicht mehr so wie früher) und nach einem Moment kam duffy dann auch auf ihre lieblinsdecke. Ich streichelte sie, während die Ärztin die Spritze aufzog. Duffy hat es gesehen und ich merkte ihre Unruhe, Spritzen waren nie ihres. Es sollte die erlösende sein, aber duffy wehrte sich laut schreiend und fauchend dagegen, dass sie erstmal (ein wenig wurde schon injektiert) weg lief. Etwas schien zu wirken, sie kam taumelnd zurück und hat sich erstmal übergen (schrecklicher Anblick, ich musste weinen und den Raum verlassen). Mein Mann war aber noch da, zum Glück, sie war in ihrer Umgebung nicht alleine. Sie legte sich fast von selbst auf die Decke nach dem Motto, gib mir jetzt den Rest...
    Die Ärztin rief mich wieder dazu und sagte, sie schläft jetzt ganz ruhig. Ich streichelte sie. Gab ihr Küsschen, redete ein paar liebe Worte, hielt ihre bunte Pfote, und unterdrückte meine Tränen.. dann erklärte mir die Ärztin, dass Duffy wie in Narkose schläft und jetzt die finale Spritze setzt, damit das Herz aufhört zu schlagen...
    *schrecklicher Moment*
    Nach paar Sekunden war alles vorbei. Duffy hat den Weg über die Regenbogenbrücke geschafft.. es war schlimm für mich, aber das beste für Duffy... wir haben eine schöne Box fertig gemacht, mit ihrem lieblingskissen (wo sie jetzt friedlich schläft) und eine kleine Decke über sie gelegt. Dazu ihr Lieblingsspielzeug mit Federn, ihre Bürste (sie mochte es sehr, auch hat sie sich immer mit ner kleinen Bürste absaugen lassen und war immer am Start sobald der Staubsauger lief) uns ein eingeschweißtes Päckchen Makrele (gibts im fressnapf) dazu gelegt.. die Ruhestätte hatten wir bereits am Morgen im eigenen Garten gegraben.. dazu kam eine weiße Rose und ein liebevoll beschriftetes Herz als Grabstein...
    RIP mein Fellpopo...
    (Heul)
    Höre immernoch das tipsen auf dem Boden, besonders in der Nacht... einsam wird es werden.. aber irgendwann kommt eine neue Katze, nicht als Ersatz, sondern als Nachfolger. Ersatz für duffy gibt es nicht. Und das ist gut so... sie ist wie sie ist und bleibt wie sie ist, tief in meinem Herzen ... �

  • #109

    Claudia (Montag, 16 September 2019 12:24)

    Wunderschön beschrieben und vor diesem Tag hab ich Angst, daß ich vielleicht nicht bei ihm bin.

  • #110

    Tanja Demmer (Mittwoch, 18 September 2019 05:53)

    Meine Katze heißt auch Floh und wird uns heute verlassen. Sie wird erlöst. Wir haben uns gestern schon verabschiedet.

  • #111

    Helena (Freitag, 20 September 2019 17:22)

    Mein Peterle kam vor neun Jahren zu mir; er hätte sonst ins Tierheim gemusst, weil die beiden Katzenmädchen - alles Wohnungskatzen - des früheren Herrchens ihn mobbten und er dadurch ganz elend beieinander war. So landete er auf Umwegen bei mir, ziemlich gestresst und verängstigt. Nach einer Woche waren wir die dicksten Freunde! Leider wohne ich mitten in der Stadt in einer Mietwohnung im 3 Stock und konnte ihm - zwei sehr befahrene Straßen in der Nähe - keinen Freigang geben. Ich habe ihm den Balkon eingerichtet und damit war er glücklich und zufrieden, lag in der Sonne und ließ sich den Bauch bescheinen. Die Tierärztin, der ich ihn vorstellte, weil er nur wenig Fell hatte, schätzte ihn auf 8 Jahre, so dass er jetzt ungefähr 17 sein könnte. Sie hat damals viel Gutes für ihn getan, er wurde ganz gesund und bekam wieder wunderschönes getigertes Fell. Und nun, seit ca 6 Wochen spüre ich, dass wir Abschied nehmen müssen. Er fraß erst mäkelig, seit Tagen frisst er fast gar nicht mehr, er trinkt zwar noch, hat heute ganz gelbflüssigen Durchfall, schläft fast ausschließlich , kommt zwar zum Einschlafen noch auf mein Bett, irgendwann nachts geht er aber und legt sich in meinem Schlafzimmer auf den Stuhl, den Blick auf mein Bett gerichtet. Wenn ich ihn streichle, stößt er noch mit dem Köpfchen - mach weiter! manchmal beginnt er auch noch zu schnurren, aber er wird eigentlich nicht mehr so recht wach und bewegt sich kaum mehr. Gestern war die TÄ noch mal bei uns und meint, man sollte ihn in Kürze erlösen. Gestern schlief er noch mal auf meinem Bett und ich bin verzweifelt und mein Herz schmerzt und rast, wenn ich daran denke, dass er von mir geht. Wir haben einen lockeren Termin für die Euthanasie, ich kann ihn jederzeit verlängern oder beschleunigen, hat die Tierärztin mir versprochen. Sie kommt auf jeden Fall hier zu uns in die Wohnung, damit mein Peterle keinen Transportstress mehr hat. Ich habe alle Beiträge auf dieser Seite gelesen, in der Hoffnung, etwas Trost zu finden, da ich nicht die Einzige bin, die sich verabschieden muss. Aber gleichzeitig macht es mir das Herz noch schwerer, wenn ich all die Abschiedsgeschichten lese und wie schwer allen das endgültige Adieu fällt und fiel. Ich bin traurig traurig traurig.... Allen, die hier geschrieben haben, alles Liebe.

