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Wann ist es Zeit zu gehen!??

 

Vom richtigen Zeitpunkt des Loslassens

Vor einigen Tagen musste ich mich von meiner geliebten Katzenomi Flo trennen, die mich fast 19 Jahre meines Lebens durch Dick und Dünn begleitet hat.

 

Ihre Abwesenheit schmerzt, sie fehlt an jedem Ort, in jeder Minute.

 

Das Haus ist zu still, die Couch zu leer, die Zeit zu lang.

Ich finde ein wenig Trost in dem Gedanken, den richtigen Zeitpunkt für ein friedliches Dahingleiten meiner Flo in den Tod gefunden zu haben.

 

Woran erkenne ich, wann es Zeit ist, mein geliebtes Tier gehen zu lassen?

Meine Beobachtungen, meine Sachkenntnis über den Sterbeprozess, meine Vertrautheit mit meinem Tier ließen in mir ein Gefühl reifen, das mich ganz ausfüllte: Es ist so weit, es gibt keine Hoffnung mehr, keine Schmerzfreiheit, keine Lebensqualität mehr, also beende ihr Leid!

Das tat ich und bin meiner Tierärztin, die zu uns nach Hause kam, unendlich dankbar für ihre Empathie und die Möglichkeit, Flo einen friedvollen Tod ohne zusätzlichen Stress, ganz zu schweigen von Schmerzen und Angst, zu gewähren.

Eine Überdosis Narkosemittel reichte, ihren geschwächten Körper sanft einschlafen zu lassen; dieser Vorgang hatte nichts Grausames, nichts Beängstigendes an sich, sodass ich mit friedlichen Bildern vor Augen auch an ihr Sterben denken kann.

Vielleicht hast du, die du diesen Text bis hierhin gelesen hast, auch schon einmal oder sogar schon mehrere Male vor dieser Entscheidung gestanden (oder wirst es in Zukunft): Wann ist der Zeitpunkt gekommen, mein geliebtes Tier gehen zu lassen?

 

Möglicherweise machst du dir im Nachhinein noch Gedanken darüber, ob deine damalige Entscheidung richtig war oder machst dir gar Vorwürfe.

 

Daher möchte ich dir aus meiner ganz persönlichen Erfahrung und meinem Wissen heraus einige wertvolle Tipps an die Hand geben, die dir bei deiner schweren Entscheidung helfen können.

 

Veränderte Verhaltensweisen

Drei Tage vor ihrem Tod beschloss meine kluge Flo, die Treppe zum Dachboden zu erklimmen, sich auf das Gästebett zu legen und diesen Raum nicht wieder zu verlassen.

Sie rief nicht mehr lautstark nach mir, wenn sie Hunger hatte oder schmusen wollte.

Sie trank Wasser, wenn ich es ihr anbot, nahm Fleischstücke aus meiner Hand und verschlang sie gierig.

Nur einmal pro Tag stand sie auf, um vorschriftsmäßig  in ihr eigens für sie aufgestelltes Katzenklo zu urinieren - Kot setzte sie keinen mehr ab.

Nur mit Opiaten gelang es mir, ihr relative Schmerzfreiheit zu ermöglichen. In guten Momenten rollte sie sich halb ein, präsentierte ihren Bauch, kniepelte mit den Augen und genoss schnurrend mein Streicheln.

Die Nacht verbrachten mein Kater Sisko und ich bei ihr auf dem Bett - meine körperliche Nähe tat ihr sichtlich gut und meist schlief sie, an meine Brust geschmiegt, ihr Köpfchen auf meinem ausgestreckten Arm, einige Stunden am Stück durch.

Die Verhaltensweisen, die sie zeigte, sind ganz typisch für das 1. Stadium des Sterbeprozesses:

Die Katze sucht sich einen ruhigen Ort, oft einen, an dem sie sonst kaum zu finden ist, und verlässt diesen nicht mehr.

Der Stoffwechsel wird zunehmend gedrosselt, Niere und die Verdauungsorgane arbeiten nur noch sehr eingeschränkt; normalerweise verlangsamen sich auch die Atmung und der Herzschlag. Bei Flo verstärkte sich die Atemfrequenz, was damit zusammenhing, dass sie zeitweise unter Schmerzen litt. Dennoch frisst das Tier selbstständig.

Die aktive Teilnahme am Geschehen um sie herum nimmt stark ab und die Katze schläft viel.

Wie kann ich meine Katze in diesem Stadium unterstützen?

Sorge dafür, dass sie keine Schmerzen erleiden muss und lass dich von der Tierärztin deines Vertrauens beraten, welche Schmerzmittel in Frage kommen.

Akzeptiere den Platz, den sich dein Liebling ausgesucht hat und versuche auch nicht, die Liegeposition deines Patienten zu verändern. Natürlich kannst du ihm ein Kissen oder Decken hinlegen, die er nach Bedarf benutzen kann.

Sei einfach da! Leg dich zu deiner Fellnase, ohne sie zu bedrängen, lege ihr eine Hand auf den Rücken, streichele sie, wenn du das Gefühl hast, sie genießt es. Meine Flo kugelte sich dann wie in alten Zeiten ein, blinzelte mich an und schnurrte leise. Ich weinte nicht oder zeigte ihr meine Verzweiflung, sondern agierte  so normal wie möglich. Sie sollte weder beunruhigt sein noch Anlass zu Angst haben.

Bitte versuche auf keinen Fall, wenn deine Katze schwächer wird und selbtsttätig keine Nahrung mehr zu sich nehmen möchte, sie zwangszuernähren. Es gibt einen guten Grund, warum todkranke Lebewesen keine Nahrung und später auch keine Flüssigkeit mehr zu sich nehmen: Der Körper schüttet dann vermehrt Endorphine ("Glückshormone") aus, die den Schmerz reduzieren und für mehr Wohlbefinden sorgen. Und genau das möchtest du doch, oder!?

