Schlechte Ratschläge gibt es umsonst!

Bereitet einem besorgten Katzenhalter oder auch einer Katzenhalterin der Stubentiger arges Kopfzerbrechen, weil er sich gar nicht so verhält, wie er oder sie es gerne hätte, dann reagiert er oder sie in der Regel so:

Da frag ich doch mal meinen Freunde/meine Freundin/Nachbarin/meinen Bruder/Vater/Onkel oder meine Friseurin!

Heraus kommt dies:

Fünf verschiedene Meinungen von fünf verschiedenen, besorgten Menschen, die es nur gut meinen, sich wahnsinnig gut auskennen, weil sie selber schon sooo lange Katzen besitzen, ihnen dieses Problem aber noch niieee untergekommen ist.

 

Das bringt also nichts.

 

Klar, dann gibt es ja noch das Internet, das auf alles eine (richtige!?) Antwort gibt!

Der oder die besorgte Dosenöffner/in beginnt nun, das Internet nach Katzenforen, Katzenblogs u.ä. zu durchforsten, die völlig kostenfrei und wiederum sehr wohlmeinend Tipps erteilen. Nur leider geschieht hier das Gleiche wie oben beschrieben: Nach spätestens 2 Stunden schwirrt dem ratlosen Katzenhalter der Kopf von so vielen unterschiedlichen, sich widersprechenden Ansichten:

Harnmarkieren bedeutet also, mein Kater

  • meldet Besitzansprüche an!?
  • ist dominant!?
  • ist total unsicher!?
  • ist krank!?
  • protestiert!?
  • fühlt sich unwohl!?

Wenn meine Katze in die Sporttasche pinkelt, heißt das

  • sie findet den Schweißgeruch toll!?
  • sie findet den Schweißgeruch eklig!?
  • sie will nicht, dass ich zum Sport gehe!?
  • sie sagt mir damit, dass ihr irgendwas nicht passt!?
  • das Katzenklo ist mal wieder dreckig!?

Plötzlich verstehen sich meine beiden Katzen nicht mehr. Es gibt Geschrei, Gefauche und Kämpfchen. Wie reagiere ich am besten?

  • Das Ganze ignorieren. Katzen regeln das unter sich!
  • Laut in die Hände klatschen und rufen; auf jeden Fall dazwischengehen.
  • Die beiden Streithähne werden erst einmal voneinander getrennt, damit sie sich beruhigen können.

Die Liste ließe sich leider beliebig lange fortsetzen.

 

Und was nun???

 

 

 

Kontaktieren Sie rechtzeitig eine/ Katzenverhaltenstherapeutin/en Ihrer Wahl und Ihres Vertrauens, denn sie oder er besitzt die Kompetenz, Ihnen und Ihren (zukünftigen) Vierbeinern zu helfen.

 

Jahrelange Unsauberkeit oder Disharmonie muss niemand ertragen - weder Sie noch Ihre Fellnasen.