Harnmarkieren bei Katzen

Wenn die Katze an die Wände pinkelt

 

Er kann es – sie kann es auch: Harnmarkieren. So geht es: Schnuppern an einer markanten Stelle, umdrehen, den zitternden Schwanz steil nach oben richten, auf der Stelle trippeln und dann einen Urinstrahl abgeben.

 

 

 

Urin verteilen - wer und warum?

Wer tut es? In der Regel unkastrierte Kater und unkastrierte Kätzinnen, wenn sie rollig sind, aber auch ca. 10 % der kastrierten Kater und 5 % der kastrierten Kätzinnen.

Warum tun sie es? Harnmarkieren ist ein kommunikatives Verhalten, das Geruchsbotschaften via Pheromone weiterträgt. So kann die Botschaft einer rolligen Kätzin lauten: „Ich bin empfängnisbereit!“, die Nachricht eines unkastrierten Katers, der in seinem Revier unterwegs ist, könnte vielleicht so übersetzt werden: „Bleib mir bloß vom Leibe, Paul, sonst kannst du was erleben!“

 

Wann wird es zum Problem? Wenn plötzlich in der Wohnung Türen, Schuhschränke, die Stereoanlage, Sofas, Vorhänge oder gar Menschen mit Urin markiert werden.

Was können Auslöser dafür sein? Soziale Spannungen im Mehrkatzenhaushalt, positive oder negative Erregung, Unsicherheit, Veränderungen im Lebensumfeld der Katze, und, und, und.

 

Was dürfen Sie auf gar keinen Fall tun? Die Katze bestrafen, denn für sie ist Harnmarkieren ein artgerechtes Verhalten, um auf eine Störung in ihrem Umfeld zu reagieren.

 

Was sollten Sie tun? Der Sache mit einer erfahrenen Katzenverhaltensberaterin möglichst zeitnah auf den Grund gehen, sonst kann Harnmarkieren zur Gewohnheit werden.

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