Ich rate dir auch, dich mit dem natürlichen Sterbeprozess auseinanderzusetzen, damit du weißt, was auf dich zukommt und was du für deine Katze tun kannst.

Stelle dir auch die Frage, wie hoch die Lebensqualität deines Lieblings  noch ist - reicht es tatsächlich, wenn er zwar noch ein wenig frisst, aber den Rest der Zeit unter starken Medikamenten steht und von seiner Außenwelt nichts mehr mitbekommt, sich nicht mehr freuen oder am Leben aktiv teilhaben kann?

Auch ich musste mir diese quälenden Fragen stellen und eine ehrliche Antwort darauf finden, wobei ich mich manchmal überfordert fühlte und mir wünschte, jemand mit mehr Erfahrung würde mir diese schwere Entscheidung abnehmen.

Wie tröstlich wäre es für mich gewesen, Flo wäre friedlich in meinen Armen gestorben, aber leider kam es dazu nicht.

Den Ausschlag für meine Entscheidung, sie von Ihrem Leiden zu erlösen und ihren Verlust für mich in Kauf zu nehmen, gab zum einen ein neuer Tumor, der sich innerhalb von drei Tagen in ihrem Mäulchen manifestierte und zum anderen der Umstand, dass auch die Schmerzmittel langsam ihre Wirkung verloren und Flo zusehends unruhiger wurde.

Ist deine Katze einfach "nur" alt und versagen ihre Organe langsam, sodass sie zwar fast rund um die Uhr schläft, aber keine Schmerzen hat, überleg dir, ob du es aushältst, sie "einfach" sterben zu lassen. Erkundige dich, ob es in deiner Nähe Sterbebegleiter gibt, die dich in dieser schwierigen Zeit unterstützen können.

Du hast dich entschieden - und nun?

Schon vor einigen Monaten, als Flo ein körperliches Tief hatte, fragte ich meine Tierärztin, ob sie, wenn es soweit sei, auch zu uns nach Hause komme, um die Euthanasie vorzunehmen, was sie - welch eine Erleichterung - bejahte.

 

Auch du solltest dir, wenn möglich, darüber Gedanken machen, wo du deine Katze einschläfern lässt, wenn es nötig ist. Erkundige dich bei deiner Tierärztin, ob sie Hausbesuche macht oder du mit dem todkranken Patienten in die Praxis fahren musst. Lass dir vorher erklären, wie eine Euthanasie abläuft, damit du einigermaßen vorbereitet bist.

Verabschiede dich von deinem geliebten Tier und versuche dennoch, gefasst zu bleiben; bleib auch bei deiner Fellnase, wenn es so weit ist und rede beruhigend und liebevoll mit ihr, streichele sie, halte Körperkontakt. Signalisiere deiner Tierärztin, wann du bereit bist, lass dir Zeit, setze dich nicht unter Druck.

 

 

 

Ob du deine Katze lieber beerdigen oder verbrennen lassen, ob du die Asche in einer Urne aufbewahren möchtest, wie lange du für den endgültigen Abschied brauchst - das liegt in deiner Hand und du wirst es so umsetzen, wie es sich für dich richtig anfühlt.

 

Meine Flo wird Teil meines Gartens werden und bleibt für immer in meinem Herzen.


Über die Autorin:

Mein Name ist Katja Henopp und ich bin Katzenpsychologin, Tierheilpraktikerin und Kursleiterin.

Ich helfe dir dabei, deine Katzen besser zu verstehen und individuelle Lösungen für die Verhaltensprobleme deiner Katze zu finden.



Danke an dieser Stelle allen für ihren Dank an mich, diesen Beitrag geschrieben zu haben, für das Teilen ihrer Trauer und das Erzählen ihrer eigenen berührenden Geschichte in den bereits so zahlreich niedergeschriebenen sehr persönlichen Kommentaren.

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Kommentare: 28
  • #1

    Diana (Mittwoch, 25 Juli 2018 17:19)

    Liebe Katja,

    auch ich musste diesen Schritt bereits einmal machen und meinen damals nierenkranken, gerade einmal 5 Jahre alten Kater einschläfern lassen. Ich kann gut nachfühlen, wie es dir jetzt geht.

    Mein Herzliches Beileid! Ich wünsche dir viel Kraft und auch für Sisko alles Gute.

    Und vielen lieben Dank für diesen wunderbaren, wenn auch traurigen Artikel. Er wird vielen Lesern helfen.

    Liebe Grüße, Diana

  • #2

    Willi (Dienstag, 27 November 2018 06:59)

    Moin und danke für den schön geschriebenen Text. Du hast es gut getroffen mit Worten auch das Gefühl zu beschreiben. Ich hab das Procedere schon mehrmals durch und finde es jedes Mal furchtbar Entscheider über Leben und Tod zu sein - bin mir aber meiner Verantwortung bewusst das ich Sorge dafür zu tragen habe den mir nahestehenden Vierbeinern jegliche Qual zu ersparen. Schlimm war es jedes Mal - ob beim Isländer mit Kolik oder Mieze mit Nierenversagen. Jetzt steht mir das gleiche wieder bevor - der umgerechnet 90Jahre alte Schmuser hat einen Tumor und bekommt nun Hospizmässig seine letzten Tage angenehm gestaltet. Mittlerweile sehe ich das Ganze abgeklärter weil ich auch im Sommer meinen Pa auf dem Weg des Abschiednehmens begleiten musste. So ist das Leben. ... und Tumor ist ein Arschloch �

  • #3

    Ruth fischer (Samstag, 08 Dezember 2018 18:22)

    Hallo zusammen
    Ich stehe gerade vor der entscheidung einschlaefern oder natuerlich sterben lassen.mein kater stanly hat tumor im unterkiefer er ist 18 jahre und von oktober bis heute der tumor ist sehr schnell gewachsen .stanly liegt gerade im sterben ��wir haben alles soweit vorbereitet.sein herz ist sehr stark nur der koerper nicht mehr .wir werden ihn wohl auch erloesen muessen wenn er es nicht alleine schafft. Er hat keine schmerzen frisst und trinkt seit drei tagen nichts mehr liegt im bad auf seiner decke..scheiss tumor.lg ruth fischer

  • #4

    Daisy / Niederlande (Donnerstag, 13 Dezember 2018 07:22)

    Hallo,
    danke schön für den wunderschönen, tröstenden Text. Am 11.12.2018 musste ich meine geliebte Katze Luna einschläfern lassen. Ich habe dies selbst entschieden, ich wollte ihr das Leiden ersparen. Der Tierarzt kam nach Hause und und es lief alles für Luna friedlich ab.
    Luna war laut der Tiervermittlung 9 Jahre alt, aber ich denke das sie schon älter war als ich sie vor 7 Jahren aus Griechenland bekommen habe. Sie litt letztendlich an einem Lebertumor und bekam in den letzten 14 Tagen mehrere erbsengroße Tumore hinter den Ohren und am Hals. Dazu kam ein akutes Nierenversagen.
    Sie zog sich zurück, suchte geschützte Orte auf, frass nichts mehr und trank nur noch Unmengen an Wasser. Irgendwann war sie zu schwach auf Katzenklo zu gehen und ich fand sie in ihrem Urin liegend. Das muss für sie, die immer absolut reinlich war, der reinste Horror gewesen sein. Ihr Blick verriet es mir das sie sich dafür noch entschuldigen wollte. Einen Tag vor ihrer Einschläferung hatte sie sehr oft ganz klagende Töne von sich gegeben und verabschiedete sich von mir indem sie ihre Vorderbeine mir entgegenstreckte, ich sie hochnahm (sie weinte wieder wegen der Schmerzen) aber sie rieb ihren Kopf an mir und schnurrte noch einmal. Danach lag sie nur noch apathisch in ihrem Katzentransportkorb und ihr Blick verriet mir das ich für sie jetzt die Euthanasie wählen muss.
    Ich danke einer so klugen Katze die eine derartige Verbindung mit mir hatte und sie wird auf ewig in meinem Herzen sein. Es war eine Ehre für mich mit Luna zusammenleben zu dürfen.
    Wir, Luna im Herzen und ich, wünschen allen Katzenbesitzern die Stärke und Kraft die richtige Entscheidung für ihren Liebling zu treffen und sie, wenn es Zeit ist, von ihrem Leiden zu erlösen.
    LG Daisy

  • #5

    Micha (Dienstag, 15 Januar 2019 15:54)

    Wir mussten diesen Schritt gestern machen - um das Tier (Kater) nicht länger leiden zu lassen
    Bin noch traurig:-(

  • #6

    Beate (Dienstag, 22 Januar 2019 21:26)

    Wir haben es morgen vor uns, mit Libella (die wirklich liebste und schönste Katze der Welt), knapp 20 Jahre, kaputte Nieren. Wir sind untröstlich.

  • #7

    Werner (Donnerstag, 24 Januar 2019)

    Ich sitze in der Stube und sehe gerade meiner Katze beim Sterben zu. Leider bin ich komplett überfordert. Soll ich die Tierärztin anrufen oder den Sterbevorgang natürlich ablaufen lassen? Ich weiss es einfach nicht. Meine Susi, 17 1/2 Jahre, hat bereits die Phase erreicht, in der auch kein Wasser mehr getrunken wird. Sie liegt einfach apathisch da. Wenn ich sie streichle, schnurrt sie noch. Eine Entscheidung, die ich nie treffen wollte. Mein Hirn quillt über vor Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit (Suschen ist seit August 2001 Teil meines Lebens) und ich möchte sogern das Rad der Zeit zurückdrehen. Diese Katze hat mir jeden Tag, der sie bei uns sein durfte, verschönert. Ungezählte Glücksmomente habe ich ihr zu verdanken. Noch am 13. Januar schien die Welt in Ordnung, Susi hat kein verändertes Verhalten gezeigt und hat noch jedes unserer tagtäglichen gemeinsamen Rituale mitgemacht. Einen Tag später habe ich bemerkt, dass sie plötzlich stark abgemagert und ihr Fell zum ersten Mal in ihrem Leben nicht mehr schön war. Die Diagnose war niederschmetternd: Tumor am Bäuchlein. Wie schnell das alles gegangen ist! Wir sind total bestürzt in der Familie. Und jetzt sitze ich da und es zerreisst mich.

  • #8

    Angelika (Samstag, 02 Februar 2019 20:23)

    Mich zerreist es auch gerade, meinen geliebten Mauzi beim natürlichen Sterbeprozess zusehen zu müssen. Er ist jetzt 17 Jahre und 9 Monate alt, und hat Nierenversagen. Seit gestern zweifle ich , ob ich es richtig gemacht habe. Er liegt nur noch apathisch da, frisst und säuft nichts mehr. Ausserdem ist er viel zu schwach. Ich mache gerade einen Online-Basiskurs für Tierkommunikation. Deshalb wollte ich ihm auch das natürliche Sterben zugestehen. Aber, was ich jetzt erlebe, bricht mir das Herz und ich weiss nicht, ob ich es bereuen soll, ihn nicht doch noch eingeschläfert zu haben. Jetzt ist kein Tierarzt mehr zu erreichen.
    Die Tierkommentatorin bat mich nur darum stark zu sein. Niemals hätt ich mir diesen Sterbeprozess so lange und so schrecklich vorgestellt. Hoffentlich habe ich meinem geliebten Freund kein Unrecht getan. Damit muss ich jetzt klarkommen....