  • #112

    Ursula (Sonntag, 29 September 2019 20:00)

    Hallo meine Lieben
    Mit schwerem Herzen reihe ich mich bei Euch ein. Meine Glückskatze Kassandra hat am 23.09.2019 ihren 21. Geburtstage gefeiert und ist bereits längere Zeit auf dem Weg zur Regenbogenbrücke.
    In den letzten 2 Jahren hat sie im Ganzen dreimal wieder umgekehrt. Es war noch nicht Zeit. Da ich ihr versprochen habe, sie bis zum letzten Atemzug zu begleiten und sie nicht mit einer Spritze zum Gehen zwingen würde, weiss ich nicht, wann der letzte Augenblick gekommen wird. Seit vielen Wochen habe ich mein Leben auf sie eingestellt (alle 2 Std. Fressen geben) und so viel wie möglich bei ihr und für sie da sein. Ich bin über 70 und habe Zeit. Wenn sich je einmal jemand von Euch zu einer solchen Sterbebegleitung entscheiden sollte: es ist hart, durchzuhalten, denn die Tiefen werden immer tiefer und die Höhen kommen immer weniger. Und es verlangt einem praktisch alles ab, denn es fällt schwer, unsere Lieblinge loszulassen, Ruhe zu bewahren und nicht zu weinen. Wir müssen es unseren Tieren zeigen, dass es in Ordnung ist, zu gehen, auch wenn es uns das Herz zerreisst. Sie lieben uns so sehr, dass sie uns zuliebe so lange bleiben, wie es ihnen möglich ist und unter Umständen nehmen sie dafür auch das Leiden in Kauf. Manchmal fühle ich mich sehr hilflos und frage mich, ob ich das Richtige gewählt habe. In Petra Kriegel habe ich eine wundervolle Katzenfrau gefunden, die mich in den Momenten des Zweifels und des Schmerzes begleitet, tröstet und mir Mut zuspricht. Kassandra ist eine Glückskatze, vierfärbig und klein geblieben. Sie ist immer noch meine Kleine, sucht die Nähe, um auf meiner Brust zu schlafen und ist sehr schwach geworden. Da sie nur noch ein Hauch ihrer selbst ist, behandle ich sie wie ein kostbares Kristallglas, sehr behutsam und sorgfältig.
    Ich geniesse jeden Augenblick mit ihr und weiss nicht, wie ich nach diesen 21 Jahren überhaupt ohne sie sein kann. Der Weg ist unglaublich schwer und der Gedanke, ihr Schnurren oder ihr liebevolles «Begrüssungsgurren» und das Tapsen der Pfötchen nicht mehr zu hören, ist unerträglich.
    Ich wünsche allen, die dies jetzt auch durchleben, alles Gute und viel Kraft.
    Liebe Grüsse
    Ursula

  • #113

    Jeanny (Sonntag, 13 Oktober 2019 23:30)

    Ich hatte Mitte August von meiner über alles geliebten krebskranken Katze geschrieben und ich möchte heute einmal etwas Positives berichten bzw. mitteilen dass sich scheinbar aussichtslose Situationen auch wieder verändern können. Ich hatte aufgrund der nach wie vor bestehenden Krebserkrankung meiner Maus so gut wie aufgegeben was eine Verbesserung Ihres im August so schlechten Zustands betraf, habe sie aber mit all meiner Liebe und weiteren Infusionen mit Vitaminpräparaten und Medikamenten (begleitet von der Onkologin) wieder weitestgehend stabilisieren können. Ich hatte schon eine schöne Urne gekauft um mich nach Ihrem Tod nicht noch damit befassen zu müssen. Sie ist jedoch eine kleinen Kämpferin und hat sich innerhalb der letzten zwei Monate sukzessive wieder einigermassen stabilisiert. Sie frisst manche Tage wie eine Scheunendrescher, manche Tage erbricht sie viel und hat Durchfall. Ihr Körper kann aber wieder Nährstoffe aufnehmen so dass sie wieder etwas zugenommen hat und ihr Fell wieder beginnt zu glänzen. Es gibt immer wieder Einbrüche, aber die Zeit einer guten Lebensqualität (nach wie vor mit Freigang) überwiegt wieder! Ich kann dieses Glück selbst kaum fassen, möchte mir aber gleichzeitig nicht vorstellen wie es gewesen wäre wenn ich sie im August hätte einschläfern lassen. Ich bin froh dass unsere Entscheidung damals wie heute richtig war und ist unser über alles geliebtes Baby auf natürlichem Weg beim Sterbeprozess zu begleiten. Hätte ich eine andere Entscheidung getroffen wäre sie im August euthanasiert und heute tot gewesen.
    Ja, der Tumor ist da und wächst weiterhin langsam, aber meiner Maus geht es gut und der Tumor tut ihr nicht weh. Wenn ich den Tumor taste versetzt es mir jedesmal einen Stich ins Herz weil ich weiss dass der Krebs irgendwann gewinnen wird. Dennoch möchte ich jedem ans Herz legen nicht vorschnell zu handeln. Manchmal kann es auch wieder besser werden.

