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Wenn Katzen sich nicht mehr verstehen

Zoff kommt in den besten Familien vor - auch bei Katzen. Nur was ist, wenn dieser Streit ausartet und sich kein Katzenfrieden mehr einstellen will?

Zwei Katzen auf Anrichte, eine Katze im Hintergrund
Katzenfreundschaft

Pixie und Wickie, im Hintergrund Murphy

Vom Freund zum Feind

Pixie und Wickie waren ein Herz und eine Seele - bis plötzlich eines Tages nichts mehr so war wie vorher: Der rote Kater Wickie fauchte  Pixie, die hübsch getigerte Kätzin,  immer an, sobald sich diese ihm näherte und wollte ihr damit verständlich machen: Lass mich in Ruhe, geh auf Abstand! Die freche Pixie dachte gar nicht daran, sondern jagte den immer ängstlicheren Kater unters Bett oder auf den Kratzbaum. Die eine drohte mit starrem Blick, der ander fauchte und versteckte sich. Was war geschehen? Warum verstehen sich die Katzen nicht mehr?

Die Wahrheit: Wir wissen es nicht. Irgendetwas musste vorgefallen sein, dass Wickie so erschreckte (ein vorbeifahrender LKW, ein heruntergefallenes Buch...?), dass er seine Erregung, seine Aufregung auf Pixie umrichtete, die wahrscheinlich nichtsahnend neben ihm lag und plötzlich, aus heiterem Himmel, von ihrem besten Freund Wickie attackiert wurde. Verständlich, dass sie dem eigentlich sehr sanften roten Kater von diesem Zeitpunkt an misstraute. Wickie wiederum, der die Aufregung um den LKW, das Buch oder was auch immer, schon längst ad acta gelegt hatte, wurde nun seinerseits von seiner Freundin - für ihn unverständlich - bedroht und gejagt. Ein Teufelskreis.

Was tun, wenn sich Katzen nicht mehr vertragen? Hilfe muss her!

Die besorgte Katzenhalterin kontaktierte mich daraufhin, weil sie sich keinen Rat mehr wusste und gemeinsam versuchten wir, die Freundschaft der beiden wieder herzustellen.

Katzen durch Gittertür getrennt

 

 

Dazu war es nötig, Pixie und Wickie vorübergehend räumlich voneinander zu trennen und zwar mit Hilfe einer Gittertür. Die Reviere wurden mehrmals am Tag getauscht, mit beiden wurde vor der Gittertür geschmust und gespielt, auch Leckerchen gab es. Damit sollte der jeweils andere mit etwas Positivem in Verbindung gebracht werden, nach dem Motto: Boah, wenn du da bist, gibt's immer was Tolles! So sollte das Vertrauen langsam wieder aufgebaut werden. Es gab Fortschritte und Rückschläge - Pixie sehnte sich schon sehr bald wieder nach Schmusen mit ihrem Kumpel, Wickie blieb längere Zeit misstrauisch.

Die Dosis steckten ihre ganze Energie und Geduld in diese erneute Zusammenführung und nach einigen Wochen war die Gittertür nicht mehr nötig.

(Update April 19: Mittlerweile lasse ich die Tierhalter mit den Katzen an der Gittertür auch Clickerübungen machen, was die Trainigszeit deutlich verkürzen kann.)

Rückzugsorte für gestresste Katzen schaffen

 

 

Damit gerade Wickie immer einen Rückzugsort erreichen konnte, an dem er vor der manchmal auf Krawall gebürsteten Pixie seine Ruhe und damit seine Sicherheit wiederfand, wurden Liegeflächen in luftiger Höhe angeboten. Das half  und wird auch heute noch sehr gerne genutzt - Katzen lieben eben die 3. Dimension!

Freunde für's Leben

Katzen liegen eng beieinander
Schmusen ist toll!

Ende gut - alles gut: Wenn die Katzen sich wieder vertragen

Schon seit einiger Zeit sind Kätzin und Kater wieder die dicksten Freunde, dieses Mal hoffentlich ein Leben lang.

 

Ende gut, alles gut - zumindest in diesem Fall. Wichtig bei einer solchen "umgerichteten Aggression" ist die sofortige (vorübergehende) räumliche Trennung der Tiere, damit beide zur Ruhe kommen können. Oft regelt sich das Problem dann wieder von alleine. Kommt es dagegen nicht zu einer Besserung, sondern eskaliert das Ganze, wenden Sie sich möglichst zeitnah an mich. Je früher Sie mit dem Training beginnen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines glücklichen Ausgangs. Andernfalls besteht die Gefahr des Mobbings.