  • #9

    conny (Sonntag, 03 Februar 2019 17:28)

    das habe ich gerade hinter mir...meine sheila ist am 19.1.2019 bei mir zuhause mit 18 jahre gestorben....sie hatte cni stadion 3...dazu hohen blutdruck der zuletzt zur erblindung führte....zudem hatte sie eine herzklappenverdickung..wo sie zum schluss wasser in lunge und herz hatte...lt röngen.....ich sollte sie noch paar tage zum abschied nach hause nehmen ehe sie eingeschläfert worden wäre...bis zum schluss hat sie gefressen...am 17.1 um 10.30 kippte sie hinter mir auf ihr lieblingsplatz um...schnappte nach luft...der moment war nicht schön...1 minute später ist sie über die regenbogenbrücke gegangen...letztendl.ist sie zuhause bei mir gestorben....hatte schon gehört das einschläfern bei tiere auch nicht ganz ohne sind....jedenfalls denke ich jeden tag an ihr und vermisse sie....bei fb unter conny weissnet habe ich ein album mit 18 jahre katzenleben reingestellt...zur erinnerung an die ganzen schönen jahre....danke meine maus...RIP

  • #10

    Volker Olczewski (Sonntag, 03 Februar 2019 20:58)

    Es ist soweit Paula wird gehen binnen 2 Wochen hat sich ein Tumor an ihrem Kopf entwickelt leider bösartig. Morgen ist dieser verdammte Termin, seit 3Tagen hat sich die Maus dem Futter verweigert, liegt auf ihrem Kuschelplatz auf dem Sofa und es scheint so zu sein das auch sie Abschied nimmt. Ich bin so unsagbar traurig kann mir nicht vorstellen ohne die kleine Maus zu sein die mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Und mit gerade mal 13Jahren viel zu früh dieser verdammte Krebs. Doch zur Verantwortung für ein Wesen das für mich soviel mehr bedeutet als ein Haustier gehört auch Sie gehen zu lassen. Und auch wenn Paula geht werden wir immer miteinander verbunden sein.

  • #11

    Alex (Donnerstag, 28 Februar 2019 19:20)

    Unser Kati-Kätzchen ist heute Mittag nach einem erfüllten 20jährigen Leben von uns gegangen. Sie war seit einigen Jahren Schilddrüsenkrank und hatte als Folge mehrere Schlaganfälle. Bis auf die letzten Wochen ging es ihr immer gut. Sie ist dann zusehends dünner geworden und hat viel geschlafen, aber ihre Leckerlis hat sie immer noch eingefordert. Ich weiss, jeder sagt das, aber sie war die tollste und hübscheste Katze der Welt für uns. Ich bin dankbar, zu ihren Menschen gehört zu haben und wir werden sie niemals vergessen! Rest in peace kleiner Katzenschatz

  • #12

    Nicole (Sonntag, 03 März 2019 09:20)

    Ich weine gerade während ich die Kommentare lese. Meine über alles geliebte Booba liegt mit 17 Jahren im Sterben. Sie frisst noch ein bischen, trinkt noch und schnurrt auch noch, wenn ich sie streichele. Sie hat eine chronische Nierenerkrankung im letzten Stadium (Kreatinin bei fast 8) und der Arzt hat sie bereits aufgegeben. Vor einer Woche bekam ich die Diagnose und jetzt warten wir. Ich verbringe jeden Tag viel Zeit mit ihr und wir verabschieden uns. Wir spüren das beide, es tut sehr weh. Sie hat mich durch so vieles im Leben begleitet und kannte noch meinen Vater, der vor 8 Jahren starb. Ich bin untröstlich, ich wünsche mir sie schläft einfach ein, aber wahrscheinlich muß ich den Gang zum Arzt und zur Einschläferung machen. Ich liebe sie so, es bricht mir das Herz.

  • #13

    Inge ( Sonntag, 03. März 2019 12.00) (Sonntag, 03 März 2019 12:21)

    Ich lese die Kommentare, bin dankbar für den Artikel und weine. Ich habe alles versucht seit der Terarzt meinen Heinzipauz (11 Jahre) mit akutem Nierenversagen (keine Ahnung durch was,,,ist Hauskaterchen, nichts hatte sich verändert; hatte im Dezember ähnliche Anzeichen, aber Blut und Nierenwerte waren o.k., nur eine leichte Entzündung wurde erkannt. Der Tierarzt sagte damals lachend, der Kater sei wehleidig. Das hätte mich alarmieren sollen. Nun ist es zu spät.
    Ich habe subcutane Infusionen gemacht und SUC im Internet besorgt, da wurde es etwas besser, aber heute liegt er nur noch, gestern schwer gelaufen, sich eingepieselt, heute hat er krampfartige Zuckungen...; ich bleibe bei ihm und wenn er bis morgen nicht gegangen ist, werde ich wohl doch zum Tierarzt den schweren Gang gehen müssen.
    Ich habe erst vor 1 1/2 Jahren meine 18 Jahre alte Piroschka daheim begleitet,,,es war schwer, aber bis auf den letzten Atemzug friedlich. Sie war altersschwach und ist vom Schrank gefallen, dabei muss sich die Lunge verletzt haben, sie atmete immer schwächer, keuchte und verstarb, ehe ich zum Tierarzt fahren konnte. Und jetzt also mein Heinzi...ich kann es kaum fassen!! Er ist doch erst 11. Vor zwei Wochen war er noch mit seiner Freundin durch die Wohnung getobt. Lieber Gott, lass es schnell gehen und ihn einfach davon schlafen!
    So herrlich das Leben mit so vielen Tieren ist (6 Katzen, 3 Hunde, einige Vögel) so schmerzhaft ist der Abschied und die Frage: Wie mache ich es richtig? Was dient wirklich dem Tier?
    Ich wünsche euch allen eine gute Zeit der Trauer! Wer gläubig ist weiß, dass wir unsere Lieben wiedersehen. Sie gehen uns voran über den Regenbogen.