    LG Jeanny

  • #114

    Heike (Dienstag, 29 Oktober 2019 14:08)

    Hallo, ich bin gerade in der Lage, meinen geliebten Kater Oliver zu verlieren, der unserer ganzen Familie 8 Jahre treue Dienste geleistet hat mit seinem einzigartigen Wesen. Ich habe nach Hilfe gegoogelt, weil ich durch meinen Tierarzt etwas verunsichert wurde, der meinte, ich solle ihn erlösen, wenn er nicht mehr frißt und selbständig aufs Klo geht und daß er es unverantwortlich findet, dies nicht zu tun. Ich habe schreckliche Erinnerungen an das Einschläfern des letzten Katers, der definitiv nicht bereit dazu war und mich entsetzt angesehen hat und habe mir Gedanken darüber gemacht, ob Oliver selbst nicht seinen Sterbeprozeß regelt.
    Es ging alles sehr schnell, wir merkten erst spät, daß seine Nieren definitiv kaputt sind, und er zusätzlich an FIV leidet. Ich bemerkte einen Gewichtsverlust bei noch gutem Appetit und vermehrtes Wassertrinken und Urinieren, sowie eine vermehrte Schläfrigkeit und riechen aus dem Maul, da war er aber schon totkrank, wie der Tierarzt durch Blutuntersuchung vor 4 Tagen feststellte. Er gab eine leichte Narkose, weil Oliver sehr gestreßt war und die Blutentnahme nicht tolerierte. Wieder zuhause gab es einen schrecklichen Zwischenfall, Oliver blutete mitten in der Nacht dermaßen stark aus dem Maul (der Tierarzt hat in Narkose sein Gebiß kontrolliert, und festgestellt, daß dieses in einem schlechten Zustand ist aufgrund der Immunschwäche), daß er fast verblutete. Er hat viel zu dünnes Blut. Es verstrichen kostbare Minuten, bis uns der panische Kater wecken konnte. Dies löste den schnellen Sterbeprozeß aus. Er schlief in dem geschwächten Zustand noch eine letzte Nacht draußen, wie um sich zu verabschieden - wir ließen ihn. Dann legte er sich zu uns ins Schlafzimmer auf den Teppichboden, um praktisch nicht mehr aufzustehen. Heute morgen nahm er 1 Teelöffel voll Fressen zu sich - das wars. Seitdem liegt er. Ich will ihn selbständig gehen lassen, bin aber noch unsicher, ob ich ihn nicht damit quäle. Ich habe diesen Stubentiger so ins Herz geschlossen. Unser redseeliger Kater sagt nichts mehr, das ist komplett ungewohnt und auch verunsichernd. Geht es ihm den Umständen entsprechend gut? Ich weiß es nicht sicher.
    LG Heike

  • #115

    Jeanny (Donnerstag, 31 Oktober 2019 23:32)

    Hallo Heike,
    es ist so traurig was Du zu Oliver geschrieben hast.
    Wenn Oliver noch nicht gegangen ist würde ich sofort eine gute Tierklinik in Deiner Nähe aufsuchen. Die können manchmal unabhängig vom Tierarzt noch helfen.
    Diese Erfahrung habe ich auch mit der damals todkranken Diabetes-Katze meiner Mutter gemacht, weil der behandelnde Tierarzt einen Gallenstau nicht erkennen konnte. Sie hat und hatte danach schon viele schöne Jahre.
    Sonst würde ich an Deiner Stelle Oliver selbst entscheiden lassen wann er seine kranken Körper verlassen will, wenn möglich unter der Gabe von Schmerzmitteln bzw. Opiaten wenn Du sie bekommen kannst.
    Der Tod selbst ist nicht spektakulär, ich habe das bei meinem damals schwer CNI- und herzkranken Kater erlebt den ich ebenfalls nicht habe einschläfern lassen bzw. getötet habe. Er konnte von selbst gehen.
    Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen und wünsche Dir ganz viel Kraft die nächste Zeit durchzustehen.

    Mitfühlende Grüße
    Jeanny

  • #116

    Sabine (Freitag, 08 November 2019 12:39)

    Danke für deine Worte ich gehe weinend auch grade den Schritt mit meiner doerte sie frisst und trinkt nicht mehr schläft sehr viel es tut weh möchte aber nicht das sie leiden soll sie lebt immer in meinem Herzen weiter

  • #117

    Sabine (Sonntag, 10 November 2019 15:37)