 

Ach ja: Der dritte im Bunde, der Kater Murphy, blieb von dem "Gezicke" verschont und diente ganz gerne mal als Friedensstifter :)


kämpfende Katzen

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Eine Kundenmeinung

Holly inspiziert
Holly inspiziert

Wir haben vor gut einem Jahr eine sehr misstrauische, ausgehungerte Straßenkatze mit Namen Holly bei uns aufgenommen. Da sie nicht gechipt war und wir ihren Besitzer auch nicht ausfindig machen konnten, ließen wir sie kastrieren, und gaben ihr ein Zimmer in unserem Haus. Zu diesem Zeitpunkt ließ sich Holly  weder anfassen noch durften mein Mann, unsere Schäferhündin Joy und unser Kater Mogli in ihre Nähe kommen.  Es gelang uns einfach nicht, Holly in unseren Haushalt zu integrieren. Mir war klar, dass wir an diesem Punkt eine Katzenpsychologin brauchen und haben Gott sei Dank Frau Henopp gefunden.

 

Frau Henopp machte bei uns einen Hausbesuch, hat beide Katzen, Hund und uns Menschen super ananlysiert und uns dann sehr gute umsetzbare Lösungsvorschläge unterbreitet; in den nächsten Wochen standen wir per Video, Telefon und Email in ständigem Kontakt.

  Frau Henopp bietet verschiedene Leistungspakete an, bei deren Auswahl sie sehr gut berät. Ihr Preis- Leistungsverhältnis ist absolut stimmig. Wir sind heute, Dank der großartigen Hilfe von Frau Henopp soweit, dass beide Katzen sich, incl. Hund frei, im Haus und im Garten bewegen können. Holly lässt sich mittlerweile von meinem Mann streicheln, spielt endlich und entwickelt sich jeden Tag mehr zu einer ganz zutraulichen Hauskatze. Ohne Frau Henopp wüßte ich ehrlich nicht wie Hollys Geschichte weiter gegangen wäre. (Steffi Kempf)

 


Über die Autorin:

Mein Name ist Katja Henopp und ich bin Katzenpsychologin, Tierheilpraktikerin und Kursleiterin.

Ich helfe dir dabei, deine Katzen besser zu verstehen und individuelle Lösungen für die Verhaltensprobleme deiner Katze zu finden.

 

Deine Katzen verstehen sich nicht (mehr)?

Dann helfe ich dir gerne dabei, Stress bei deinen Katzen abzubauen und eine passende, individuelle Lösung zu finden, damit wieder Harmonie in der Katzengruppe herrscht.


zwei katzen auf einer fensterbank

 

 

Ich kann nur jedem, der vielleicht nur

 

Fragen, vielleicht aber auch schon

 

Probleme oder sogar richtige

 

Schwierigkeiten im Zusammenleben

 

seiner Katzen hat, Katja ans Herz legen!

 

(Karin Vogel; im Bild ihre Katzen Merle

 

und Becky)

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Petra Reisky (Dienstag, 17 Oktober 2017 18:33)

    Vielen Dank nochmals für die tolle Beratung und Hilfe ❤️�

  • #2

    Juliane (Donnerstag, 26 Oktober 2017 23:20)

    Ich bin erstaunt, wie super ihr das wieder hinbekommen habt und vor allem: euch und die Katzen nicht aufgegeben. Viele hätten sowas sicher anders gelöst und aufgegeben. Ein super Vorbild für alle Katzenhalter <3 Auf das ihr für immer Freunde bleibt.

  • #3

    Tina (Mittwoch, 27 März 2019 20:08)

    hallo, wir waren heute mit unseren beiden katzen gemeinsam beim friseur. danach in der gemeinsamen box nach hause und dann ging es los. brummen knurren und prügeln . ich verstehe die welt nicht mehr. hsben sie einen tip?

  • #4

    Urban (Dienstag, 09 April 2019 08:07)

    Hallo. Unsere 2 Geschwisterkatzen, fast 4 Jahre sibd in der Küche neutral gegenüber. Ansonsten gehen sie sich auch aus den Weg. Mal scheuchen sie sich gegenseitig durch das ganz Haus. Wenn es der einen zu viel wird, faucht sie ihre Schwester an. Die eine war von Anfang an immer ängstlich . Das ist sie heuze noch. Uns gegenüber nicht. Bevor die Kastration erfolgte, lagen sie sogar gemeinsam auf dem Kratzbaun oder im Bett. Leider jetzt nicht mehr.
    Was könnte ich tun, damit es wieder so wird?
    Vielen Dank
    H.Urban