  • #14

    Conny (Sonntag, 03 März 2019 23:24)

    sitze auch gerade im Wohnzimmer und schaue zu wie mein geliebter Kater Barney immer schwächer wird.
    Er frisst seit Tagen nichts mehr und trinken tut er seit heute nicht mehr.
    Ich weiss vom Tierarzt das er eine Niereninsuffizienz hat, die sich drastisch verschlechtert hat. Barney kam vor vier Jahren als Streuner zu uns. Er war total ängstlich, abgemagert und krank. Mit wachsendem Vertrauen wurde er zu einem richtigen Schmuser, der uns ganz klar zeigte das wir seine Familie sind, so wie auch er zu unserer Familie gehört.
    Es ist traurig und schwer ihn so zu sehen, aber er hat es mir heute morgen ganz deutlich gezeigt dass es für ihn Zeit ist über den Regenbogen zu gehen. Ich wünsche mir für ihn dass er einschläft und ich morgen nicht vor die Entscheidung gestellt werde, rufe ich den Tierarzt damit er ihn hilft zu gehen oder nicht.
    Ich werde in Liebe an Barney denken und bin dankbar für all die schönen Momente die ich/wir mit ihm erleben durften.
    Mach es gut mein kleiner Kater und ich weis wir sehen uns wieder.

  • #15

    Bella (Freitag, 22 März 2019 07:33)

    Wir mussten am 7. Januar unsren geliebten Kater einschläfern lassen, das war eine der schlimmsten Entscheidungen die ich bislang treffen musste!!!! Es fing damit an ,dass Rocky so hieß mein Liebling anfing mit dem Hinterlauf zu hinken und anfing die Nahrung zu verweigerten. Ich wollte natürlich sofort zum meinem langjährigem Tierarzt da ich am nächsten Tag selbst eine Kopfop hatte. Leider hatte er keinen Termin mehr frei, also gingen wir zu einem anderen Arzt, der feststellte dass Rockys Nierenwerte sehr schlecht sind 8,0 . Rocky bekam von nun an täglich Infusionen. Da zwischen Weihnachten und Neujahr selten ein Tierarzt erreichbar war ließ ich mir vom Tierarzt zeigen wie man die Infusionen legt , da es mir wichtig war, dass er sie täglich bekommt um zu sehen ob sich die Nierenwerte verbessern! Nach einer Woche kontrollierten wir die Werte erneut, sie stiegen auf 11,9!! Rocky wurde immer schwächer er fing an zu stolpern, gefressen hatte er bis dahin schon 2 Wochen nichts mehr, sobald er Futter sah versteckte er sich im hintersten Eck, anfangs ließ er sich noch Wasser mit einer Spritze einflößen was er dann aber auch verweigerte! Rocky zog sich zurück und hat sein Versteck nur noch zum Spucken verlassen! Als er dich dann nur noch übergeben musste und auch starken Durchfall bekam, machten wir uns auf den Weg zum Tierarzt drehten jedoch wieder um, denn er sah mich mit großen fragenden Augen an und ich konnte es nicht. Tagsdrauf bereute ich meine Entscheidung sehr, es war Samstag und Rocky ging es sehr schlecht, er urinierte sich ein , spuckte ohne Ende und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten kippte ständig um! Montags beschloss ich es wird kein Tag länger gewartet, also legte ich ihn in sein Körbchen stellte ihn in den Gang, weil ich zuerst das Auto warm werden lassen wollte,da Rocky auch Untertemperatur hatte 36,4. Plötzlich hörte ich einen fürchterlichen Schrei von Rocky, dachte Wunder was passiert ist, aber er schaute mich nur mit seinen großen fragenden Augen an!! Es sah so aus als wusste er was auf ihn zukommt, er wollte nicht weg von uns!!! Wir fuhren dennoch zum Tierarzt ( Tierarzt kam nicht ins Haus, hatte ihn gefragt) Vor der Arztpraxis stieß Rocky noch 2mal diese herzzerreißende Schreie aus . Am liebsten wäre ich wieder weggefahren,aber das hätte Rockys Leid nur verlängert und das wollte ich nicht, hatte eh schon zu lange gewartet, aber wie heißt es so schön " die Hoffnung stirbt zuletzt" aber da war keine Hoffnung auf Besserung mehr! Im Wartezimmer war Rocky dann ganz ruhig er wollte seinen Kopf meine Hand legen. Als es dann soweit war ließ er sich auch von mir beruhigen wie immer beim Tierarzt mit den Worten " alles gut mein Baby" er vertraute mir blind und ich habe sein Vertauen so missbraucht und ließ ihn töten!! Das belastet mich sehr!!! Mein Verstand sagt mir dass es das einzig richtige war, aber mein Herz blutet! Ich rede auch täglich mit ihm, er liegt in unserem Garten,die ganze Familie hat sich von Rocky verabschiedet! Er hatte ein sehr schönes Leben bei uns, er wurde 15 Jahre alt! Er fehlt total, im ganzen Haus, in unserem Leben. Vielleicht hilft es etwas, dass ich es nieder geschrieben habe, Rocky war ein tolles treues, sauberes und sehr liebenswertes Tier und wir vermissen ihn schmerzlicher!!!