    Am 17.10. ist leider meine geliebte Katze Sina (11) einen Tag nach einer Op ( Tumorentfernung an der Schilddrüse ) an einem Blutgerinnsel Lungenembolie gestorben. Es belastet mich so sehr, ich werde mit dieser Situation nicht fertig. Ich vermisse sie so sehr. Ich frage mich woher sie diesen bösartigen Tumor an der Schilddrüse hatte, der doch angeblich so selten ist. Im Internet findet man nicht viel dazu. Ich habe viele Fragen und mache mir sämtliche Gedanken und Vorwürfe.
    Warum habe ich es nicht eher bemerkt. Warum habe ich die kleinen Anzeichen nicht als schlimme Krankheit erkannt ( sie hatte mal ab und zu Futter oder Schleim erbrochen, was aber dann Tagelang wieder weg war ), oder sie war seit längerem schon manchmal unsauber und hatte sich 1 Stelle im Wohnzimmer ausgesucht....aber wir haben uns dabei nicht derartig schlimmes gedacht, weil sie schon als kleines Baby manchmal unsauber war ( wenn wir z.B. mal den Badläufer liegen gelassen hatten ).
    Aber das hatte sie von klein an, vermutlich weil sie zu früh von der Mamakatze weg kam, da sie der Bauer sonst erschlagen hätte. Wir hatten sie gerettet. Jedenfalls hatten wir das im Wohnzimmer dann eher als neue Spinnerei/Angewohnheit gesehen. Das war ja schon seit langem. Aber ich mache mir jetzt so viele Vorwürfe warum wir es nicht eher bemerkt hatten.
    Irgendwann machte sie so komische Würg/Schluckgeräusche und hat weniger gefressen. Wir sind sofort in die Tierklinik Kurzeichet. Der Arzt hielt es für eine Halsentzündung. Sie bekam Antibiotika und Vitamine. Als es nach 1 Woche nicht besser wurde, sind wir nochmal hin und ich wollte eine Blutuntersuchung. Bis auf einen Wert war lt. Arzt alles ok. Der Wert sagt aus, das sie z B. eine Entzündung im Körper hat. Er bezog es auf den Hals. Wieder Antibiotika und wir bekamen Antibiotikatabletten mit. Es wurde wieder nicht besser. Ich kaufte übrigens weiches Futter, damit sie besser essen konnte. Trockenfutter sollte ich weg tun. Es wurde nach 1 Woche wieder nicht besser und Sina hatte sich Zuhause schon zurück gezogen und sich plötzlich etwas andere Verhaltensweisen angeeignet so als würde sich unsere Maus irgendwie schon verabschieden. Sie suchte Orte Plätze auf begutachtete sie, wie zuvor nicht oder saß eine ganze Nacht neben mir am Nachttisch was sie sonst nie machte. Auf auf dem Bett meines Mannes schlief sie, was sie früher nie machte, da sich er immer drehte. Jedenfalls wurde es nicht besser und wir fuhren zum dritten Mal in die Klinik, diesmal wollte ich zu der Ärztin die schon länger dort ist bzw. die Klinik eröffnet hatte, da sie mehr Erfahrung hatte. Sie stellte leider durch das Abtasten ein Geschwulst an der Schilddrüse fest. Es wurde eine Biopsie gemacht und die Probe am Donnerstag eingeschickt. Es hieß wir sollen uns Montag nochmal melden. Bei der Frage ob gut oder bösartig konnte sie vorab keine Auskunft geben, meinte aber aufgrund der Größe....eher schlecht. Wir fuhren nach Hause und es war ein schreckliches Gefühl. Meine arme Sina. Auf die Frage was man machen könne, ob eine Op möglich ist, kam die Aussage das eine Op möglich ist, aber kompliziert, aber machbar. Es müsse dann evtl. die Schilddrüse entfernt werden und Sina danach ihr Leben lang Calciumtabletten einnehmen, was natürlich kein Problem ist dachte ich, Hauptsache Sina wird gerettet. Wir warteten erst auf den Pathologenbericht der Montag kam. Leider konnte nicht gesagt werden ob es sich um einen gut oder bösartigen Tumor handelte. Jedenfalls ging dann alles so schnell. Wie soll man sich entscheiden. Ich war so hilflos. Der Tumor drückte auf die Speiseröhre, so das Sina Probleme beim Essen hatte und das Geschwulst wuchs. Irgendwann hätte es evtl. die Luftröhre getroffen...Ich wollte meiner Sina unbedingt das Leben retten und somit hatte sie am Mittwoch den 15.10. den Op Termin. Am Dienstag als wir sie hinbrachten hatte sie schon furchtbar Angst. Mein Herz zerbrach als sie ins Körbchen biselte. Am Mittwoch war die Op. Nachmittags bekamen wir endlich einen Anruf das die Op gut verlief, sie aber Sina noch 1 Nacht zur Kontrolle ( Atmung etc. ) dort behalten möchten. Ok. Es viel mir schwer, ist aber verständlich. Wir sollen Donnerstag um 9 anrufen. Mein Freund rief am Donnerstag um 9 an. Ich musste leider arbeiten. Es hieß Sina geht's gut und sie hat Nachts auch schon gefressen. Als mein Mann mir die SMS schrieb fiel mir ein Stein vom Herzen. Es hieß wir können Sina erst um 17 Uhr holen, da sie noch einmal Blut abnehmen wollen. Ok. Ich konnte es kaum erwarten Sina wieder zu sehen. Ich freute mich schon auf sie und ich hatte einen Tag zuvor schon ihr Deckchen und Körbchen schön zur Begrüßung hingerichtet. Um ca. 11 Uhr erhielt ich den schrecklichen Anruf in der Arbeit. Es gibt Komplikationen Blutgerinnsel.

  • #118

    Sabine (Sonntag, 10 November 2019 15:39)

    Fortsetzung zum 1 Text:
    Ich bin sofort in die Klinik gefahren. Ich rief meinen Mann an. Er fuhr auch sofort los. Als wir in der Klinik waren, holte die Ärztin Sina aus der Intensivstation zu uns ins separate Behandlungszimmer. Mir kommt jetzt wieder das Weinen wie so oft, wenn ich an diesen schrecklichen Moment denke. Sie lag so hilflos in diesem Käfig auf der Liege. Sie röchelte und bekam Infusion. Ich brach in Tränen aus. Die Ärztin ließ uns mit Sina kurz allein. Ich redete mit meiner Maus streichelte sie und hielt ihre Pfote. Obwohl es ihr nicht gut ging, hoffte ich immer noch auf Gottes Hilfe das sie gesund werden müsse. Ich guckte meiner Sina in die Augen und sagte ihren Namen, sprach mit ihr. Sie hat mich bestimmt erkannt, da sie versuchte zu miauen bzw. leicht den Kopf zu heben. Ich sagte ihr wie lieb ich sie hab und vieles mehr. Ich war aber so Durcheinander, dass ich jetzt nicht mehr alles weiß was ich sagte. Hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber ich fühle mich in dieser Situation so hilflos. Als die Ärztin kam, sagte sie dann das Sina wieder auf die Station zur Wärme...kommt. Sie könne uns nicht sagen, wie sich das entwickelt und wir sollen uns um 16 Uhr nochmal melden. Es war so schrecklich. Ich war wie in Trance. Mein Mann und ich gingen raus, nahmen uns in den Arm. Ich konnte noch nicht fahren. Wollte am liebsten nochmal rein. Mein Mann sagte wir können jetzt nix tun und das wir nun fahren müssen und bis 16 Uhr warten. Ich zitterte und wollte unbedingt nochmal rein, dachte aber es ginge nicht. Es war so schrecklich. Ich saß eine Weile noch im Auto bevor ich nach Hause fuhr. Zuhause konnte ich an nichts anderem natürlich denken, hab gebetet das sie bitte gesund werden soll und ich hoffte das es schnell 16 Uhr wurde. Ich wäre definitiv nochmal in die Klinik gefahren. Doch 1 Stunde später nach unserem Klinikbesuch Mittags kam der schreckliche Anruf das unsere Sina tod sei. Für uns ist eine Welt zusammen gebrochen. Ich halte den Schmerz nicht aus und auch das ich nicht bei ihr sein konnte als sie von uns ging. Ich habe ihr versprochen sie imner zu beschützen und ich habe jetzt als Frauchen versagt. Ich weiss aber, hätte ich mich nicht für die Op entschieden und sie wäre an diesen Krebs gestorben, dann hätte ich mir im Nachhinein auch den Vorwurf gemacht es nicht versucht zu haben mit der op. Es hieß ja es sei machbar. Aber jetzt im Nachhinein bereue ich die Entscheidung. Schlimm ist auch als ich danach der Ärztin per Email noch verschiedene Fragen stellte ( sie hatte mir ausführlich geantwortet ), noch auf die Frage 'ob ich auch mit auf die Station hätte dürfen' antwortete, ja dass dies möglich gewesen wäre, sie sich aber ausschließlich auf die Behandlung von Sina konzentriert hatte. Ich verkrafte dies nicht mehr. Erstens das meine Sina gestorben ist und ich sie nicht retten konnte oder den Krebs vermeiden konnte und Zweitens das ich nicht bei Sina war als sie starb. Ich möchte der Ärztin jetzt nicht alleine die Schuld geben. Ich mache mir den Vorwurf weil ich nicht gefragt hatte, auch wenn ich dachte, das ich bestimmt nicht mit auf die Station durfte. Aber ich hätte fragen sollen. Warum habe ich es nicht getan obwohl ich es wollte? Ich war zu diesem Zeitpunkt wie in einem Schockzustand und habe einfach nur funktioniert. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind. Ich hätte mir gewünscht das mein Mann etwas gesagt oder getan hätte. Aber er dachte auch das wir jetzt nichts tun können. Er trauert sehr, daher möchte ich auch ihn nicht belasten. Es kam alles so schnell. Warum bekam sie ein Blutgerinnsel? Erst diesen seltenen bösartigen Schilddrüsenkrebs, dann hieß es die op verlief gut und am nächsten Tag ging es ihr noch Morgens gut und Mittag plötzlich Blutgerinnsel. Wer hat noch Erfahrung mit Schilddrüsenkrebs oder Blutgerinnsel? Jetzt im Nachhinein denke ich, dass sich Sina bereits Tage vorher schon Zuhause von uns verabschiedete. Als ich am Wochenende zuvor weinte und mit ihr kuschelte, leckte sie plötzlich meine Tränen im Gesicht ab, was sie sonst nie machte. Vielleicht wollte sie sich an diesem Tag als es ihr nach der Op schlechter ging, sich auch irgendwie verabschieden von uns, als sie miaute als sie meine Stimme hörte. Es war so herzzerreißend und schrecklich da ich ihr nicht helfen konnte. Ich liebe und vermisse sie so sehr

  • #119

    Martina (Montag, 11 November 2019 13:18)

    Per Zufall bin ich auf diese Seite gestossen, da ich herum gegoogelt habe wie man mit dem Tod seines geliebten Tieres umgehen kann, v.a. weil wir unsere 11jährige Inka einschläfern liessen und ich mir Vorwürfe mache, ob wir ihr nicht doch noch helfen konnten oder warum wir es nicht früher entdeckt haben. Vor zirka 8 Wochen haben wir gesehen, dass Inka immer wieder Probleme mit dem Schlucken hat, und auch grössere Stücke wieder rausgewürgt hat, daher sind wir zum TA um es zu untersuchen. Diagnose: Krebs (bei der Speiseröhre, genaue Angabe habe ich leider nicht, da mein Mann zum TA ging). Verschiedene Optionen wie OP, Einschläfern kamen in Frage, natürlich war ich noch nicht bereit sie gehen zu lassen, daher wurde operiert, vieles rausgeschnitten, sie bekam Kortison Tröpfchen eine Woche lang. Der TA sagte, dass nur Zeit gewonnen wurde, und der Krebs nachwachsen wird. Eine Biopsie machten wir keine, ob gut- oder bösartig, denn geändert hätte sich dadurch nichts. Sie frass dann wieder, mussten zwar alles kleiner zerdrücken (zum Glück frass sie nur Nassfutter, und wir haben eh natürliches gesundes Futter, ein grossser Pluspunkt wenn Krankeheiten da sind). Nach einer Woche war das Medi alle, sollten den TA anrufen, jedoch machten wir das erst ein paar Tage später, in dieser Zeit fing sie an nichts mehr zu fressen, nur noch Milch trinken, haben Lachs verbreit, etwas gefressen und dann kam der Tag als sie sogar beim Wasser trinken Probleme hatte. Es tat weh mit anzusehen, dass sie vor dem Napf stand, vor dem Wasser, und nichts mehr rein ging, sie wollte ja, aber es ging nicht. Sehr herzzerreissend. Also der Anruf beim TA, untersuchen, was da los ist, ob es sich so verschlimmert hat. Ich spührte schon, dass der Moment kam, wo wir uns verabschieden müssen. Denn Inka roch auch nicht mehr gut, nach Eiter. Eine Kollegin sagte mir, hör auf Deine innere Stimme. Zuerst sagte ich zur Inka immer wieder, dass sie nicht aufgeben soll, sie soll kämpfen. Jedoch fing ich dann anders an und sagte ihr, sie kann loslassen, dass ich dankbar war mit ihr 11 Jahre Zeit zu verbringen. Aber mein Herz blutete. Beim TA haben wir dann gesehen, dass sie bereits im Maul, im Rachen, überall voll Krebs war. Ein Moment der Entscheidung, dass wir sie gehen lassen mussten. Obwohl sie noch Lebenswille hatte, an den Augen sieht man es, das war nur noch tausendmal schlimmer, aber wir hatten keine andere Wahl. Wir wollten sie auch nicht unter Chemo oder Bestrahlung setzen, das finde ich zu qualvoll und macht keinen Sinn. Eigentlich haben wir richtig gehandelt, doch es verfolgt mich, es zerreisst mein Herz, ich sehe sie ständig zu Hause herumlaufen, ich mache mir doch Vorfürfe, bin hin- und her gerissen von meinem Verstand und meinem Herz. Ich hoffe dass es besser wird und die Zeit Wunden heilt, vergessen tue ich sie sicher nicht, sie wird immer in meinem Herzen bleiben. Falls jmd. eine Idee hat, wie damit umzugehen, wäre ich sehr dankbar.