  • #16

    zecky (Freitag, 29 März 2019 00:39)

    Die richtige Entscheidung zu treffen ist sehr schwer. Ich sehe meiner 18 Jahre alten geliebten Hui seit zwei Monaten beim Sterben zu. Ich habe sie aus einem Hinterhof in Berlin vorm Verhungern und ewigen Gebären gerettet. Vor zwei Monaten kam bei einer Blutentnahme heraus, dass sie erhöhte Nierenwerte hat. Ich habe es bereut überhaupt noch einmal eine Blutentnahme vornehmen zu lassen. Es hat 20 Minuten gedauert, sie hat sich völlig verkrampft, es kam kaum Blut. Sie baut seit einem Jahr ständig ab..... wenn ich sie im Korb im Auto habe maunzt sie so tief, dass es in der Seele weh tut.
    Also muss ich sie begleiten und das aushalten. Denn sie will nicht zum Tierarzt.
    Es tut sehr weh und geht richtig unter die Haut. Ich hoffe, dass ich das selbst aushalte.....denn der Tod ist glaube ich meist nur für die Begleiter schwierig. Ich wünsche es mir und meiner geliebten Katze, dass ich es schaffe das durchzustehen und es als einen natürlichen Prozess zu akzeptieren. Ich hoffe, dass ich sie verstehe, dass ich ihre Mitteilungen verstehen werde wenn es soweit ist.

  • #17

    Bella (Sonntag, 31 März 2019 17:08)

    Hallo zecky wie geht es dir und deiner Katze....hat sie es geschafft??? Ja es ist sehr schwer die richtige Entscheidung zu treffen ..fühle mich immernoch scheisse...höre rocky sogar "rufen"...ich wünsche euch beiden sehr viel Kraft!!!

  • #18

    Sabine (Mittwoch, 03 April 2019 08:11)

    Hallo zusammen, ja ich habe das auch beobachtet, aber es war nicht begleitet von einer Krankheit, im nachhinein war dieses Zurückziehen sehr schleichend, über vier Wochen, viel schlafen, normal essen, im Kästchen war es auch ok, aber immer wieder ganz gezielt ein Platz Schlafzimmer vor dem Fenster, nur geschlafen, wenig Aktivität, das hat zunächst den Eindruck erweckt, es ist der Winterblues, dennoch habe ich in ihrem Blick gesehen, irgendetwas stimmt nicht. Ich habe sie gewähren lassen, bis sie am 6.1. die Probleme mit der Blase bekam, kein Absatz, Behandlung war zwar erfolgreich, aber die Blase an sich hatte nichts, der TA sagte mir, das Organ ist ok, Befund auch keine Steine, dann hat das Schicksal sich genommen was es mir geschenkt hat, eine zweite Darmlähmung... Da wußte und bestätigte sich mein Gefühl, welches ich vier Wochen lang gehabt habe. Die Ironie, 14 Tage vorher bekam sie hervorragende Werte im Nierencheck, das war ein Tag vor Weihnachten. Nach Absprache am 10.1. habe ich meine kleine gehen lassen, Prognose der Behandlung wäre gewesen, entweder stirbt sie an der Darmlähmung/genetisch bedingt oder an der Behandlung, da es nur ein Medikament gibt, mit dem so etwas behandelt werden kann. Leider ist sie nur 7 Jahre geworden. Aber die 5,5 Jahre bei mir leben in mir, in einem ganz eigenen Raum, wenn ich traurig bin, dann bin ich es, das hilft.. Liebe Grüße Sabine

  • #19

    Anke (Donnerstag, 04 April 2019 12:17)

    Ich bin gerade zufällig auf diese Seite gestoßen und ja, ein kleines bisschen hilft es.
    Heute Nachmittag wird der Tierarzt kommen und Löwi wird gehen. Vor 12 Jahren haben wir ihn halbttot im Vorgarten gefunden, völlig verwahrlost mit FIV+.
    Mit den Worten meines Partners „Wat is dat?“ -„Der wohnt jetzt hier!“ ist Löwi eingezogen und hat sich als der bekloppteste kleine Kater den man sich vorstellen kann entpuppt.
    Doppelt gesicherter Weihnachtsbaumschmuck, eiserne Hartnäckigkeit im Bezug auf alles was man irgendwo herunterwerfen kann, immer Lust auf spielen, immer Lust auf schmusen. Heimlich vermute ich, dass er irgendwelche Mentalo-Fähigkeiten hat und uns gezielt mit Nasenküsschen manipuliert hat.
    Ach ja- ROT. Natürlich mit zuckersüßen kleinen Handschuhen und mehr als einmal war ich froh, dass er nicht auch noch Daumen hat.
    Mein Freund ist der Meinung, dass er entweder von irgendwelchen Aliens abgesetzt wurde oder er eine NASA-Spezialkonstruktion sei...Gekommen um zu nerven.
    Aber auch um sich mit lautem Schnurren nachts auf‘s Gesicht zu legen, die Pfötchen auszustrecken und so viel Liebe zu geben.
    So lange es ihm gut ging, war er der fröhlichste, unverschämteste, liebste, lebendigste, angstfreieste kleine Kerl.
    Letztes Jahr ging es dann los, immer schneller kamen die Einschläge.
    Schritt für Schritt wurde er weniger, manchmal blieben wir etwas länger auf einem Level, aber dann kam etwas neues.
    Mit jedem Mal hat er sich auch ein Stückchen von uns entfernt. Und jetzt haben wir den Kampf verloren.
    Ein Schnupfen, ein verdammter Schnupfen....
    Ich weiß- wir haben alles getan, er hat alles gegeben. Manchmal habe ich das Gefühl gehabt, er lebt schneller als andere weil er weniger Zeit hat.
    Löwi hat aufgegeben, wir warten jetzt mit ihm. Er hat keine Schmerzen und er ist nicht allein.