  • #120

    Sabine (Montag, 11 November 2019 15:52)

    Hallo Martina, das mit Deiner Imka tut mir so leid. Leider gibt es kein Rezept gegen die Trauer. Mir geht es genau wie Dir ( ich hab vor Deiner Erzählung die letzten 2 davor geschrieben, falls Du sie nicht gelesen hast ) und als ich jetzt Deine Erzählung las, musste ich feststellen, dass sich die Erkrankung bei unseren Mietzekatzen ähneln. Meine Sina war auch erst 11 Jahre und hatte auch ein Karzinom im Hals. Angeblich war die Schilddrüse umwuchert. Wir hatten uns für die Op entschieden, es war nicht leicht, da ich um meine Maus große Angst hatte, was sich leider bestätigt hat. Sie starb am darauffolgenden Tag an Lungenembolie Blutgerinnsel. Es war der schlimmste Tag in meinem Leben. Ich mache mir jetzt große Vorwürfe. Hätte ich es gelassen, dann wäre sie vermutlich auch leider gestorben, entweder Zuhause oder wir hätten sie einschläfern müssen. Aber ich wäre bei ihr gewesen. Wir wollten ihr aber das Leben durch die Op retten, bzw. wir mussten uns da leider auf die Chirurgin verlassen. Warum bekam meine Sina sm nächsten Tag Blutgerinnsel. Ich bin irgendwie wütend auf die Klinik. Weiss nicht ob das berechtigt ist oder nicht. Sie sagten ein Blutgerinnsel kann leider nach einer Op vorkommen. Auch bin ich traurig und wütend das mich die Ärztin nicht aufklärte, dass es aufgrund des Gerinnsels sehr schlecht aussieht ( was ich im Nachhinein so im Internet las ). Ich bin leider keine Ärztin und ich habe echt gehofft und gebetet, dass sie meiner Sina das Leben retten und alles dafür tun, dass sich das Gerinnsel wieder auflöst. Wie naiv war ich wohl. Die Ärztin sagte nur sie könne nix sagen und wir sollen uns um 16 Uhr nochmal melden. Sina kam wieder auf die Intensivstation. Es war so schrecklich. Ich wollte gerne mit und Sina nicht alleine lassen. Ich habe durch den Schock, ich habe geweint nicht gefragt, dachte ich müsse jetzt gehen und abwarten. Sina war dann 2 Stunden später tod. Es brach eine Welt für mich zusammen und ich kann mit dieser Situation nicht umgehen. Vorallem sagte die Ärztin nachträglich das ich mit hätte könne, sie sich aber auf die Behandlung konzentriert hat. Es gibt leider kein Rezept für nichts. Op oder keine Op. Beides kann schlecht ausfallen. Ich frag mich nur woher unsere Mietzis mit 11!!! den Krebs herhaben? Schilddrüsenkrebs bösartig ist angeblich selten.

  • #121

    Sabine (Montag, 11 November 2019 20:41)

    ....und wo genau hatte Deine Imka den Krebs? Hat der Tierarzt Dir nach der Op näheres schildern können? Hatte sie direkt Speiseröhrenkrebs oder auch an der Schilddrüse? Jedenfalls ist der Krebs wie Du schreibst trotz Op wieder rapide gewachsen, wenn es ihr schon 1 Woche danach schlechter ging :-(. Arme Imka. Die süßen Fellnasen lassen sich leider Krankheiten erst viel zu spät ankennen. Bei unserer Sina kam es auch schleichend, so das man Anfangs bestimmte Symptome nicht als ernsthafte Krankheit erkennt. Ich mache mir auch große Vorwürfe, warum ich nicht eher zum Tierarzt bin, als sie ab und zu z.B. mal Futter oder Schleim ausgek...hatte. Es war dann zwischendurch nämlich wieder weg, so das ich eher vermutete das sie zu hastig fraß oder etwas im Futter nicht vertrug etc. Manchmal miaute sie nachts wie ein Kind, aber wenn dann immer nur Abends als wir ins Bett gingen, und dann aber nur kurz und nicht täglich. Man hat es nicht einschätzen können. Als ich ihr dann z.B. geschrien hab, lief sie plötzlich aufgeweckt und freudig miauend zu uns ins Schlafzimmer. Sie war ansonsten immer seine ruhige Katze wie immer, die auch gerne wie viele Katzen geschlafen hat. Jedenfalls erkannten wir keine gefährliche Krankheit:-(. Ich wünschte ich könnte die Zeit umdrehen. Vielleicht hatte sie schon länger vorher was mit der Schilddrüse, was wir so nicht bemerkten...
    Deine Imka war ja auch erst 11. Auch viel zu jung...Ich kann Deine Trauer sehr gut verstehen. Ich liebe meine Sina über alles und verkrafte ihren Tod nicht...

  • #122

    Katja - Leben mit Katze (Montag, 11 November 2019 21:29)

    Liebe Sabine,
    dein Verlust tut mir sehr leid. Vielleicht kann ich dir wenigstens deine Schuldgefühle nehmen.
    Es gab keine andere Option als die OP, da der Tumor die Speiseröhre abgedrückt hätte, gleichgültig ob gut-oder bösartig. Die OP war Sinas einzige Chance, soweit ich das beurteilen kann.
    Es ist wirklich tragisch und furchtbar, dass ein Blutgerinnsel aufgetreten ist, welches letztendlich zum Tod deiner geliebten Gefährtin führte. Ich bin mir nicht sicher, ob Sina noch so viel mitbekommen hat, als die Ärztin versuchte, ihr Leben zu retten - wohl eher nicht.
    Du befandest dich in einem absoluten Ausnahmezustand und standest unter Schock, sodass es nur zu verständlich ist, wenn du deine Katze nicht zur Station begleitet hast - mach dir da bitte keine Vorwürfe.
    Die Verhaltensänderungen Sinas vor der Diagnosestellung des Tumors sind typisch für eine Katze, die sich unwohl fühlt oder Schmerzen hat. Das Einzige, was du wirklich tun kannst, ist, aus diesen Erfahrungen zu lernen und dich zu informieren, welche Symptome Katzen zeigen, wenn sie unter Schmerzen leiden.( Dazu habe ich zwei Artikel geschrieben.)
    Auf die Frage, warum Sina einen Tumor an der Schilddrüse bekam, ist müßig und macht dich verrückt, denn darauf bekommst du keine Antwort.
    Ich wünsche dir sehr, dass du aus dieser lähmenden Trauer herausfindest und du deine Selbstvorwürfe überwinden kannst. Dich trifft wirklich keine Schuld!

  • #123

    Katja - Leben mit Katze (Montag, 11 November 2019 21:44)

    Liebe Martina,
    auch du solltest dir bitte keine Vorwürfe machen. Du hast deine Inka erlöst, alles andere wäre Quälerei gewesen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir Menschen nicht in unsere Katzen einiges hineininterpretieren, was überhaupt nicht stimmt. Ob es Lebenswille, Angst, Schmerz oder eine andere Empfindung war, die deine geliebte Katze empfunden hat und du in ihren Augen gesehen hast, wirst du nie erfahren. Wenn aber ihr Rachenraum schon voller Krebsgeschwüre war, litt sie sicher unter Schmerzen. Eine Heilung gab es nicht und daher war deine Entscheidung richtig.
    Der Verlust deines geliebten Tieres schmerzt unendlich und du wirst durch diese Gefühle der Trauer hindurchmüssen. Das ist auch in Ordnung so, weil Inka ein wichtiger Teil deines Lebens war.
    Ich selber musste vor 2 Wochen meinen geliebten Sisko gehen lassen, der neben seiner CNI einen bösartigen Kiefertumor entwickelte, der dabei war, seinen Kiefer zu zerfressen. Mich traf es wie ein Keulenschlag, doch es stand für mich außer Frage, meinen treuen, über alles geliebten Kater nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen.
    Diese richtige Entscheidung ändert nichts am Schmerz, der einen schier umbringen will.
    Mich tröstet, dass er nun nicht mehr leiden muss und er ein ausgefülltes, langes Katerleben führen durfte. Vielleicht entscheidest du dich - wie ich - auch dafür, ein oder zwei Katzen aus dem Tierschutz ein liebevolles Zuhause zu geben. Das ersetzt nicht das Tier, das man verloren hat, lenkt aber ab und gibt einem eine sinnvolle Aufgabe. Und irgendwann schleichen sie sich in dein Herz. Alles Gute für dich, liebe Martina!

  • #124

    Apollonia (Dienstag, 12 November 2019 21:59)

    So schade, dass ich diese Seite nicht früher entdeckt habe. Nun befinde ich mich im Tal der Tränen, denn in einer Woche habe ich meine 3 Lieblinge verloren. Es begann am
    Sonntag, 3.11. als ich bemerkte, dass mein Kater Pommchip beim Schnurren schwer atmete. Am Montag Vormittag TA, nichtsahnend, dachte an eine Lungeninfektion maximal Lungenentzündung. Vom Röntgen kam die Ärztin ewig lange nicht zurück und dann hat sie mir eröffnet, dass in seiner Lunge ein grosser Tumor sei und im Bauchraum alles Luft. Er hat dann zunehmend schwerer geatmet. Sie sagte, sie hätte sich noch mit dem Chef besprochen und es bliebe nur die Euthanasie, er würde sonst ersticken. ja, da war die Entscheidung gefallen, ihn gehen zu lassen. Das Schlimmste war, dass er bis zum Schluss versucht hat zu Schnurren und Köpfchen zu geben. Er war 15 Jahre alt. Dann kam Samstag, 10.11. Da hat mein Mädchen Tini nicht mehr gefressen und neben das Klo gemacht. Dachte, es wäre wegen dem Verlust ihres Gefährten. Meine konnten via Katzenklappe auf den Balkon. Am Morgen habe ich sie auf der Sitzbank tot gefunden. Keine Ahnung, was ihr fehlte. Nun zu letzten Schicksalsschlag, der war gestern. Mein Ältester Lucky (17J) hatte schon lange Gewicht verloren aber gefressen wie ein Weltmeister. Er hatte vor 3 Jahren eine Schilddrüsen OP da er die Medikamente nicht vertragen hatte. Er war mein Sorgenkind und ich mit ihm die letzten Wochen 3x beim TA, alles gemacht, Blut, Röntgen und alle Werte im Normalbereich und immer die Zusicherung, er hätte keine Schmerzen. Montag früh hat er dann geschrien, dass mir das Herz fast still gestanden ist und er konnte nicht mehr laufen. Nächste Entscheidung: Euthanasie. Das war sehr schlimm, denn er hat nach der Spritze ins Herz so lange das Köpfchen noch etwas bewegt und die Pfote auch. Trotz der Versicherung, dass solche Muskelzuckungen bei älteren und mageren Katzen normal seien, bin ich fast gestorben. Im Moment fühle ich mich wie in der Hölle. Keine Katze mehr da. Ich mache mir Vorwürfe in alle Richtungen und weiss nicht, wie ich weiterleben soll. Manchmal höre ich Miauen, manchmal dass die Kuscheldecke atmet, ich glaube ich verliere den Verstand....