    Danke das ich das hier posten darf. Es hilft mir etwas, zu akzeptieren, dass das jetzt so sein soll und wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Rational alles klar, wenn nur das Herz nicht wäre.
    Tschüss kleines Löwi. Ich liebe dich so sehr.

  • #20

    Gerlinde (Donnerstag, 04 April 2019 17:57)

    Ich habe alle Berichte gelesen. Es gibt Trost und auch wieder nicht. Unsere Sissi hat seit 4 Jahren chronische Bauchspreicheldrüsentzündung und ist in der Zeit von 3 kg auf jetzt 2,1 kg abgemagert. Es gab immer wieder Durchhänger die mit Kortison oder auch ein paarmal mit Klinikaufenthalten wieder einigermaßen aufgefangen wurden. Letzter Klinikaufenthalt vor drei Wochen, Infusionen legen ist blöd, da die Venen kaputt sind und sie dicke Pfoten bekommt. Die letzten Tage hat sie kontinuierlich abgenommen, gestern und heute Wasser gespuckt (wahrscheinlich zu viel Magensäure aber Medik. geben ist schwierig) jetzt frisst sie wieder ein wenig. Spritze gegen Übelkeit würde für ein oder zwei Tage weiterhelfen. Aber wohin spritzen sie ist so dünn. Wahrscheinlich hat sie auch schmerzen. Heute mit TA telefoniert, da er ins Haus kommen soll wenn es soweit ist, evtl. morgen. Was mach ich wenn sie jetzt wieder frisst? Wo ist die Grenze? Ich musste schon 3 Katzen gehen lassen (wegen Nieren, Tumor, Überfahren).

  • #21

    Nadine (Donnerstag, 04 April 2019 20:59)

    Noch nie in meinem Leben musste ich so eine schwere Entscheidung treffen. Meine wundervolle Katzendame Samba musste ich heute gehen lassen. Ich bekam sie als ich 12 war und sie begleitete uns nun 18 Jahre lang. So viele schöne Errinnerungen.
    Als mir die Tierärtzin alles genau erklärte war mir sofort klar,nein auf keinen fall möchte ich sie noch leiden lassen, so entschied ich mich. Ich blieb an ihrer Seite, sie schnurrte und presste ihren körper an mich, in meinen Armen auf meinem Schoss lag sie und gab ihr all meine Liebe mit auf ihren letzten Weg. Es ging so schnell und die Ärztin teilte mit, dass ihr Leiden ein Ende gefunden hatte. Ich jielt sie noch eine weile und dann verabschiedete ich mich und liess sie gehen. Zu Hause quälten mich die Gedanken, ach war dies wirklich richtig. Aber nachdem ich nun all diese Berichte gelesen habe, bin ich froh, dass sie nicht leiden musste und ich bei ihr sein konnte<3

    Euch allen ganz viel kraft!

  • #22

    Higgy (Donnerstag, 04 April 2019 21:37)

    Hallo....Unser Kater ist 16 Jahre alt. Bei ihm wurde eine nicht mehr heilbar Niereninsuffiziens festgestellt. Seit drei Tagen isst und trinkt er nicht mehr. Den Kontakt zu uns meidet er bis auf ein paar Ausnahmen. Ich war oder bin eigentlich entschlossen seinem Leid ein Ende zu bereiten. Dank der vielen Kommentare überlege ich ob wir ihn nicht auf dem natürlichen weg sterben lassen sollten. Aber wo ist die Grenze? Wann weiss ich das das Tier leidet? Ich bin total ratlos. Als wir jetzt nach Hause kamen konnten wir ihn nirgends finden. Ich würde mir für ihn wünschen das er ganz friedlich einschläft. Er ist schon total abgemagert, schnurrt ganz komisch und nimmt uns eigentlich nicht mehr richtig wahr. Meiner kleinen Tochter bricht es das Herz....Sie ist mit ihm gross geworden. Ich versuche ihr zu erklären das die Zeit nun gekommen ist wo wir loslassen müssen. Das ist nicht einfach. Allen denen das gleiche Leid erfahren wünsche ich ganz viel Kraft.

  • #23

    Müller Martina (Freitag, 05 April 2019 20:59)

    Hallo, ich habe meinen geliebten calimero einschläfern lassen. Er wäre im August 20 Jahre alt geworden. Schon als junges Tier litt er an struvitsteinen, die Nierenprobleme mit sich brachten.Jetzt zum Ende hin hatte er einen richtig verzweifelten und traurigen Blick....fast flehend
    Er zog sich von mir, meinem Freund und unserem anderen Kater zurück....saö immer alleine im kalten Raum :(( mein anderer jüngerer Kater fing an ihn zu mobben...rannte ihn um, versagte ihn teilweise sogar. Mein kleiner Opi wurde unsauber und zum Schluß hatte er starke Probleme mit seiner Motorik, zudem war er sehr schwach wog nur noch 2Kg. Ich entschied mich ihn zu erlösen und werde ihn nie vergessen. Lg und schon das Du hier ein paar Tips gibst. Ich bin der Meinung das viele Katzen-halter aus Egoismus ihr Tier nicht gehen lassen, dabei ist etwas wunderbarste einfach so problemlos einzuschlafen....friedlich! Für Menschen die am lebensmüde sind oder sterbenskrsnk wünschen sich Euthanasie.....Martina

  • #24

    Maria Andersen (Freitag, 12 April 2019 16:44)

    Heute um 15:15 starb mein Miro, die Diagnose Lebertumor bekam ich am 20.Februar, ich habe Miro damals in der Praxis nicht einschläfern lassen, weil ich das persönlich nicht überstanden hätte.
    Nun, heute starb er auf meinem Schoss, in meinem Arm. Er wäre im Mai 13 geworden. Euthanasie für Tiere sollte erweitert werden mit einem Einschlafmittel in Tropfenform bis 20 kg, damit Leute die nicht gleich euthanasieren wollen, ihren Liebling daheim versorgen, wenn er nicht mehr leben kann .....