  • #125

    Britta (Mittwoch, 27 November 2019 13:14)

    Liebe Sabine
    meine Kira hatte auch ein Geschwür an der Schilddrüse....ich schrieb davon im Juli. Leider hat die OP nicht geholfen. Abgesehen davon, dass sie ein ganz anderes Wesen war (damit hätte ich leben können solange sie noch gut weiterlebt) ist sie bei einem Tierarztkontrollbesuch fast erstickt. Sicherlich ging es Zuhause nur weil es ganz ruhig und leer ist. Auf dem Untersuchungstisch hat sie aber immer weniger Luft bekommen. Sie bekam Infusionen und Sauerstoff, aber höchstwahrscheinlich hatte sie eine Einblutung in der Lunge. Sie bekam einfach keine Luft mehr. In Anbetracht ihres Alters und dem Allgemeinzustand wurde sie dann auch für immer in den Schlaf gelegt. Schockierend. Und dennoch bin ich ein Befürworter dieser Beendigung eines leidvollen Lebens. Worauf soll man warten ? Die Tiere verstehen sicher auch nicht wenn sie mit einer Chemotherapie belastet werden. Man kann es Ihnen ja nicht erklären. Ich habe beide Katzen innerhalb einer Woche gehen lassen müssen. Das ist wahrscheinlich unbeschreiblich schrecklich. Mir bleiben nur die tollen Erinnerungen an die Beiden. Letztendlich kann ich aber auch nicht ohne Tier leben. Inzwischen haben wir einen Hund aus dem Tierschutz. Ich sage, sie ist ein Gottesgeschenk.
    Von den Katzen hängen große Leinwände in der Wohnung. Sie bleiben unvergessen und ewig geliebt.

  • #126

    Christian (Donnerstag, 05 Dezember 2019 11:13)

    Schmerzvoll den Text zu lesen, Schmerzvoll die Kommentare zu lesen. Da kam ich nicht ohne Tränen durch. Auch ich muss von meinem 16 jährigen Kater Timi Abschied nehmen. Nierenversagen. Er war mein bester Freund. Wenn ich nach Hause komme begrüsst er mich immer als erstes. Er weicht mir nicht von der Seite. Ich bin sein Mensch. Selbst jetzt, wenn er langsam wegdämmert, sucht er meine Nähe. Er liegt mir auf den Beinen und stirbt. Es zerreist mir das Herz. Aber ich will bis zum Ende sein Mensch sein und versuche stark zu sein. Bin ich aber nicht. Seit drei Tagen bin ich am weinen. Ich liebe ihn über alles. Es fällt mir sehr sehr schwer.

  • #127

    Doris (Sonntag, 08 Dezember 2019 13:40)

    Am 13.11. musste ich meine geliebte Sweet gehen lassen. Sie wurde 15 Jahre. Eine Plaudertasche ohne Ende, sie hat immer alles kommentiert. Sie hatte einen schlimmen Nasenkrebs der dann bis zum Auge gewachsen ist , drei Tage vor ihrem Tod hat sie mir deutlich zu verstehen gegeben das sie nicht mehr kann. Gefressen hat sie sie nicht mehr und mit mir gesprochen auch nicht. Dies 3 Tage waren für uns ein Abschied nehmen. Beim Tierarzt was sie ruhig und hat mir ein letztes mal in die Augen geschaut dann ist sie friedlich in meinem Arm eingeschlafen. Es tut so weh und sie fehlt mir. Ich habe diesen Spruch : die Tiere sagen uns wenn es soweit ist nie geglaubt! Sweet hat es mir gesagt. Euch allen viel Kraft.

  • #128

    Lachkätzchen (Donnerstag, 12 Dezember 2019 20:24)

    Meine Michi ist seit einigen Tagen nicht mehr wie früher. Sie friest und trinkt nicht, ich war 2x mit ihr in der Tierklinik - sie blieb auch über Nacht - wurde gerönt, Blut abgenommen und weitere Untersuchungen. Sie hätte ganz schlimmen Zahnstein und schlechte Zähne. Also wurde ihr Zahnstein einfernt und 4 Zähne gezogen. Doch es wurde nicht besser. Nächste Untersuchung ergab dann Asthma und evtl einen Lungenwurm. In der Klinik hat sie gefressen, bei mir wieder nicht. Sie ist 12 Jahre alt und hat nun schon fast 1 kg abgenommen. Ich habe echt Angst, dass sie in den Katzenhimmel. Schläft Tag und Nacht, geht höchstens mal von einem Platz auf den anderen und nachts zu mir ins Bett. Was tun? Einfach abwarten und verhungern lassen geht doch nicht. Sie soll Kortison mit dem Futter einnehmen, aber da sie nichts frisst, klappt das nicht. Ich habe sie vor 8 Jahren aus einem Tierheim mit ca 4 Jahren erlöst. Es ist eine ganz liebe Hauskatze.