  • #25

    Susanne Löffler (Montag, 15 April 2019 17:02)

    Am 11.4 habe ich meinen Fritz zuhause einschläfern lassen. Er hat 4 Tage nichts gefressen und nur schlecht getrunken, habe noch bei der TA 2x Depotspritze etc machen lassen. Er ist mit einem starken Katzenbuckel vorwärts " gestolpert", wollte ihn nicht weiter quälen. Aber die Vorwürfe bleiben.....doch noch ein paar Tage hoffen und bangen? Oder in Würde, gehen lassen?

  • #26

    Susanne Löffler (Montag, 15 April 2019 17:05)

    Ich vergaß, Fritz war 20 Jahre alt....

  • #27

    Alexandra (Mittwoch, 17 April 2019 10:08)

    Liebe Katja

    Deine Zeilen helfen mir ein Stück weiter...
    Gestern musste ich meinen gerade erst 1 jährigen Kater einschläfern und ich mache mir heute schon solche Vorwürfe.
    Vor ca.1Woche hat alles begonnen ,ich entdeckte eine kleine Wunde an der Seite ,war nicht entzündet als ob er irgendwo unterwegs hängen geblieben wäre.Ich weiss nicht genau ob dass schon vor 2 Wochen war jedenfalls fiel mir erstmalig vor einer Woche auf dass er nicht wie sonst im Bett bei meiner Mutter schlief sondern auf der Couch,am nächsten Tag lähmte er dann plötzlich an der rechten Vorderpforte,dachte sofort dass is vom Kratzer und bin gleich zum Tieratzt,beim Tierarzt lief er normal ,hatte ein bisschen Temperatur,sie gab mir ein Schmerzmittel mit,am nächsten Tag wurde es schlechter,er lähmte zwar nicht mehr aber er wurde immer mehr apathisch,ich suchte einen anderen Tierarzt,dieser spritze Antibiotika und Schmerzmittel, es ging im dann besser einen Tag,hat gefressen und getrunken,dann fiel mir aber auf dass er nicht aufs Klo geht,am Abend wieder zunehmend schlecht, wieder zum Tierarzt,sagte ich will ein Röntgen und Blutbild,dieser sagte ist kein Notfall weil es schon Abend war ,gab wieder ein Schmerzmittel,nächster Tag wieder schlechter ich wieder hin,endlich würde ein Röntgen und Blutbild gemacht...
    SCHOCK AM RÜCKENMARK IRGENDEINE VERLETZUNG, NIERENWERTE EXTREM HOCH,STUHL UND HARN KANN NICHT MEHR ABGESTZT WERDEN,sie rief angeblich noch einen Spezialisten an der sagte operieren geht nicht würde die Narkose nicht überleben und einschläfern wäre das beste,aber als ich dann dort war sah mich mein Kater so glücklich an mich zu sehen dass ich ihm wieder mitnahm,sie gab ihm was für die Schmerzen und nochmal Antibiotika, zuhause dann hat er zuerst geschlafen und war dann aufeinmal wieder munterer,wollte raus und hat auch ein bisschen mit mir gespielt und gejagt,fressen wollte er noch immer nichts,versuchte aufs Klo zu gehen aber es kam nichts,am späten Nachmittag dann wieder zunehmend apathisch ,jetzt dürfte ich ihm auch nicht mehr streicheln er ging immer gleich ein paar Schritt weg von mir und positionierte sich im vierfüssler Stand starr am Boden, reagierte kaum ,für mich war es dass er Grösse schmerzen hatte denke ich,es war Abend und ich dachte bevor er sich quälen muss ,Ruf ich den TA,dieser schläferte ihn dann ein.Sorry dieser ungemeine lange Text aber ich bin so verzweifelt war mein erstes Tier hätte nie gedacht dass es mir und meiner Mutter so nahe geht aber er war unser ein und alles,und jetzt mache ich mir Vorfürfe ob ich zu früh entschieden habe ,er war noch so verdankt jung,und ein so energiegeladener Kater

  • #28

    Bella (Donnerstag, 18 April 2019 18:24)

    Ich habe unsren Rocky am 7.1.19 einschläfern lassen müssen . Noch immer stell ich mir dieselben Fragen täglich.....war es das Richtige...hätte ich noch warten sollen?? Fühle mich schuldig meinem geliebten Rocky das Leben genommen zu haben!!!!..Ich bitte ihn täglich um Verzeihung..hört sich komisch an ich weiß, aber das belastet mich sehr..Mein Verstand sagt mir dass es das einzig richtige war ...Es ist schwer wenn man nach so langer Zeit .....15 Jahre war er bei uns ...einen so treuen Begleiter verlieren muss!!! Ich schaue mir täglich die letzten Videos von ihm an ,die mir zeigen dass jeder andere Weg der falsche gewesen wäre!!!... Ich mein schlechtes Gewissen erleichtern kann..ich denke auch das wird noch ne ganze Zeit dauern bis man damit klar kommt!! Ich vermisse ihn vorm Haus im Haus ..denn wenn niemand da war mein Rocky ..war immer bei mir...er fehlt einfach überall...Ruhe in Frieden mein Baby� Ich wünschen allen die dieselbe Bürde zu tragen haben viel Kraft!